Risikobeurteilung für Maschinen und Anlagen (Seminar | Online)

Workshop zur Erarbeitung von Risikobeurteilungen

Das Erstellen einer Risikobeurteilung wird in allen Produktsicherheitsrichtlinien gefordert. Um Risiken zu bewerten und geeignete Schutzmaßnahmen zu beschreiben, wird vom Gesetzgeber eine umfangreiche Fachkunde vorausgesetzt.

Ziel der Weiterbildung

Am Beispiel der Maschinenrichtlinie (2006/42/EG) wird die praktische Umsetzung einer Risikobeurteilung aufgezeigt. Der Umgang mit Normen, deren Inhalte und Anwendung werden im Seminar beispielhaft erklärt. Darüber hinaus werden die Schnittstellen zu anderen Dokumenten im Konformitätsbewertungsverfahren aufgearbeitet.

Das Seminar ist vom VDSI Verband Deutscher Sicherheitsingenieure e.V. als geeignet für die Weiterbildung von Sicherheitsfachkräften nach § 5 (3) ASiG eingestuft worden, und die Teilnehmer erhalten auf der qualifizierten Teilnahmebescheinigung 2 VDSI-Punkte Arbeitsschutz.

Eventdatum: Donnerstag, 05. November 2026 09:00 – 17:00

Eventort: Online

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Einführung in die Kryptographie: Methoden und praktische Anwendungen (Seminar | Ostfildern)

Praxisnahe Übersicht: Methoden und Anwendungen der Kryptographie

Security in Produkten stützt sich insbesondere in der Umsetzung technischer Anforderungen. Fehler, falsche Entscheidungen, unzureichende Kenntnisse öffnen potenziellen Angreifern Möglichkeiten (und seien sie noch so klein) Sicherheitsziele zu kompromittieren und Werte zu verletzen/zerstören. In diesem Kurs werden praxisnah die Methoden der Kryptographie vorgestellt und deren Vor- und Nachteile evaluiert.

Ziel der Weiterbildung

  • Überblick über Methoden und Algorithmen der Kryptographie kennenlernen
  • Bewusstsein bekommen, wann welche Methoden eingesetzt werden
  • Hilfen zur Bewertung von Kryptographie kennen
  • Anwendungsfälle exemplarisch kennenlernen
  • Unterschiede von funktionaler Sicherheit und Security kennen
  • Risikobegriff kennen
  • Vor- und Nachteile der einzelnen Methoden nach Anwendung beurteilen (z.B. Integrität versus Vertraulichkeit)
  • geeignete Methoden zur Umsetzung von Regularien wie z.B. Produktsicherheit nach dem Cyber Resilience Act (CRA) kennen und einsetzen können

Eventdatum: 05.11.26 – 06.11.26

Eventort: Ostfildern

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Abteilungen strukturieren und führen (Seminar | Ostfildern)

Arbeitsabläufe intern und abteilungsübergreifend optimieren

Vielleicht kennen Sie die Situation: Die Arbeitslast ist hoch, die Menge an Aufgaben enorm. Manche Ihrer Mitarbeitenden bewältigen sie, andere fühlen sich überlastet, überfordert, gestresst, genervt. Die Arbeitsbeziehungen leiden darunter. Der Ton untereinander ist gereizt. Die Leistungsbereitschaft sinkt. Kennzahlen alarmieren. Mehr Personal ist nicht verfügbar oder in Sicht. Gleichzeitig erwartet Ihr Vorgesetzter bzw. Ihre Vorgesetzte von Ihnen, dass Sie die Performance Ihres Teams steigern. In anderen Abteilungen sei dieses ja auch gelungen. Diese schwer zu erfüllenden Erwartungen werden irgendwann auch für Sie selbst zur Belastung. So manche Nacht könnte davon berichten. Sie sollen als verantwortliche Führungskraft dieses Problem lösen, den „gordischen Knoten durchschlagen“, ohne zwischen den „Mahlsteinen zermalmt“ zu werden.

Das Seminar liefert Ihnen Hinweise, Anregungen und Instrumente, um die Aufgabenmenge besser zu bewältigen, die Aufgaben besser auf Ihre Mitarbeitenden zu verteilen, Ihre Mitarbeitenden gezielter zu qualifizieren sowie deren Motivation zu fördern oder zu halten, die Abläufe zu optimieren bzw. zu verschlanken, d.h. alte Routine zu beenden und neue Prozesse zu etablieren, die Belegschaft zu einem Team zu formen über verschiedene Kommunikationskanäle (virtuell, remote oder in Präsenz) hinweg.

Ziel der Weiterbildung

Ziel ist, die Performance Ihrer Abteilung zu erhöhen, Ihre Mitarbeitenden in ihrer Leistungsfähigkeit zu stärken, die Aufbau- und die Ablauforganisation zu optimieren und die Arbeitsbelastung angemessen zu verteilen.

  • Aufgaben strukturieren, sortieren und Anforderungen ermitteln
  • Eignung nach Qualifikation und Motivation Ihrer Mitarbeitenden einschätzen
  • Aufgaben nach Qualifikation und Motivation verteilen
  • Leistung des Teams als auch einzelner Mitarbeitenden beurteilen 
  • Personaleinsatz nach Qualifikation und Motivation planen und Aufgaben delegieren 
  • Arbeitsabläufe reibungslos und einfach gestalten
  • Informationsfluss im Team und abteilungsübergreifend optimieren
  • durch klare Zuständigkeiten eine gute Kommunikation erzielen
  • durch agile Führung die Komplexität in den Griff bekommen
  • gezielt Kommunikationsmittel einsetzen

Kurzvorträge, Gruppenarbeiten, Fallbeispiele aus der Praxis, moderierte Diskussion

Eventdatum: 05.11.26 – 06.11.26

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Fügetechnologien für Dünnbleche (Seminar | Ostfildern)

Hochfeste Dünnblechwerkstoffe, mechanische Fügeverfahren, Widerstandschweißverfahren, Lichtbogen-Bolzenschweißen, Laserschweißen und -schneiden

Viele Leichtbaukonzepte setzen auf den Einsatz dünner, hochfester Blechwerkstoffe. Hierfür sind geeignete Fügetechnologien erforderlich. Der Automobilbau, aber auch viele weitere dünnblechverarbeitende Industriezweige, stellen vielfältige fertigungs- und auch einsatzbedingte Anforderungen an Dünnblechverbindungen. Die Auswahl optimaler Verfahrensvarianten unter den gegebenen Randbedingungen stellt dabei den entscheidenden Wettbewerbsvorteil dar.

Ziel der Weiterbildung

Im Seminar werden Ihnen zunächst werkstofftechnische Grundlagen zu hochfesten Blechwerkstoffen vermittelt. Basierend auf diesen Erkenntnissen lernen Sie verschiedene Fügeverfahren aus den Verfahrensgruppen: mechanische Fügeverfahren, Widerstandschweißen, Lichtbogen-Bolzenschweißen sowie Laserschweißen und -schneiden kennen. Neben artgleichen Verbindungen zwischen hochfesten Stählen werden auch Mischverbindungen mit Aluminiumwerkstoffen und Kunststoffen sowie die Kombination mit Klebeverbindungen betrachtet. Somit werden Sie in die Lage versetzt, eine anwendungsbezogene und anforderungsgerechte Verfahrensauswahl zu treffen.

Eventdatum: 05.11.26 – 06.11.26

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CAPA-Prozess im Life-Science-Umfeld (Seminar | Online)

Praxisorientierte Umsetzung regulatorischer Anforderungen in der Medizintechnik

Hersteller von Medizinprodukten benötigen ein wirkungsvolles CAPA-System (Corrective and Preventive Actions). Das Seminar vermittelt einen strukturierten, praxisnahen Überblick über den CAPA-Prozess in der Medizintechnik. Behandelt werden Zweck, regulatorische Einordnung und Schnittstellen des CAPA-Prozesses sowie die systematische Anwendung gängiger Analyse- und Umsetzungswerkzeuge. Die Teilnehmenden lernen, Abweichungen, Nichtkonformitäten und Trends risikobasiert zu bewerten, geeignete Ursachenanalysen durchzuführen und wirksame Korrektur- und Vorbeugemaßnahmen abzuleiten, umzusetzen und deren Wirksamkeit nachvollziehbar zu verifizieren. Der Fokus liegt auf auditsicherer Dokumentation, klaren Verantwortlichkeiten und der Integration des CAPA-Prozesses in bestehende Qualitätsmanagement-Systeme.

Ziel der Weiterbildung

In diesem Seminar frischen die Teilnehmenden ihr Wissen zu einem klar strukturierten und praxisbewährten CAPA-Prozess auf und lernen, wie sich Corrective and Preventive Actions im MedTech-Alltag effizient und regulatorisch sicher umsetzen lassen. Sie erhalten einen kompakten Überblick über bewährte Methoden und trainieren die zielgerichtete Anwendung wichtiger CAPA-Tools, um Ursachen von Abweichungen systematisch zu analysieren und wirksame Maßnahmen abzuleiten. Außerdem erfahren die Teilnehmenden, wie CAPA-Prozesse dokumentiert und gesteuert werden, dass sie sowohl in internen Audits als auch bei Prüfungen durch Benannte Stellen (BS) oder FDA-Inspektionen standhalten. Darüber hinaus zeigt das Seminar, wie eine risikobasierte Bewertung von CAPA-Maßnahmen zu fundierteren Entscheidungen beiträgt und die Qualität von Maßnahmen verbessert. Dadurch wird auch ein wichtiger Beitrag zur kontinuierlichen Verbesserung von Qualitätsprozessen in der Medizintechnik geleistet.

Eventdatum: Donnerstag, 05. November 2026 08:30 – 16:00

Eventort: Online

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Baubegleitende Qualitätskontrolle – Bauschäden vermeiden (Seminar | Ostfildern)

Qualitätskonforme Dokumentation der Bauausführung

Egal ob Neubau, Umbau oder Modernisierung – Baumängel sollten so früh wie möglich entdeckt werden. Zur frühzeitigen Feststellung von baulichen Mängeln und Vermeidung der sich daraus ergebenden Kosten und Bauzeitverzögerungen dient die baubegleitende Qualitätskontrolle mit der Überwachung und Dokumentation der Arbeitszwischenstände während der Bauausführung – im Gegensatz zur technischen Abnahme, bei der die Bauleistung nach der Fertigstellung bewertet wird. Die baubegleitende Qualitätskontrolle stellt somit ein im Verhältnis kostengünstiges Verfahren zur Qualitätssicherung am Bau dar. Die Tätigkeit erfordert umfassenden Sachverstand und Erfahrung, damit die Kontrollen entsprechend den Anforderungen und Notwendigkeiten des jeweiligen Bauvorhabens vereinbart und durchgeführt werden können.

Ziel der Weiterbildung

Das Seminar stellt den Ablauf der baubegleitenden Qualitätskontrolle im Wohnungsbau vor und zeigt, auf welche Details im Rohbau und Ausbau während der Bauausführung besonders zu achten ist, um Baumängel frühzeitig zu erkennen, Bauschäden zu vermeiden und eine vertragsgemäße, sach- und fachgerechte Bauleistung zu sichern.

Hinweis
Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.

Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 16 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 16 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum für die Fachrichtung Architektur anerkannt.

Eventdatum: 04.11.26 – 05.11.26

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Umweltbaubegleitung im Infrastrukturbau (Seminar | Ostfildern)

Fachliche Anforderungen und Lösungen für die Praxis – Seminar mit Exkursion

Alle genehmigungspflichtigen Vorhaben werden nach ihren Umweltauswirkungen überprüft – sei es nach Naturschutzrecht, sonstigem Umweltfachrecht (insbes. Boden, Wasser, Immissionen) oder umfassend im Rahmen einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP). In den erforderlichen umweltrechtlichen Fachbeiträgen werden neben der Ermittlung der Umweltauswirkungen auch Maßnahmen erarbeitet, mit denen mögliche nachteilige Umweltauswirkungen vermieden, vermindert oder ausgeglichen werden können. Die zuständigen Behörden nehmen die für geeignet und erforderlich eingestuften Maßnahmen als Auflagen in die Genehmigungsbescheide auf. Dann ist es am Vorhabenträger, die Auflagen einzuhalten. 

Die Realität zeigt jedoch zu oft, dass die gesetzlichen Umweltvorschriften, Normen und Regelwerke sowie die festgelegten Vermeidungs- und Verminderungsmaßnahmen auf der Baustelle weder eingehalten noch kontrolliert werden und so unbemerkt Umweltschäden entstehen können. Hier setzt die Umweltbaubegleitung (UBB) an. Insbesondere bei größeren und komplexeren Projekten oder bei Projekten in empfindlichen Gebieten werden daher von der zuständigen Behörde bei der Genehmigung umweltspezifische Baubegleitungen vorgeschrieben. Diese können sich auf fachspezifische Umweltbaubegleitungen wie bspw. ökologische, bodenkundliche, wasserwirtschaftliche oder archäologische Baubegleitungen beziehen oder eine Fachresort übergreifende Umweltbaubegleitung umfassen.

Ziel der Weiterbildung

Durch die Weiterbildung mit integrierter Vor-Ort-Begehung soll die Befähigung erlangt werden, eine Umweltbaubegleitung auszuschreiben, zu koordinieren oder selbst durchzuführen. Ziele und Nutzen der Weiterbildung im Einzelnen:

  • Sensibilisierung der Teilnehmer und Teilnehmerinnen für das Thema Umweltauswirkungen bei der Bauausführung und das Vermeidungsgebot.
  • Erlernen der grundlegenden Wirkungszusammenhänge zwischen einem Vorhaben und der Umwelt.
  • Verschaffen eines Überblicks über die wichtigsten Umweltprüfverfahren und umweltrechtlichen Fachbeiträge bei Vorhabensgenehmigungen.
  • Schärfung des Leseverständnisses und einer sachgerechten Interpretation der Ergebnisse der umweltrechtlichen Fachbeiträge und des Genehmigungsbescheids.
  • Kennenlernen des grundsätzlichen Ablaufes einer Umweltbaubegleitung.
    Vermittlung der Qualifikationsvoraussetzungen und Möglichkeiten der Vergütung umweltbaubegleitender Leistungen.

Übung im Umgang mit den fachlichen und rechtlichen Schutzgutanforderungen an die Vermeidung und Verminderung möglicher Umweltschäden, u.a. durch das Kennenlernen von Praxisbeispielen.

Hinweis
Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.

Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 14 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 14 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum für die Fachrichtung Architektur anerkannt.

Eventdatum: 04.11.26 – 05.11.26

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Baugrundbedingte Schäden an Gebäuden – erkennen, beurteilen, sanieren (Seminar | Ostfildern)

Zur Interaktion zwischen Baugrund, Grundwasser, Gründung und Bauwerk

Schäden an Gebäuden durch Veränderungen im Baugrund können sich als Risse, Schiefstellungen oder auch Feuchteschäden bemerkbar machen, die auch die Standsicherheit von Gebäuden bedrohen können. Baugrundbedingte Schäden können bereits beim Neubau, in der Gewährleistungsfrist oder manchmal erst nach Jahrzehnten im Bestand auftreten.
Besonders infolge des außergewöhnlichen Dürrejahres 2018 kam es vielerorts zu Gründungsschäden auch am alten Gebäudebestand. Hierdurch erfährt das Seminarthema daher eine zusätzliche, sehr aktuelle Bedeutung.

Ziel der Weiterbildung

Im Seminar werden grundlegende Zusammenhänge dargestellt, wie aus der Interaktion von Baugrund, Grundwasser, Gründung und Bauwerk typische Schäden an Gebäuden entstehen können und wie diese Schäden erkannt, beurteilt und saniert werden können. Da Schadensursachen häufig nicht sofort offensichtlich sind, ist eine systematische Schadensanalyse erforderlich, für die das Seminar die Grundlagen liefert.
 

Im Seminar werden folgende Themen behandelt:

  • Interaktion Baugrund, Gründung und Bauwerk
  • Problematischer Baugrund, Baugrundgutachten, Baugrundrisiko
  • Regelwerke, z. B. DIN 4123 „Ausschachtungen, Gründungen und Unterfangungen im Bereich bestehender Gebäude“
  • Planungshilfen und Karten: Geologie, Ingenieurgeologie, Moorverbreitung, Altbergbau, Gefahrenhinweiskarten u. a. m.
  • Dürremonitor, Hydrogeologie, Grundwassereinflüsse, Schichtenwasser
  • Erschütterungen im Bauwesen und deren Messung (DIN 4150)
  • Fallbeispiele, typische Schadensbeispiele
  • Beweissicherung, Untersuchungsverfahren
  • Sanierung, Möglichkeiten der Schadensbehebung 

Hinweis
Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer Baden-Württemberg und der Bayerischen Ingenieurekammer-Bau anerkannt.

Das Seminar ist gemäß der Weiterbildungsordnung der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen mit 8 Unterrichtseinheiten anerkannt.

Diese Veranstaltung wird von der Architektenkammer Baden-Württemberg als Fort-/Weiterbildung mit einem Umfang von 8 Unterrichtsstunden für Mitglieder und Architekten/Stadtplaner im Praktikum für die Fachrichtung Architektur anerkannt.

Eventdatum: Mittwoch, 04. November 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Ostfildern

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Technische Akustik (Seminar | Ostfildern)

Luftschall, Lärm, Körperschall und NVH, mit praktischen Vorführungen

Schall ist eine Alltagserscheinung mit vielen Parametern und wissenswerten Eigenschaften, die für unsere menschlichen und technischen Belange sehr bedeutsam ist. Eine besonders unangenehme Erscheinungsform des Schalls ist der Lärm. In unserer umweltbewussten Gesellschaft kommt der Lärmbekämpfung eine ganz besondere Bedeutung zu. Die Übertragung von Schall kann aber auch von kulturellem Wert sein, zum Beispiel bei der Gestaltung von Konzert- und Vortragsräumen.

Ziel der Weiterbildung

Umfassende Information über physikalische und technische Aspekte des Schalls von der Schallentstehung, über die Schallausbreitung bis hin zu Schallwahrnehmung. Behandelt werden die Gebiete menschliches Hören, Psychoakustik, akustische Messtechnik, Schallpegelmesser, Elektroakustik, Schallemission, Schallimmission, Fahrzeugakustik, Maschinenakustik, Raum- und Bauakustik sowie Lärmminderung. Ergänzt werden die anwendungsorientierten Ausführungen durch zahlreiche Experimente und Demonstrationen.

Eventdatum: 04.11.26 – 06.11.26

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Schadenskunde und Schadensverhütung (Seminar | Ostfildern)

Untersuchung von Schadensfällen und Mechanismen mit verschiedenen Methoden

Schäden an technischen Produkten treten trotz stetig zunehmendem Ingenieurwissen und dem Einsatz von hochmodernen Simulations- und Erprobungstechniken immer wieder auf. Die Schadensursachen sind äußerst vielfältig und komplex. Da aber jeder technische Schaden charakteristische Spuren am Bauteil hinterlässt, können durch eine Schadensanalyse die verursachenden Mechanismen erkannt werden, womit man den Schlüssel zur Abhilfe und das Know-how zu zukünftiger Schadensverhütung in die Hand bekommt. Letzteres spielt sowohl aus Sicht der Qualitätssicherung als auch bei Haftungsfragen aus Sicht des Gesetzgebers zur Vermeidung von Schäden in technischen Bauteilen mit Gefährdungspotential für Mensch und Umwelt eine ganz wichtige Rolle. Um diese Ziele zu erreichen, sind Kenntnisse der Schadenskunde und eine wissenschaftlich exakte und systematische Durchführung einer Schadensanalyse Voraussetzung.

Ziel der Weiterbildung

Das Seminar stellt die grundsätzliche Vorgehensweise zur Untersuchung von Schadensfällen unter Einbeziehung aller wichtiger instrumenteller Verfahren vor. Dazu zählen zerstörungsfreie Prüfungen, metallographische und rasterelektronenmikroskopische Untersuchungen sowie werkstofftechnische Prüf- und Analysemethoden. Die einzelnen Schadensarten und Schadensmechanismen werden in Vorträgen anhand von Schadensbeispielen erläutert. Dabei wird auch auf den Zusammenhang zwischen Herstellung, Beanspruchung, Randbedingungen und Werkstoff eingegangen, bzw. deren Auswirkungen auf das Schadensbild beschrieben. Das Seminar orientiert sich an den VDI-Richtlinien 3822. Die VDI-Richtlinien 3822 sind praxisorientiert aufgebaut und werden regelmäßig von Expertengremien des VDI, die sich aus Wissenschaft, Industrie und öffentlicher Verwaltung zusammensetzen, überprüft und bei Bedarf überarbeitet, so dass sie neben Normen mit Recht als Standards in der Technik angesehen werden können.

Gezielte Maßnahmen zur Schadensabhilfe und -verhütung können nur dann eingeleitet werden, wenn die Schadensursachen und Fehlereinflüsse durch systematische Untersuchungen aufgeklärt werden. Schadensanalysen können zu Verbesserungen bei der Werkstoffentwicklung, der Werkstoffauswahl, der Konstruktion, der Fertigung und der Betriebsweise führen. Die gewonnenen Erkenntnisse können sofort in die Qualitätssicherung einfließen, unmittelbar der Schadensprävention dienen und darüber hinaus auch Entwicklungen einleiten, beispielsweise bei der Werkstoffproduktion und -entwicklung, bei der Ver- und Bearbeitung sowie bei der Prüfung und Anwendung von Werkstoffen. Schadensanalysen dienen dazu, für ein technisches Erzeugnis ein Optimum aus Werkstoff-, Konstruktions-, Fertigungs- und Bauteileigenschaften unter Kostengesichtspunkten zu finden.

Die Schadensanalyse-Fortbildung legt weiterhin den Schwerpunkt auf die Systematik der Schadensanalyse und auf die Erläuterung der werkstoffkundlichen Zusammenhänge. Zusätzlich werden Beispiele von Schadensteilen gezeigt.

Eventdatum: 04.11.26 – 05.11.26

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