Brandschutz bei Sonderbauten in Holzbauweise (Seminar | Online)

Webcode: UDS386

Ziel

Das Seminar ist Teil der Holzbauinitiative des Freistaats Sachsen mit der klimabewusstes Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz forciert werden soll. Zu ausgewählten Themen veranstaltet die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH gemeinsam mit EIPOS verschiedene Einzelseminare rund um den Holzbau.

Über die Muster-Holzbaurichtlinie (MHolzBauRL) ist die Anwendbarkeit von Holzbaukonstruktionen geregelt. Sonderbauten fallen aufgrund ihrer besonderen Art und Nutzung sowie der Größe von Räumen und Raumgruppen meist nicht in deren Regelungsbereich, wodurch formal zunächst die Planungsgrundlage zur Realisierung solcher Gebäude fehlt. Außerhalb des Anwendungsbereiches der Richtlinie stehen Fachplaner meist vor der Frage, wie der Brandschutz für Gebäude in Holzbauweise nachgewiesen werden kann.

Im Seminar werden anhand von Praxisbeispielen Planungsansätze vorgestellt und diskutiert. Der Fokus liegt auf Kompensationen, die nicht durch die MHolzBauRL abgedeckt werden, aber die bauordnungsrechtlichen Schutzziele des Sonderbaus erfüllen.

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Eisenhut, M.Eng.
Holzbauingenieur, M.Eng. Vorbeugender Brandschutz, Senior-Projektleiter Brandschutz, umt Umweltingenieure GmbH, Ulm

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Weitere Informationen zum Themenbereich Holzbau finden Sie hier.

Eventdatum: Montag, 11. Mai 2026 13:00 – 16:30

Eventort: Online

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EIPOS – Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 40470-4210
Telefax: +49 (351) 40470-490
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Bewertung von Bauteilen im Bestand – Feuerwiderstand (Seminar | Online)

Webcode: UDS405

Ziel

Der Feuerwiderstand von Tragwerken in Bestandsgebäuden gilt als ausreichend, sofern keine Nutzungsänderungen oder Umbauten erfolgen und die Standsicherheit gewährleistet bleibt. Erfolgt jedoch eine Nutzungsänderung, ist eine Bewertung nach aktuellen Normen erforderlich. Wie die Bewertung der Feuerwiderstandsklasse von Bestandsbauteilen erfolgen kann, ist Gegenstand des Seminars. Es werden Rechtsgrundlagen und Nachweismöglichkeiten für verschiedene Bauteile dargelegt und an Praxisbeispielen erläutert. Auch werden möglichen Abweichungen bzw. Erleichterungen dargestellt, die alternative Bauausführungen möglich machen.

Aus dem Inhalt

Grundlegendes

  • Bestandsschutz für das Tragwerk(?)
  • Schnittstelle Brandschutz – Tragwerksplanung
  • Regelwerke und Nachweismöglichkeiten (DIN, TGL, Eurocodes, DBV-Merkblatt)

Bewertung der Feuerwiderstandsdauer

  • Untersuchungsmethoden für die Einschätzung
  • Naturbrand – Abschätzung der Feuerwiderstandsfähigkeit
  • Praxisbeispiele für Bewertungen

Hinweise und Empfehlungen für die Brandschutzplanung

Dozent

Dr.-Ing. Jens Upmeyer
Prüfingenieur für vorbeugenden Brandschutz, Hagen Ingenieurgesellschaft für Brandschutz GmbH, Kleve

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Dienstag, 14. April 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Vakuumphysik und -technik, Vakuumleckprüfung (Seminar | Dresden)

Webcode: VAKUUM

Ziel

Der Lehrgang behandelt die Grundlagen der Vakuumphysik und der Vakuumtechnik, die zum Verständnis vakuumtechnischer Vorgänge, zur richtigen Auswahl und zum effektiven Einsatz vakuumtechnischer Anlagen bzw. moderner Vakuumtechnologien oder zum Eigenbau von Vakuumkomponenten erforderlich sind.

Auf die Aspekte der treibmittelfreien Vakuumerzeugung, der Verminderung des H2O-Partialdruckes im Rezipienten, des Auffindens und Beseitigens verschiedener Lecktypen, die bei den modernen Vakuumtechnologien (z. B. in der Halbleiterindustrie, der Dünnschichttechnik bei der Entwicklung neuer Werkstoffe, in der Bio- und Medizintechnik sowie in der Mess- und Analysetechnik) eine große Rolle spielen, wird besonders eingegangen.

Zur Festigung der Kenntnisse der Teilnehmer und zum Sammeln eigener Erfahrungen auf dem Gebiet der Vakuumphysik und -technik ist der Lehrgang als Einheit von Vorlesung/Seminar einerseits und selbständiger praktischer Übung anhand von Versuchen andererseits angelegt. Eine enge Verflechtung von theoretischen Grundlagen und praktischer Anwendung wird dabei erreicht. Das Praktikum wird an moderner Gerätetechnik durchgeführt.

Zielgruppe

Anwender der Vakuumtechnik in Elektrotechnik, Elektronik, chemischer Industrie, Pharmazie, Apparate- und Anlagenbau, physikalischen und chemischen Forschungslaboratorien.
Ingenieure, Techniker, Physiker, Chemiker, die mit vakuumtechnischen Geräten arbeiten bzw. die bei der Entwicklung und Planung neuer Verfahren Vakuum für moderne Technologien benötigen.

Nutzen

Der Lehrgang ist als erster und bisher einziger in Deutschland von der Deutsche Vakuumgesellschaft e.V. (DVG) zertifiziert. Das Zertifikat bestätigt die fachliche Aktualität des Lehrganges und damit die Übereinstimmung mit dem gegenwärtigen Stand der Technik sowie den Richtlinien der DVG.

Die DVG ist die deutsche Fachgesellschaft mit der Aufgabe der Betreuung wissenschaftlicher und technischer Disziplinen auf dem Gebiet der vakuumgestützten Wissenschaften und Technologien. Die DVG ist Mitglied der „Internationalen Union für Vakuum Forschung, Technik und Anwendung“ (IUVST).

Aus dem Inhalt

Physikalische Grundlagen

  • Eigenschaften der Gase
  • Gasgesetze
  • kinetische Gastheorie
  • Vakuumbereiche
  • Gasströmungen im Vakuumsystem
  • Auspumpverhalten

Sorption und Gasabgabe von Werkstoffen, Vakuumhygiene (Verhaltensmaßregeln)

Vakuumerzeuger

  • Funktionsprinzipien
  • Aufbau und Einsatzbereiche von Vorvakuumpumpen bis UHV-Pumpen
  • Möglichkeiten zur treibmittelfreien Vakuumerzeugung bis in den UHV-Bereich

Totaldruckmessung und Druckmeßfehler

  • Messprinzipien
  • Vermeidung von Fehlmessungen
  • Kalibrierung
  • Einsatz und Grenzen moderner Geräte

Partialdruckmessung

  • Messprinzipien
  • Auswertung von Massenspektren
  • Vorstellung moderner Geräte

Lecksuche, Leckratenbestimmung

  • Wirkungsweise und Leistungsfähigkeit der Verfahren
  • Methodik der Lecksuche

Arbeitstechniken, Werkstoffe und Verbindungen in der Vakuumtechnik

Praktikum
Es werden 6 Wahlversuche durchgeführt. Dazu gehören Versuche zur Vakuumerzeugung im Vorvakuum- und Hochvakuumbereich (Turbomolekular-, Ionengetter- und Kryopumpen), zur Strömung im Vakuumsystem (Problematik effektiver Leitwerte), zur Totaldruckmessung und Kalibrierung, zur Partialdruckmessung und Auswertung von Spektren, zur Lecksuche, zur Gasabgabemessung an Dichtringen und zur Adsorption von Gasen. Die Vorlesungen/Seminare werden durch Problemdiskussionen ergänzt.

Dozent

Dozententeam der TU Dresden, Fachrichtung Physik, Institut für Festkörperphysik.

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: 04.05.26 – 16.05.26

Eventort: Dresden

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Baulasten und Brandschutz (Seminar | Online)

Webcode: UDS276

Ziel

Bei Bestandsbauten oder beengten Bausituationen können brandschutztechnische Anforderungen wie Brandschutzabstände, Flächen für die Feuerwehr oder Rettungs- und Angriffswege nicht immer auf dem eigenen Grundstück sichergestellt werden. Auch die gemeinsame Nutzung von sicherheitsrelevanten brandschutztechnischen Einrichtungen und Bauteilen bei Grenzbebauungen oder grenzübergreifenden Bebauungen sind baurechtlich nicht konform. Durch Eintragung einer Baulast kann dennoch eine Baugenehmigung erwirkt werden.

Als Baulast werden die öffentlich-rechtlichen Verpflichtungen des Grundstückseigentümers auf dem Nachbargrundstück sichergestellt. Hierfür sind neben dem Einverständnis des Nachbarn weitere Voraussetzungen erforderlich. Besondere Bedeutung kommt der Formulierung der Baulasterklärung zu. Die hinreichende Bestimmtheit der Erklärung bereitet in der Praxis aber oftmals Schwierigkeiten.

Im Seminar wird das Baulastverfahren mit seinen rechtlichen Grundlagen bis zur vollzogenen Eintragung vorgestellt. Konkrete Fallbeispiele verdeutlichen die Baulasterfordernis und schulen Ersteller von Brandschutznachweisen und in der  Genehmigungsplanung tätige Architekten und Ingenieure in der fachlich richtigen Dimensionierung der Baulasten und der Herangehensweise bei der Baulasterklärung.

Dozent

Dipl.-Ing. Annekatrin Hartig
Sachverständige für vorbeugenden Brandschutz, KLW-Ingenieure GmbH, Berlin 

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Freitag, 08. Mai 2026 09:00 – 14:30

Eventort: Online

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Brandschutz bei vorgefertigten Stahlmodulbauten (Seminar | Online)

Webcode: UDS293

Ziel

Modulbauten stehen für effizientes und kostengünstiges Bauen, insbesondere bei Gebäuden mit vielen gleichartigen Räumen wie Schulen, Kitas und Krankenhäusern aber auch Büro- und Verwaltungsgebäuden. Die Raummodule werden nach den individuellen Planungen der Nutzer passgenau vorgefertigt und vor Ort zu architektonisch und städtebaulich ansprechenden Gebäuden zusammengefügt. Damit bietet die modulare Bauweise auch für den Wohnungsbau zukunftsweisende Perspektiven. 

Brandschutztechnisch gelten bei Modulbauten dieselben bauordnungsrechtlichen Anforderungen wie bei konventionellen Bauweisen. Durch das Bausatzprinzip sind planerisch aber einige Besonderheiten zu beachten, insbesondere bei der Verlegung und Schottung der Haus- und Sicherheitstechnik. Darauf und auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauweisen wird im Rahmen dieses Online-Seminars eingegangen.

Aus dem Inhalt

Definition Modulares Bauen

Systematik und Grundprinzipien des Modulbaus

Bauweisen (Beton, Holz, Stahl, Hybrid)

Umsetzung der bauordnungsrechtlichen Anforderungen, z. B.

  • Standsicherheit, Raumabschluss
  • Abschottung von Fugen sowie Rohr- und Kabeldurchbrüche

Erläuterung der Lösungsansätze

  • Wege der möglichen Nachweisführungen für die Genehmigungsfähigkeit
  • Abschottung von Leitungsdurchführungen
  • Allheilmittel BMA? Oder Löschanlage?

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Kölbl
Architekt, Sachverständiger für Brandschutz, Neumarkt

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Dienstag, 14. April 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Ausstattung mit Feuerlöschern – ASR A 2.2 (Seminar | Online)

Webcode: OBTS1

Ziel

Neben den Bauordnungsrecht kommen viele brandschutzrelevante Anforderungen aus dem Arbeitsstättenrecht. Soll ein Gebäude als Arbeitsstätte genutzt werden, was ausgenommen bei Wohngebäuden bei allen anderen Gebäudetypen der Fall sein wird, müssen auch diese Anforderungen berücksichtigt werden. 

Grundsätzlich sollte es der Anspruch sein, dass im Rahmen des Planungsprozesses von Arbeitsstätten alle Anforderungen bzgl. des Brandschutzes, unabhängig des Rechtsgebietes, berücksichtigt werden. Nur dadurch kann vermieden werden, dass nach Fertigstellung aufwendige Nachrüstungen oder Anpassungen erforderlich sind. Der Brandschutzplaner kann bei entsprechender Fachkunde den Arbeitgeber und die Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der frühzeitigen Erstellung der Gefährdungsbeurteilung im Planungsprozess unterstützen. Dies stellt zwar keine Grundleistung für den Brandschutznachweis im Genehmigungsverfahren dar, ist aber im Sinne einer optimalen Beratung des Bauherren und einer guten Planung wünschenswert.

Dozent

Lars-Oliver Laschinsky
Fachlehrer im technischen Ausbildungsdienst, Fachgebiet Brand- und Explosionsschutz; Lehrbeauftragter der HFU Hochschule Furtwangen, 1. Vorsitzender des Vorstands im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V. (VBBD), Mitglied Referat 9 – Betriebliches Gefahrenabwehr- und Krisenmanagement – vfdb

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Vertiefung

Weitere Seminare zur Schnittstelle Brandschutz – Arbeitsschutz:

Fluchtwege und Notausgänge – ASR A 2.3
Brandschutz im Gefahrstofflager – TRGS 510
Brandschutz für IT-Räume – BSI-Grundschutz
Brandschutz für Lithium-Batterien  – VdS 3103
Brandschutz im Tanklager TRGS 509
Brandschutz auf Baustellen: Schutzkonzept nach VDS 2021

Eventdatum: Freitag, 08. Mai 2026 09:00 – 14:30

Eventort: Online

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Aktuelles zum Umgang mit baurechtlichen Abweichungen im gebäudetechnischen Brandschutz (Seminar | Online)

Webcode: MLAR1

Ziel

Brandschutzmaßnahmen in Verbindung mit Gebäudeinstallationen wie Leitungs- und Lüftungsanlagen sind komplex. Bringen Sie Ihr Wissen zu den bauordnungsrechtlichen Anforderungen auf den aktuellen Stand und erfahren Sie, wie Sie diese in Ihrer Planungs- und Ausführungspraxis regelkonform umsetzen können und welche Interpretationsspielräume bestehen. Anhand von Praxisbeispielen werden häufige Fehler und Lösungswege aufgezeigt. Sie erhalten Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen. Lernen Sie den korrekten Umgang mit Abweichungen und der baurechtlich notwendigen Dokumentation im gebäudetechnischen Brandschutz im Detail.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an planende Ingenieure und Architekten sowie Technische Vertriebsmitarbeiter und Fachberater die Ihr Fachwissen im gebäudetechnischen Brandschutz in Bezug auf die Inhalte, Anwendung und Interpretation der aktuellen Vorschriften und Regelwerke vertiefen möchten.

Aus dem Inhalt

  • Kurzüberblick aktueller Rechtsgrundlagen & Interpretation wichtiger baurechtlichen Begriffe im Kontext bauordnungsrechtlicher Abweichungen
  • Zusammenspiel der An- und Verwendbarkeitsnachweise für Bauarten und daraus resultierende Abweichungsmöglichkeiten
  • Zusammenspiel der Verwendbarkeitsnachweise und der europäischen Nachweise und daraus resultierende Abweichungsmöglichkeiten
  • Baurechtlich notwendige Dokumentation im gebäudetechnischen Brandschutz
  • Praxisbeispiele & Diskussion

Dozent

Dipl.-Ing. Manfred Lippe
öbuv Sachverständiger für den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz der IHK Mittlerer Niederrhein, zertifizierter Sachverständiger für den gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOSCERT), ML Sachverständigengesellschaft mbH, Krefeld

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Weitere Seminare die zum Thema passen:

Eventdatum: Dienstag, 14. April 2026 09:00 – 13:00

Eventort: Online

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Aktuelles aus der MLAR (Seminar | Online)

Webcode: MLAR2

Ziel

Brandschutzmaßnahmen in Verbindung mit Gebäudeinstallationen wie Leitungs- und Lüftungsanlagen sind komplex. Bringen Sie Ihr Wissen zu den bauordnungsrechtlichen Anforderungen auf den aktuellen Stand und erfahren Sie, wie Sie diese in Ihrer Planungs- und Ausführungspraxis regelkonform umsetzen können und welche Interpretationsspielräume bestehen. Anhand von Praxisbeispielen werden häufige Fehler und Lösungswege aufgezeigt. Sie erhalten Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen.
Lernen Sie den korrekten Umgang mit Abweichungen und der baurechtlich notwendigen Dokumentation im gebäudetechnischen Brandschutz im Detail.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an planende Ingenieure und Architekten sowie Technische Vertriebsmitarbeiter und Fachberater die Ihr Fachwissen im gebäudetechnischen Brandschutz in Bezug auf die Inhalte, Anwendung und Interpretation der aktuellen Vorschriften und Regelwerke vertiefen möchten.

Aus dem Inhalt

  • Was ist neu und was hat sich in der Musterleitungsanlagen-Richtlinie 2020 verändert?
  • Interpretation, Planungs- und Ausführungsdetails
  • Praxisbeispiele häufiger Anwendungsfehler & Diskussion
  • Handlungsempfehlungen zur Fehlervermeidung
  • Lösungswege für den Umgang mit Fehlern bei der Anwendung

Dozent

Dipl.-Ing. Manfred Lippe
öbuv Sachverständiger für den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz der IHK Mittlerer Niederrhein, zertifizierter Sachverständiger für den gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOSCERT), ML Sachverständigengesellschaft mbH, Krefeld

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Weitere Seminare die zum Thema passen:
Aktuelles zum Umgang mit baurechtlichen Abweichungen im gebäudetechnischen Brandschutz
Aktuelles aus der M-LüAR 2020

Eventdatum: Montag, 04. Mai 2026 13:30 – 17:30

Eventort: Online

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Brandschutztechnische Bewertung von Deckenkonstruktionen (Seminar | Online)

Webcode: UDS185

Ziel

Das Seminar zeigt die Randbedingungen und Grundlagen für eine Brandschutzsanierung von Decken im Bestand auf. Es befasst sich vorwiegend mit tragenden Deckenkonstruktionen, an die aus bauordnungsrechtlicher Sicht verschiedene Anforderungen gestellt werden. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, unterschiedliche Deckenkonstruktionen in die Bauart einzustufen und die Feuerwiderstandsdauer der Konstruktion zu ermitteln oder annäherungsweise zu bestimmen. Die Untersuchungsmethoden und Schwachstellenanalysen werden erklärt, um bereits im Ortstermin auf die besonderen Einbausituationen der Deckenarten reagieren zu können. Des Weiteren werden die Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung von Decken aufgezeigt.

Aus dem Inhalt

Grundlagen, Bestand und Bestandsschutz

Deckenkonstruktionen und Bauarten

  • Deckenkonstruktionen mit tragenden Teilen aus Stahlbeton, Holz, Stahl

Einflussfaktoren auf die Feuerwiderstandsdauer von Deckenkonstruktionen

  • Ein- bzw. mehrseitige Brandbeanspruchung
  • Bauteilabmessungen, Konstruktionsart und statischer Aufbau
  • Schutzbekleidungen, altersbedingte Veränderungen

Untersuchungsmethoden von Deckenkonstruktionen im Bestand

  • Aufmaßmethoden und Genauigkeiten
  • Untersuchungen von Decken aus Stahlbeton, Holz und Stahl und am Bauteil

Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung von Decken

  • Verbesserung der Feuerwiderstandsdauer von Decken von oben und unten
  • Brandschutz bei Verbindungsmitteln

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Stephan Appel, M.Eng.
Architekt und Sachverständiger für Brandschutz und Schäden an Gebäuden, Volkach

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Donnerstag, 30. April 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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Erfahrungsbericht – Brandschutz im Terminal 3 des Flughafen Frankfurt (Seminar | Online)

Webcode: UDS432

Ziel

Der Neubau des Terminal 3 am Flughafen Frankfurt zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten Deutschlands. Nicht nur die hohen internationalen Anforderungen der Luftfahrtbranche, sondern auch die eigene Zielsetzung an ein modernes und innovatives Terminalgebäude benötigen nachhaltige Technologien und abgestimmte Bauprozesse. 

Im Rahmen des Seminars werden tiefgehende Einblicke in die Realisierung eines Megaprojektes mit dem Fokus auf die Projektabwicklung, besonders aus Sicht des Brandschutzes vermittelt. Besonderer Fokus liegt auf der Koordination der komplexen Gewerke mit Hilfe von digitalen Planungsmethoden, welche eines der größten Flughafenbauvorhaben Europas im ersten Anlauf genehmigungsfähig gestaltet haben. 

Aus dem Inhalt

  • Architektonisches Konzept und Entwurfsphilosophie des Terminal 3
  • Herausforderungen aus Sicht des Brandschutzes 
  • Umsetzung des sicherheitstechnischen Steuerkonzeptes 
  • Koordination, Terminsteuerung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Einbindung von möglichen Erweiterungen des Terminals in der Planung

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Carsten Steiner
Prüfsachverständiger für Brandschutz nach HPPVO, Endreß Ingenieurgesellschaft mbH Brandschutzsachverständige, Frankfurt am Main

Eventdatum: Dienstag, 28. April 2026 14:00 – 16:30

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