Smart Building 4.0: Aufbau und Integration von Netzwerk, IoT und Sensorik (Webinar | Online)

Was erwartet dich?

Intelligente Gebäudenetzwerke sind der Schlüssel für effiziente und nachhaltige Gebäudeprozesse.

Dieses Webinar vermittelt die Grundlagen und praktischen Konzepte zur erfolgreichen Integration von Netzwerken, Operational Technology (OT), IoT-Systemen und Sensorik in modernen Smart-Building-Strukturen. Teilnehmer*innen lernen, wie Netzwerkinfrastrukturen systematisch aufgebaut und logisch organisiert werden, um eine nahtlose Vernetzung aller Komponenten zu gewährleisten. Ein besonderer Fokus liegt auf der Planung und Implementierung von IoT-Systemen, einschließlich der aktiven und passiven Netzwerkkomponenten.

Zudem wird die Absicherung gegen externe Netze erläutert, um die Sicherheit und Stabilität der Netzwerkarchitektur zu gewährleisten. Prof. Dr. Tobias Frauenrath bietet praxisnahe Einblicke in die zugrunde liegenden Systemarchitekturen und die entscheidenden Faktoren für ein funktionierendes Smart-Building-Netzwerk.

Inhalte

  • Grundlagen von Netzwerken und IT-Systemen
  • Überblick über moderne Systemarchitekturen
  • Strukturierter Aufbau einer IoT-Infrastruktur
  • Logischer Netzwerkaufbau für smarte Gebäude
  • Absicherung der Netzwerke zu externen Systemen
  • Aktive und passive Netzwerkkomponenten im Überblick
  • Integration von OT, IoT und Sensorik für Smart-Building-Lösungen

Eventdatum: Dienstag, 27. Oktober 2026 09:00 – 12:00

Eventort: Online

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

Bau-Rockstars GmbH
Cecilienallee 68
40474 Düsseldorf
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OT-Security im Bauwesen (Webinar | Online)

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Planungs- und IT-Risikomanagementprozesse in der Gebäudeautomation – Die zunehmende Wichtigkeit der Betrachtung von OT-Security in der Fachplanung

Die Bedrohung durch Cyberangriffe wächst. So geht es aus dem Lagebericht 2022 des Bundesamtes für Sicherheit und Informationstechnik (BSI) hervor. Dies betrifft jedoch nicht nur die klassischen Themenbereiche der Informationstechnik, sondern auch zunehmend Bereiche, welche bisher nicht primär im Fokus der Angriffe lagen. Speziell im Bereich der Gebäudeautomation (Operational Technology, OT) entstehen durch die technologischen Entwicklungen, wie z.B. die zunehmende Digitalisierung und die Adaption von Technologien aus der IT (“Cloud-Services”, neue Steuerungsmöglichkeiten des Nutzers, Vernetzung der Systeme, …), immer neue Herausforderungen und Risiken, welche Bauherren und Fachplaner gleichermaßen vor große Herausforderungen stellt.

Bei den Bauherren (Corporates, Projektentwickler) stellt sich die Frage, betrifft mich das überhaupt und wenn ja, was muss ich tun? Meistens treten sie mit dieser Fragestellung dann an die Fachplaner oder Projektmanager heran und diese fühlen sich ggf. ebenso überfordert, da es bisher noch nicht die Notwendigkeit gegeben hat, sich mit der Thematik zu beschäftigen.

Im ersten Schritt ist also der Bedarf durch den Bauherrn zu definieren. Wie “offen” und vernetzt soll die Gebäudetechnik gestaltet werden. Ist der Bedarf ermittelt, also die Planungsgrundlagen entsprechend definiert, ist die Planung, Koordination und der Bau eines sicheren Gebäudeautomationssystems keineswegs ein leichtes Unterfangen. Es müssen sowohl technische als auch organisatorische Aspekte im Planungsprozess berücksichtigt werden, um ein vollumfänglich funktionsfähiges und betriebsfähiges System planen zu können. Dies beinhaltet ebenso das Beschäftigen mit neuen Normen, Richtlinien und Prozessen, wie sie im „regulären Bauprozess“ bis dato nicht bekannt waren.

Ziel des Seminars ist es, den Teilnehmern einen Überblick über die notwendigen Bedarfe, Abläufe und Prozesse in Bezug auf die OT-Security im Planungsprozess zu geben und wie sie diese zielgerichtet in den eigenen Projekten anwenden können. Dies beinhaltet die fachlichen Grundlagen sowie die Verweise auf weiterführende Normenwerke und Literatur.

Inhalte

  • Bedarfe und Ziele von IT-Sicherheit in der Gebäudeautomation
    • Abgrenzung IT/OT-Security
    • Planungsgrundlagen (Bedarfsplanung)
    • Rollen und Zuständigkeiten
  • IT-Risikomanagement
    • Normativer Abgleich (BSI, VDI, IEC)
    • Risikomanagementprozess in
    • Bauprojekten („Projekt im Projekt“)
    • Best Practices für Planer
  • Netzwerk- und Sicherheitsbetrachtung im Planungsprozess
    • Netzwerk- und Sicherheitsplanung
    • Baudurchführung und Inbetriebnahme
    • Abnahme und Dokumentation
  • Grundlegende Schutzmaßnahmen für die Gebäudeautomation
    • nach BSI-Grundschutz
    • nach VDMA 24774

Eventdatum: Mittwoch, 21. Oktober 2026 09:00 – 12:00

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Transformationskonzepte zur CO2-Neutralität (Webinar | Online)

Was erwartet dich?

Jedes Unternehmen setzt sich heute mit der Frage auseinander, wie es die Energiewende aktiv bewältigt.

Einige Unternehmen und viele Gebäudeeigentümer unterliegen dabei sogar definierten Zwängen, vorgegeben durch Kunden, Mieter oder Investoren, verbindliche Ziele zu definieren und diese mit konkreten Inhalten zu füllen. Häufig dabei mit technischen Lösungsansätzen.

Steht dabei die CO2-Neutralität im Fokus, lautet die Überschrift über diesen Vorhaben häufig „Transformation“. Tatsächlich rücken mit dem Wunsch nach der Unabhängigkeit von fossilen Energieträgern technische Lösungen in den Vordergrund, die in den letzten Jahrzehnten noch als innovativ galten. Diese Transformationen haben üblicherweise einen längerfristigen Horizont von 5 bis 15 Jahren und erfordern daher eine langfristige Planung und Roadmap. Diese langfristige Planung ist Herausforderung und Chance zugleich.

Herausfordernd, weil sie eine langfristige Prognose erfordert, Chance, weil Mehrkosten auf mehrere Jahre verteilt und gleichzeitig abgemildert werden können, indem die Investitionen zu günstigen Zeitpunkten getätigt werden.
Basis für diese langfristige Planung sollte ein Transformationskonzept sein, das den Spagat schafft zwischen strategischer Konzeptionierung und konkreten technischen Lösungsansätzen.

Inhalte

  • ESG, CRREM, Kundenvorgaben, Gesetzgeber – Gründe für die energetische Transformation
  • Transformationskonzept – Ablauf, Umfang, Ergebnisse, Kosten
  • Wie realistisch ist ein CO2-neutraler Betrieb in Büro, Industrie, Medical Care und Einzelhandel?
  • Wie weit sind die Branchen Stand heute?
  • Technische Lösungsansätze zur Transformation (neben LED-Sanierung und Photovoltaikanlagen)
  • Einbindung von Fördermöglichkeiten
  • Welche Rolle spielt der Energieeinkauf?
  • Dauer einer Transformation
  • Investitionskosten vs. (Betriebs)Kosteneinsparungen

Eventdatum: Donnerstag, 15. Oktober 2026 09:00 – 12:00

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BIM und KI: Anwendungsbeispiele und Mehrwerte in der Planung (Webinar | Online)

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BIM und KI: Anwendungsbeispiele und Mehrwerte in der Planung“ – Stjepan zeigt, wie die Integration von KI in BIM-Workflows Effizienz, Qualität und Entscheidungsfindung deutlich steigern kann. Dabei stützt er jede Erkenntnis auf praxisnahe Fallstudien und liefert unmittelbaren Mehrwert für die tägliche Projektarbeit.

Auf Basis seiner umfassenden Erfahrung bei globalen Branchenvorreitern übersetzt er komplexe KI-Konzepte in klare, umsetzbare Handlungsempfehlungen für laufende Projekte. Mithilfe seines 9-stufigen KI-Implementierungsfahrplans lernen die Teilnehmenden, wie sie KI strategisch einführen können – von der initialen Wissensvermittlung und der Identifikation von Pain Points über die Tool-Bewertung und ROI-Messung bis hin zur nachhaltigen Transformation. Er zeigt zudem, wie Unternehmen durch optimierte Workflows und den gezielten Einsatz von KI erhebliche Einsparpotenziale realisieren können.

Im Mittelpunkt der Session steht ein menschenzentrierter Ansatz: Durch das Identifizieren repetitiver, frustrierender Aufgaben und die gezielte Befähigung interner „KI-Champions“ lassen sich Akzeptanz fördern und schnelle Erfolge erzielen.

Die Teilnehmenden nehmen konkrete Strategien mit, um bestehende Prozesse zu analysieren, KI-Tools effektiv zu testen und einen Implementierungsplan zu entwickeln, der nicht nur zu den Projekten, sondern auch zur Unternehmenskultur passt. Stjepans Fähigkeit, Erkenntnisse aus der praktischen Arbeit in AEC-Umgebungen verständlich und anschaulich zu vermitteln, macht komplexe Technologien greifbar und unmittelbar anwendbar.

Nehmen Sie teil und gewinnen Sie Klarheit darüber, wo KI sinnvoll in Ihre BIM-Prozesse integriert werden kann, wie sich echter Mehrwert messen lässt und wie KI nachhaltig in Ihre Planungsprozesse eingebettet wird.

Inhalte

  • Verständnis dafür entwickeln, wie KI in BIM-Workflows integriert werden kann, um Effizienz und Qualität zu verbessern
  • Praxisnahe Anwendungsbeispiele, die konkrete Mehrwerte und Nutzen in Projekten aufzeigen
  • Einführung in Stjepan Mikulićs 9-stufigen Fahrplan zur KI-Implementierung in der AEC-Branche
  • Strategien zur Identifikation repetitiver Aufgaben sowie zur Auswahl von KI-Tools, die schnelle Erfolge („Quick Wins“) ermöglichen
  • Einblicke, wie sich der ROI messen und der konkrete Mehrwert der KI-Einführung nachvollziehbar verfolgen lässt
  • Erfahrungen und Learnings von globalen Branchenführern – inklusive Beispiele, wie Unternehmen durch den Einsatz von KI in BIM signifikante Einsparungen erzielt haben
  • Leitlinien zur Befähigung interner „KI-Champions“ und zur Förderung der Akzeptanz im Team
  • Praxisnahe Schritte zum Aufbau einer nachhaltigen KI-Strategie, abgestimmt auf Planungsprozesse und Unternehmenskultur

Eventdatum: Donnerstag, 01. Oktober 2026 16:00 – 19:00

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Grundlagen und Planung der Inbetriebnahme (Webinar | Online)

Was erwartet dich?

Fortbildungspunkte:

Für dieses Seminar können 5 Fortbildungspunkte bei der IK-Bau NRW (Ingenieurkammer Bau Nordrhein-Westfalen) anerkannt werden.

Die Punkte werden nach erfolgreicher Teilnahme vergeben. Voraussetzung ist eine Mitgliedschaft in der IK-Bau NRW.

Ohne vernünftig geplante Inbetriebnahme nutzt die beste Planung nichts!

Hochkomplexe und nachhaltige Standards in der technischen Gebäudeausrüstung erfordern immer mehr den Bedarf an ein ordnungsgemäßes und systematisches Inbetriebnahmemanagement. Nur so ist ein effizienter Betrieb und eine werterhaltende Wartung und Instandhaltung von Anlagen zu gewährleisten. Zudem rückt die rechtssichere Dokumentation im Zuge des Betriebsübergangs immer mehr in den Fokus. Das Inbetriebnahmemanagement ist somit ein ganzheitlicher Ansatz und im Hinblick auf den späteren funktions- und bedarfsgerechten Betrieb einer Immobilie bereits zu Beginn einer Planung zu berücksichtigen.

Der Übergang zwischen Realisierungs- und Nutzungsphase ist in der Inbetriebnahme der Punkt, an dem ein einwandfreier Betrieb unter Darstellung aller anlagenbezogener Abhängigkeiten nachzuweisen und zu dokumentieren ist. Denn was nützt der ganze Aufwand in der Planungs- und Bauphase, wenn beim Übergang in den Betrieb das Kind mit dem Bade ausgeschüttet wird.

Im Seminar werden den Teilnehmer/innen die grundlegenden Inhalte der VDI 6039 „Facility-Management – Inbetriebnahmemanagement für Gebäude – Methoden und Vorgehensweisen für gebäudetechnische Anlagen“ und dem AHO Heft 39 „Leistungen für Inbetriebnahme – Übergreifendes Leistungsbild für die Inbetriebnahme von Objekten“ erläutert.

Die vielfältige Projekterfahrung, Tools und praktischen Kniffe von Thomas fließen in das Seminar ein, damit Sie auf Ihre nächste Inbetriebnahme bestens vorbereitet sind!

Inhalte

  • Ausgangssituation, Ziele und Aufgaben des Inbetriebnahmemanagements
    • Grundlagenermittlung
    • Leistungsabgrenzung zur Objektüberwachung/Projektsteuerung
    • Planung der Inbetriebnahme
  • Gewerkebeziehungsmatrix, Schnittstellenkatalog
  • Checklisten in der Inbetriebnahme
  • Vorgaben für Dokumentations- und Revisionsunterlagen
  • Durchführung der Inbetriebnahme
    • Begleitung
    • Sicht/Funktionsprüfungen
    • Gewerkeübergreifenden Prüfungen/Wirkprinzipprüfungen
    • Einweisungs- und Mängelmanagement
  • Abschluss und Dokumentation der Inbetriebnahme

Eventdatum: Mittwoch, 30. September 2026 09:00 – 13:00

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Smart Buildings Grundlagen – Für den Neubau und Bestand (Webinar | Online)

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Entdecken Sie die Zukunft des Bauens mit unserem Webinar „Smart Building Grundlagen“. In diesem Webinar führen Sie unsere Experten, Aras Sarafi und Miguel Ebbers, durch die wesentlichen Aspekte intelligenter Gebäude. Lernen Sie die Philosophie und die Grundprinzipien kennen, die hinter Smart Buildings stehen, und erhalten Sie einen detaillierten Marktüberblick zu den relevanten Software- und Hardwarelösungen sowie zu den Schlüsselakteuren wie Planer, Berater und Systemintegratoren.

Im Webinar wird auf die verschiedenen Digitalisierungsbausteine und technologischen Anforderungen eingegangen, die ein intelligentes Gebäude ausmachen. Zudem zeigen Aras und Miguel konkrete Anwendungsfelder und Use Cases. Und das nicht nur theoritisch, sondern anhand umgesetzter Projekte! Erfahren Sie, wie eine optimale Customer Journey in einem intelligenten Gebäude oder Quartier aussieht und welche Systemtopologien dabei eine Rolle spielen.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Übung, bei der Sie einen spezifischen Use-Case für Ihr Unternehmen definieren und Ansätze zur Umsetzung erarbeiten. Dabei betrachten wir die Mehrwerte und Herausforderungen aus verschiedenen Perspektiven – vom Bauherrn über den Planer und Systemintegrator bis hin zum Nutzer.

Dieses Webinar bietet Ihnen nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praxisnahe Einblicke und konkrete Handlungsempfehlungen, um smarte Gebäude erfolgreich umzusetzen.

Inhalte

  • Philosophie eines intelligenten Gebäudes
  • Marktüberblick (Software/Hardware, Planer/Berater/Systemintegratoren)
  • Mögliche Digitalisierungsbausteine und technische Anforderungen/Technologien
  • Anwendungsfelder/Use Cases und Customer Journey in einem intelligenten Gebäude/Quartier
  • Systemtopologien
  • Gesetzgebung und Standardisierung
  • Mehrwerte und Herausforderungen aus den verschiedenen Perspektiven (Bauherr, Planer, Systemintegrator, Nutzer)

Eventdatum: Dienstag, 29. September 2026 09:00 – 12:00

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Warum scheitern wir mit BIM? – Fehlendes Change Management als größter Risikofaktor (Webinar | Online)

Sensibilität für nicht sichtbare Wirkmechanismen in einer Organisation und gezielte Befähigung sind Kernkompetenzen zur Begleitung von Veränderungsprozessen und sind – neben der fachlichen Kompetenz – die Schlüsselfaktoren für erfolgreiche Transformationsprojekte. Hören wir auf, „voranzuscheitern“, sondern stattdessen „voranzulernen“.

Eventdatum: Dienstag, 20. Oktober 2026 09:00 – 12:00

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GModG §56: Die Anforderungen des Gebäudemodernisierungsgesetz an das Monitoring und die Gebäudeautom (Webinar | Online)

Was erwartet dich?

Mit dem GModG §56  (Gebäudemodernisierungsgesetz) ändern sich die Anforderungen an die Gebäudeautomation und das Monitoring für Nichtwohngebäude.

Der Gesetzentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde Anfang Mai 2026 veröffentlicht und wird wohl spätestens Ende 2026 das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzen. Dabei ergeben sich sehr deutliche Änderungen im Umfeld von Gebäudeautomation und Monitoring. 

Zum einen betrifft das die geänderten Anforderungen im neuen §56 („Gebäudeautomatisierung und -steuerung“) und zum anderen wird auf die elementar überarbeitete DIN/TS 18599-11:2025 als Grundlage für die Automationsgrade verwiesen. Weitere Verschärfungen sind in naher Zukunft zu erwarten, denn auch im GModG sind nicht alle Anforderungen der übergeordneten EU-Gebäuderichtlinie EPBD 2024 (European Performance of Buildings Directive) umgesetzt.  In Summe stellt sich die Frage, welche rechtlichen Anforderungen (hinsichtlich EPBD/GModG) zu beachten sind und welche vermieden werden können. Wie ermittelt und dokumentiert man möglichst einfach die sinnvollen Anforderungen? Welche Maßnahmen der Gebäudeautomation sind in den BEG-Förderprogrammen (Bundesförderung für effiziente Gebäude) enthalten? Das Seminar zeigt einen Überblick über die Themenvielfalt und gibt konkrete Hinweise zum Umgang mit den gesetzlichen Anforderungen – selbst dann, wenn diese juristisch unterschiedlich zu interpretieren sind.

Inhalte

  • Aktuelle Anforderungen an die Gebäudeautomation und das Monitoring aufgrund des GModG  §56 (Gebäudemodernisierungsgesetz)
  • Ausblick in die Zukunft aufgrund der EPBD 2024 (European Performance of Buildings Directive)
  • Automationsgrade der DIN/TS 18599 Teil 11 sowie GA-Effizienzklassen der ISO 52120
  • Ermittlung des energetischen Einsparpotenzials als Grundlage für Investitionsentscheidungen
  • Übersicht über Fördermöglichkeiten des BEG (BAFA, KfW)
  • Systeme und Protokolle der Gebäudeautomation im Überblick
  • Vorlagen/Textblöcke für den Entwurf eines hersteller- und produktneutralen Lastenhefts (z.B. für Ausschreibungen bzw. langfristige Dokumentation sowie zur direkten Übertragung auf das eigene Geschäftsumfeld)

Wer sollte teilnehmen?

Das Seminar richtet sich an technische Fachplaner, Energieberater sowie Architekten und Ingenieure, die die Anforderungen des GModG §56 umsetzen und dokumentieren müssen. Auch für Bauherren, Projektsteuerer und Facility Manager ist das Seminar von hoher Relevanz, da sie Entscheidungen zu Investitionen und Fördermöglichkeiten treffen müssen.

Für den späteren Betreiber der Immobilie ist das Seminar sowie das folgende „Technische Monitoring“ von noch größerer Bedeutung! Sie müssen die Anforderungen an Gebäudeautomation und Monitoring nicht nur erfüllen, sondern auch jahrelang effizient in den Betrieb integrieren und wirtschaftlich nutzen.

Eventdatum: Donnerstag, 17. September 2026 09:00 – 13:00

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Arctis AI: KI-Lösung für die automatisierte Angebotsauswertung im Bauwesen (Webinar | Online)

Leon Stawowiak, Co-Founder von Arctis AI (die KI-Lösung für die automatisierte Angebotsauswertung im Bauwesen), zeigt im Webinar, wie sich LVs, Spezifikationen, Verträge, PDFs und Excel-Angebote mithilfe von KI strukturieren, auswerten und positionsweise vergleichen lassen. Die Teilnehmenden erfahren, wie Unternehmen manuelle Excel-Auswertungen reduzieren, Risiken und Leistungslücken früher erkennen und mehr Transparenz in Ausschreibungs- und Vergabeprozesse bringen können.

Eventdatum: Mittwoch, 17. Juni 2026 12:00 – 13:00

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Technisches Monitoring (Seminar | Online)

aus der Reihe ‘IBN & TMon’

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Das Potential des Technischen Monitorings wird noch stark unterschätzt, da es nur als nachsorgendes Werkzeug und „Fine-Tuning“ angesehen wird. Dabei kann es bei rechtzeitiger Anwendung mit wenig Aufwand nicht nur helfen, den Betrieb im Bestand zu optimieren, sondern schon in der Planung oder bei einer Due Diligence erhebliche Kosten sparen.

Ein Technisches Monitoring ist das digitale Qualitätsmanagement für den erfolgreichen Bau, die Sanierung und den Betrieb jedes modernen Gebäudes. Die Gebäudetechnik und ihre Automation spielen die Schlüsselrolle bei der Senkung des Energieverbrauchs von Gebäuden. Gleichzeitig ermöglichen sie einen individuellen Komfort, den Nutzer und Mieter sich wünschen.

Aufgrund der stetig komplexer werdenden Systeme und der Herausforderungen am Bau erreicht die Gebäudetechnik schon bei der Inbetriebnahme oft nicht das versprochene Potenzial und es folgt eine langwierige, aufwändige Einregulierung, um die gewünschte Performance und einen stabilen Betrieb zu erreichen. Erfolgreicher Gebäudebetrieb ist jedoch mit der Einregulierung nicht abgeschlossen:

Über den Lebenszyklus des Gebäudes steigt der Energieverbrauch meist kontinuierlich weiter, bedingt durch Nutzer, Verschleiß oder Qualitätsmängel der Anlagen.

Zahlreiche Praxisbeispiele zeigen, dass allein durch die Prüfung und Optimierung von neuen und bestehenden Anlagen bis zu 30 Prozent niedrigere Energiekosten möglich sind – ohne dabei den Komfort zu reduzieren. Ganz nebenbei sparen Bauherren und Nutzer tonnenweise CO2-Emissionen ein und unterstützen die Klimaziele.

Das Seminar stellt das Technische Monitoring in Theorie und Praxis vor. Abgerundet wird das Seminar mit einem Ausflug zu den wichtigen Europäischen Rahmenwerken rund um Energie und Nachhaltigkeit: EPBD (EU-Gebäuderichtlinie) und EU-Taxonomie.

Zusammengefasst: In diesem Seminar wird ihnen näher gebracht, wie Sie durch ein Technisches Monitoring als Qualitätsmanagement von der frühen Planung bis in den Betrieb die Effektivität und Wirtschaftlichkeit ihrer Immobilie sichern. Denn Smart ist, wenn`s auch funktioniert!

Inhalte

  • Ziele und Aufgaben des Technischen Monitorings und Rolle im Projekt
  • Feststellen des Bedarfs für ein Technisches Monitoring
  • Gängige Normen, Richtlinien und Leistungsbilder
  • Leistungen des Technischen Monitorings:
    • in der Planungs- und Bauphase
    • im Betrieb
  • Aufstellen der Anforderungen an die Fachplaner und ausführende Firmen
  • Aufbau von Berichten für das Technische Monitoring
  • Business-Case: Lohnt sich ein Technisches Monitoring für Gebäude? – Beispiele aus der Praxis.

Wer sollte teilnehmen?

Für alle am Betrieb einer Immobilie involvierten ein MUSS. Das umfasst in erster Linie den Facility Manager, das Energie- & Nachhaltigkeitsmanagement sowie die Asset- und Property Manager. Um das TMon in der Planung und Bauausführung richtig aufzusetzen, bedarf es zudem der Bauherren, Projektsteuerer und -manager, den Bauausführenden sowie der Planer.

Referenten

Dr.-Ing. Stefan Plesser ist Geschäftsführer der synavision GmbH, Bielefeld, und der energydesign braunschweig GmbH. Neben diesen baupraktischen Tätigkeiten ist er wissenschaftlich tätig als Leiter des An-Instituts SIZ energieplus der TU Braunschweig und hat zahlreiche Schriften zum Technischen Monitoring veröffentlicht, u.a. im VDE-Verlag. Die Erfahrungen aus seinen vielfältigen Tätigkeiten sind in die Konzeptionierung des Technischen Monitoring eingeflossen. Auch hier muss man mehr als ein Gewerk im Blick haben und die verschiedenen Einflüsse untereinander analysieren und bewerten. Wie ihr seht, Stefan ist einer, wenn nicht der Experten zum Technischen Monitoring in Deutschland! Wir freuen uns auf sein Seminar.

Eventdatum: Freitag, 12. Juni 2026 09:00 – 13:00

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