Brandschutz bei vorgefertigten Stahlmodulbauten (Seminar | Online)

Webcode: UDS293

Ziel

Modulbauten stehen für effizientes und kostengünstiges Bauen, insbesondere bei Gebäuden mit vielen gleichartigen Räumen wie Schulen, Kitas und Krankenhäusern aber auch Büro- und Verwaltungsgebäuden. Die Raummodule werden nach den individuellen Planungen der Nutzer passgenau vorgefertigt und vor Ort zu architektonisch und städtebaulich ansprechenden Gebäuden zusammengefügt. Damit bietet die modulare Bauweise auch für den Wohnungsbau zukunftsweisende Perspektiven. 

Brandschutztechnisch gelten bei Modulbauten dieselben bauordnungsrechtlichen Anforderungen wie bei konventionellen Bauweisen. Durch das Bausatzprinzip sind planerisch aber einige Besonderheiten zu beachten, insbesondere bei der Verlegung und Schottung der Haus- und Sicherheitstechnik. Darauf und auf die Vor- und Nachteile der verschiedenen Bauweisen wird im Rahmen dieses Online-Seminars eingegangen.

Aus dem Inhalt

Definition Modulares Bauen

Systematik und Grundprinzipien des Modulbaus

Bauweisen (Beton, Holz, Stahl, Hybrid)

Umsetzung der bauordnungsrechtlichen Anforderungen, z. B.

  • Standsicherheit, Raumabschluss
  • Abschottung von Fugen sowie Rohr- und Kabeldurchbrüche

Erläuterung der Lösungsansätze

  • Wege der möglichen Nachweisführungen für die Genehmigungsfähigkeit
  • Abschottung von Leitungsdurchführungen
  • Allheilmittel BMA? Oder Löschanlage?

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Thomas Kölbl
Architekt, Sachverständiger für Brandschutz, Neumarkt

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Dienstag, 14. April 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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01067 Dresden
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Ausstattung mit Feuerlöschern – ASR A 2.2 (Seminar | Online)

Webcode: OBTS1

Ziel

Neben den Bauordnungsrecht kommen viele brandschutzrelevante Anforderungen aus dem Arbeitsstättenrecht. Soll ein Gebäude als Arbeitsstätte genutzt werden, was ausgenommen bei Wohngebäuden bei allen anderen Gebäudetypen der Fall sein wird, müssen auch diese Anforderungen berücksichtigt werden. 

Grundsätzlich sollte es der Anspruch sein, dass im Rahmen des Planungsprozesses von Arbeitsstätten alle Anforderungen bzgl. des Brandschutzes, unabhängig des Rechtsgebietes, berücksichtigt werden. Nur dadurch kann vermieden werden, dass nach Fertigstellung aufwendige Nachrüstungen oder Anpassungen erforderlich sind. Der Brandschutzplaner kann bei entsprechender Fachkunde den Arbeitgeber und die Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der frühzeitigen Erstellung der Gefährdungsbeurteilung im Planungsprozess unterstützen. Dies stellt zwar keine Grundleistung für den Brandschutznachweis im Genehmigungsverfahren dar, ist aber im Sinne einer optimalen Beratung des Bauherren und einer guten Planung wünschenswert.

Dozent

Lars-Oliver Laschinsky
Fachlehrer im technischen Ausbildungsdienst, Fachgebiet Brand- und Explosionsschutz; Lehrbeauftragter der HFU Hochschule Furtwangen, 1. Vorsitzender des Vorstands im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V. (VBBD), Mitglied Referat 9 – Betriebliches Gefahrenabwehr- und Krisenmanagement – vfdb

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Vertiefung

Weitere Seminare zur Schnittstelle Brandschutz – Arbeitsschutz:

Fluchtwege und Notausgänge – ASR A 2.3
Brandschutz im Gefahrstofflager – TRGS 510
Brandschutz für IT-Räume – BSI-Grundschutz
Brandschutz für Lithium-Batterien  – VdS 3103
Brandschutz im Tanklager TRGS 509
Brandschutz auf Baustellen: Schutzkonzept nach VDS 2021

Eventdatum: Freitag, 08. Mai 2026 09:00 – 14:30

Eventort: Online

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Aktuelles zum Umgang mit baurechtlichen Abweichungen im gebäudetechnischen Brandschutz (Seminar | Online)

Webcode: MLAR1

Ziel

Brandschutzmaßnahmen in Verbindung mit Gebäudeinstallationen wie Leitungs- und Lüftungsanlagen sind komplex. Bringen Sie Ihr Wissen zu den bauordnungsrechtlichen Anforderungen auf den aktuellen Stand und erfahren Sie, wie Sie diese in Ihrer Planungs- und Ausführungspraxis regelkonform umsetzen können und welche Interpretationsspielräume bestehen. Anhand von Praxisbeispielen werden häufige Fehler und Lösungswege aufgezeigt. Sie erhalten Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen. Lernen Sie den korrekten Umgang mit Abweichungen und der baurechtlich notwendigen Dokumentation im gebäudetechnischen Brandschutz im Detail.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an planende Ingenieure und Architekten sowie Technische Vertriebsmitarbeiter und Fachberater die Ihr Fachwissen im gebäudetechnischen Brandschutz in Bezug auf die Inhalte, Anwendung und Interpretation der aktuellen Vorschriften und Regelwerke vertiefen möchten.

Aus dem Inhalt

  • Kurzüberblick aktueller Rechtsgrundlagen & Interpretation wichtiger baurechtlichen Begriffe im Kontext bauordnungsrechtlicher Abweichungen
  • Zusammenspiel der An- und Verwendbarkeitsnachweise für Bauarten und daraus resultierende Abweichungsmöglichkeiten
  • Zusammenspiel der Verwendbarkeitsnachweise und der europäischen Nachweise und daraus resultierende Abweichungsmöglichkeiten
  • Baurechtlich notwendige Dokumentation im gebäudetechnischen Brandschutz
  • Praxisbeispiele & Diskussion

Dozent

Dipl.-Ing. Manfred Lippe
öbuv Sachverständiger für den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz der IHK Mittlerer Niederrhein, zertifizierter Sachverständiger für den gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOSCERT), ML Sachverständigengesellschaft mbH, Krefeld

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Weitere Seminare die zum Thema passen:

Eventdatum: Dienstag, 14. April 2026 09:00 – 13:00

Eventort: Online

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Aktuelles aus der MLAR (Seminar | Online)

Webcode: MLAR2

Ziel

Brandschutzmaßnahmen in Verbindung mit Gebäudeinstallationen wie Leitungs- und Lüftungsanlagen sind komplex. Bringen Sie Ihr Wissen zu den bauordnungsrechtlichen Anforderungen auf den aktuellen Stand und erfahren Sie, wie Sie diese in Ihrer Planungs- und Ausführungspraxis regelkonform umsetzen können und welche Interpretationsspielräume bestehen. Anhand von Praxisbeispielen werden häufige Fehler und Lösungswege aufgezeigt. Sie erhalten Handlungsempfehlungen und Argumentationshilfen.
Lernen Sie den korrekten Umgang mit Abweichungen und der baurechtlich notwendigen Dokumentation im gebäudetechnischen Brandschutz im Detail.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an planende Ingenieure und Architekten sowie Technische Vertriebsmitarbeiter und Fachberater die Ihr Fachwissen im gebäudetechnischen Brandschutz in Bezug auf die Inhalte, Anwendung und Interpretation der aktuellen Vorschriften und Regelwerke vertiefen möchten.

Aus dem Inhalt

  • Was ist neu und was hat sich in der Musterleitungsanlagen-Richtlinie 2020 verändert?
  • Interpretation, Planungs- und Ausführungsdetails
  • Praxisbeispiele häufiger Anwendungsfehler & Diskussion
  • Handlungsempfehlungen zur Fehlervermeidung
  • Lösungswege für den Umgang mit Fehlern bei der Anwendung

Dozent

Dipl.-Ing. Manfred Lippe
öbuv Sachverständiger für den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz der IHK Mittlerer Niederrhein, zertifizierter Sachverständiger für den gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOSCERT), ML Sachverständigengesellschaft mbH, Krefeld

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Weitere Seminare die zum Thema passen:
Aktuelles zum Umgang mit baurechtlichen Abweichungen im gebäudetechnischen Brandschutz
Aktuelles aus der M-LüAR 2020

Eventdatum: Montag, 04. Mai 2026 13:30 – 17:30

Eventort: Online

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Brandschutztechnische Bewertung von Deckenkonstruktionen (Seminar | Online)

Webcode: UDS185

Ziel

Das Seminar zeigt die Randbedingungen und Grundlagen für eine Brandschutzsanierung von Decken im Bestand auf. Es befasst sich vorwiegend mit tragenden Deckenkonstruktionen, an die aus bauordnungsrechtlicher Sicht verschiedene Anforderungen gestellt werden. Die Teilnehmer werden in die Lage versetzt, unterschiedliche Deckenkonstruktionen in die Bauart einzustufen und die Feuerwiderstandsdauer der Konstruktion zu ermitteln oder annäherungsweise zu bestimmen. Die Untersuchungsmethoden und Schwachstellenanalysen werden erklärt, um bereits im Ortstermin auf die besonderen Einbausituationen der Deckenarten reagieren zu können. Des Weiteren werden die Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung von Decken aufgezeigt.

Aus dem Inhalt

Grundlagen, Bestand und Bestandsschutz

Deckenkonstruktionen und Bauarten

  • Deckenkonstruktionen mit tragenden Teilen aus Stahlbeton, Holz, Stahl

Einflussfaktoren auf die Feuerwiderstandsdauer von Deckenkonstruktionen

  • Ein- bzw. mehrseitige Brandbeanspruchung
  • Bauteilabmessungen, Konstruktionsart und statischer Aufbau
  • Schutzbekleidungen, altersbedingte Veränderungen

Untersuchungsmethoden von Deckenkonstruktionen im Bestand

  • Aufmaßmethoden und Genauigkeiten
  • Untersuchungen von Decken aus Stahlbeton, Holz und Stahl und am Bauteil

Maßnahmen zur brandschutztechnischen Ertüchtigung von Decken

  • Verbesserung der Feuerwiderstandsdauer von Decken von oben und unten
  • Brandschutz bei Verbindungsmitteln

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Stephan Appel, M.Eng.
Architekt und Sachverständiger für Brandschutz und Schäden an Gebäuden, Volkach

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Donnerstag, 30. April 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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Erfahrungsbericht – Brandschutz im Terminal 3 des Flughafen Frankfurt (Seminar | Online)

Webcode: UDS432

Ziel

Der Neubau des Terminal 3 am Flughafen Frankfurt zählt zu den bedeutendsten Infrastrukturprojekten Deutschlands. Nicht nur die hohen internationalen Anforderungen der Luftfahrtbranche, sondern auch die eigene Zielsetzung an ein modernes und innovatives Terminalgebäude benötigen nachhaltige Technologien und abgestimmte Bauprozesse. 

Im Rahmen des Seminars werden tiefgehende Einblicke in die Realisierung eines Megaprojektes mit dem Fokus auf die Projektabwicklung, besonders aus Sicht des Brandschutzes vermittelt. Besonderer Fokus liegt auf der Koordination der komplexen Gewerke mit Hilfe von digitalen Planungsmethoden, welche eines der größten Flughafenbauvorhaben Europas im ersten Anlauf genehmigungsfähig gestaltet haben. 

Aus dem Inhalt

  • Architektonisches Konzept und Entwurfsphilosophie des Terminal 3
  • Herausforderungen aus Sicht des Brandschutzes 
  • Umsetzung des sicherheitstechnischen Steuerkonzeptes 
  • Koordination, Terminsteuerung und interdisziplinäre Zusammenarbeit
  • Einbindung von möglichen Erweiterungen des Terminals in der Planung

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Carsten Steiner
Prüfsachverständiger für Brandschutz nach HPPVO, Endreß Ingenieurgesellschaft mbH Brandschutzsachverständige, Frankfurt am Main

Eventdatum: Dienstag, 28. April 2026 14:00 – 16:30

Eventort: Online

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Fachbauleitung Brandschutz – Aufgaben und Praxiswissen (Seminar | Online)

Webcode: UDS268

Ziel

Die Umsetzung des Brandschutzkonzeptes erweist sich in der Praxis häufig als große Herausforderung. Für eine regelkonforme und mängelfreie Ausführung ist jedoch eine konsequente Fachbauleitung/Bauüberwachung Brandschutz erforderlich. Baurechtliche Vorgaben zum Leistungsbild und zur Überwachungstiefe bestehen nicht, daher bildet das im AHO-Heft Nr. 17 beschriebene Leistungsbild Brandschutz eine wichtige Grundlage zur Leistungsabgrenzung.

Für die Fachbauleitung Brandschutz werden Kenntnisse zu gewerkeübergreifenden Brandschutzthemen und Schnittstellen benötigt. Ebenso bedingt die Vielzahl an Bauprodukten und Bauarten umfassendes Wissen über gewerkespezifische Anforderungen für einen korrekten Einbau. Bei der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes ergeben sich meist viele projektspezifische Abweichungen – z.T. bedingt durch vorhandene Rahmenbedingungen, abweichende Ausführungen oder die individuelle Nutzung eines Gebäudes. Daher muss der Umgang mit Abweichungen sicher beherrscht werden.

Das Seminar gibt einen Überblick zu Umfang und Aufgaben der Fachbauleitung Brandschutz und vermittelt praxisbezogenes Fachwissen zur Ausführung und Überwachung brandschutzrelevanter Bauteile und Anlagen. Sie erhalten konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit Abweichungen und die Erstellung der Dokumentation.

Aus dem Inhalt

  • Grundlagen Bauüberwachung / Schnittstelle Ausführungsplanung
  • Brandschutzsachverständige in der Objektüberwachung – wie tief muss eine Kontrolle erfolgen?
  • Umgang mit Abweichungen auf der Baustelle
  • Bauüberwachung für brandschutzrelevante Bauteile (Wände, Türen, Brandschutzbekleidung Stahlbau, Unterdecken)
  • Dokumentation
  • Besonderheiten in Bestandsgebäuden
  • Vorbereitung von Abnahmen

Dozent

Michael Juch
Sachverständiger für Brandschutz, j-plan gmbh & partner, Hamburg

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Montag, 27. April 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (Seminar | Mainz)

Fachfortbildung

Webcode: BRS1

Ziel

Das Erarbeiten eines schlüssigen Brandschutznachweises verlangt vom Fachplaner besondere Sachkunde und Erfahrung sowie umfangreiche Kenntnisse der gesetzlichen und normativen Regelungen. Als Teilentwurfsverfasser Brandschutz ist er für die Vollständigkeit und Brauchbarkeit seines Entwurfes verantwortlich.

Die berufsbegleitende Fachfortbildung vermittelt Fachwissen im vorbeugenden Brandschutz und befähigt zur Erarbeitung ganzheitlicher Brandschutznachweise im Bauantragsverfahren. Wer im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens einen Brandschutznachweis, ein Brandschutzkonzept als Bauvorlage einreichen darf, ist in der Landesbauordnung geregelt. Hier sollten Sie Ihre persönlichen Voraussetzungen prüfen.

Zielgruppe

Architekten und Ingenieure aus der Bauplanung, Bauausführung oder dem Gebäudemanagement sowie aus Baubehörden, Brandschutzdienststellen und der Industrie mit Berufserfahrung in der Bauwirtschaft oder im Brandschutz

Dozent

Erfahrene Prüfingenieure für Brandschutz, Sachverständige, leitende Mitarbeiter von Fachbehörden und Berufsfeuerwehren, u. a.: Dipl.-Ing. Bernd Dunger, Dipl.-Ing. (FH) Vinzent Fliegner, Dipl.-Bauing. (FH) Thomas Kruszinski, Dipl.-Ing. (FH) Philip Renninger, M.Eng., Dipl.-Ing. (BA) Jörg Ullrich, Dipl.-Ing. (FH) Franziska Vogt, Dipl.-Ing. (FH) Architektur Doreen Weidenthal, MEng.

Prüfung

schriftliche Prüfung (online), Belegarbeit (Brandschutzkonzept nach vorgegebener Aufgabenstellung), mündliche Prüfung (online)

Abschluss

Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (EIPOS)

Vertiefung

Nach erfolgreichem Abschluss (Prädikat mindestens „befriedigend“) besteht die Möglichkeit der Vertiefung in den berufsbegleitenden Fachfortbildungen

– Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz 

– Sachverständiger für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung

Eventdatum: 08.05.26 – 20.11.26

Eventort: Mainz

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Immobilienwertermittlung aus steuerlichen Gründen (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS46

Ziel

Immobilienwertermittlungen aus steuerlichen Gründen sind in der Praxis häufig erforderlich. Ausgehend von den Tätigkeitsschwerpunkten der Bausachverständigen in der Finanzverwaltung vermittelt Ihnen das Seminar das Know-how, um von diesem enormen Auftragspool zu profitieren.

Lernen Sie die wichtigsten steuerlichen Bewertungsanlässe, in den Sachverständigenleistungen geboten sind, kennen und beherrschen. Anhand von prägnanten Beispielen und Arbeitshilfen setzen Sie sich intensiv mit den Tätigkeitsfeldern für Immobiliensachverständige an der Schnittstelle von steuerrechtlicher Bewertung und Verkehrswertermittlung auf der Grundlage des Baugesetzbuchs auseinander. Erfahren Sie, welche speziellen Anforderungen die Finanzverwaltung und die Finanzgerichtsbarkeit an Sachverständigengutachten stellen.

Lernen Sie beispielsweise, in welchen Fallgestaltungen persönliche Nutzungsrechte, wie Wohnungsrecht oder Nießbrauch, bei der Grundbesitzbewertung im Rahmen des Nachweises des niedrigeren gemeinen Werts berücksichtigt werden sollten.

Das Steuerrecht entwickelt sich rasant. Machen Sie sich vertraut mit den neuesten bewertungsrelevanten Entwicklungen, wie beispielsweise der Novellierung der Grundbesitzbewertung durch das Jahressteuergesetz 2022.

Zielgruppe

  • Sachverständige für Immobilienbewertung
  • Nutzer des Logos „Geprüfter Sachverständiger (EIPOS)“ und
  • interessierte Fachleute aus der Bau- und Immobilienbranche sowie
  • Steuerberater und Wirtschaftsprüfer

Nutzen

Dieses Seminar wird anerkannt von:

  • EIPOSCERT
  • HypZert
  • Sprengnetter-Zertifizierung

Aus dem Inhalt

  • Überblick über die steuerrechtlichen Verfahren zur Immobilienbewertung
  • Steuerrechtliche Bewertungsgegenstände und Wertbegriffe (u. a. wirtschaftliche Einheit, gemeiner Wert, Teilwert, Grundsteuerwert, Grundbesitzwert)
  • Ertragsteuerrechtliche Bewertungsanlässe (u. a. Kaufpreisaufteilung von bebauten Grundstücken, Ermittlung von Einlage- oder Entnahmewerten, Ermittlung von Immobilienwerten bei Betriebsaufgaben, Nachweis einer tatsächlich kürzeren Nutzungsdauer von Gebäuden unter Berücksichtigung der aktuellen höchstrichterlichen Rechtsprechung und Verwaltungsanweisungen, Teilwertabschreibung)
  • Grundbesitzbewertung für Zwecke der Erbschaft- und Schenkungsteuer sowie der Grunderwerbsteuer (u. a. Nachweis des niedrigeren gemeinen Werts, Anforderungen an die Qualifikation der Sachverständigen, Berücksichtigung von persönlichen Nutzungsrechten)
  • Aktuelle bewertungsrechtliche Entwicklungen (u. a. Reform der Grundsteuer)

Dozent

Andreas Jardin
Architekt, Immobilienökonom (ebs), Pulheim
Von der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Samstag, 25. April 2026 08:00 – 15:00

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Kostengünstig planen und bauen – was geht, was nicht aus brandschutztechnischer Sicht (Seminar | Online)

Webcode: UDS421

Ziel

Das Seminar behandelt die komplexe Aufgabe, Bauwerke termingerecht, fachgerecht und innerhalb des Kostenrahmens zu realisieren. Dies wird in der Praxis durch Änderungen der Vorschriften sowie komplexe Zulassungs- und Verwendbarkeitsnachweise für Bauprodukte häufig erschwert.

Die Kenntnis grundlegender Begriffe und Verfahren im Brandschutz ist aber entscheidend, um Unsicherheiten zu beseitigen und eine ganzheitliche Betrachtung zu ermöglichen. Nur mit fundiertem Wissen über anlagentechnischen und baulichen Brandschutz lässt sich eine kostenoptimierte Umsetzung erreichen. Das Seminar zeigt auf, wie durch das Verständnis rechtlicher Regelungen und Normen die Mindestanforderungen des Gesetzgebers erfüllt und die Brandschutzplanung so kreativ und effektiv gestaltet werden kann. Ein strukturiertes Brandschutzkonzept dient als Leitfaden für die kosteneffiziente Planung.

Aus dem Inhalt

Kosten bei Brandschutzmaßnahmen

  • Identifizierung der Kostenbereiche
  • Einflussmöglichkeiten und Bewertung

Fehlerquelle mangelhafte Brandschutzplanung

  • Phasen der Planung, Beteiligte, Einflussmöglichkeiten
  • Spannungsdreieck Planung-Bau-Gebäudeunterhalt

Kostenoptimierte Planung am „Leitfaden Brandschutzkonzept

  • Standardlösungen und Alternativen im Abwägungsprozess
  • Praxisbeispiele mangelhafter Bauausführung

Dozent

Dipl.-Ing. Arne Schneiders 
Architekt, von der IHK Mittlerer Niederrhein öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für den vorbeugenden Brandschutz, Krefeld

Abschluss

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Eventdatum: Mittwoch, 22. April 2026 08:00 – 13:00

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