Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (Seminar | Dresden)

Webcode: BRS1

Ziel

Das Erarbeiten eines schlüssigen Brandschutznachweises verlangt vom Fachplaner besondere Sachkunde und Erfahrung sowie umfangreiche Kenntnisse der gesetzlichen und normativen Regelungen. Als Teilentwurfsverfasser Brandschutz ist er für die Vollständigkeit und Brauchbarkeit seines Entwurfes verantwortlich.

Die berufsbegleitende Fachfortbildung vermittelt Fachwissen im vorbeugenden Brandschutz und befähigt zur Erarbeitung ganzheitlicher Brandschutznachweise im Bauantragsverfahren. Wer im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens einen Brandschutznachweis, ein Brandschutzkonzept als Bauvorlage einreichen darf, ist in der Landesbauordnung geregelt. Hier sollten Sie Ihre persönlichen Voraussetzungen prüfen.

Zielgruppe

Architekten und Ingenieure aus der Bauplanung, Bauausführung oder dem Gebäudemanagement sowie aus Baubehörden, Brandschutzdienststellen und der Industrie mit Berufserfahrung in der Bauwirtschaft oder im Brandschutz

Zugangsvoraussetzungen

  • akademischer Abschluss in einem baufachlichen Bereich oder in einer anderen Ingenieurdisziplin oder
  • mindestens Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im Brandschutz oder
  • einschlägiger Berufsabschluss und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Bauwirtschaft

Die Zulassung von Teilnehmern mit abweichenden Voraussetzungen ist auf Anfrage möglich.

Aus dem Inhalt

Grundlagen und Vorschriften des Brandschutzes

  • Ziele und Maßnahmen
  • Vorschriften und Regelwerke
  • Grundlagen zur Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen

Abwehrender Brandschutz

  • Brand- und Löschlehre
  • Brandbekämpfung
  • Funktion und Einbindung des abwehrenden Brandschutzes in Brandschutzkonzepte

Baulicher Brandschutz

  • Tragwerk, nichttragende Wände, Außenwände und Fassaden, Dächer
  • Bauliche und räumliche Trennung, Abschottungsprinzipien
  • Rettungswege: System, notwendige Flure, notwendige Treppen und Treppenräume, Übung
  • Brandschutz bei der haustechnischen Abschottung von Leitungs- und Lüftungsanlagen

Technischer, betrieblicher und organisatorischer Brandschutz

  • Brandmeldeanlagen und Alarmierung
  • Anlagen zur Rauch- und Wärmeableitung, Rauchfreihaltung

Brandschutzfachplanung und -umsetzung

  • Vorgehensweise bei der Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Übung zur Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Brandschutz im Bestand
  • Brandschutz in der Bauausführung

Ihr Nutzen

  • Akademisch fundiert und praxisorientiert
  • Networking und Austausch
  • EIPOS-Lernplattform – selbstbestimmt zu Hause lernen
  • Umfangreiche Seminarunterlagen und Nachschlagewerke

Dozent

Erfahrene Prüfingenieure für Brandschutz, Sachverständige, leitende Mitarbeiter von Fachbehörden und Berufsfeuerwehren, u. a.: Dipl.-Ing. Bernd Dunger, Dipl.-Ing. (FH) Vinzent Fliegner, Dipl.-Bauing. (FH) Thomas Kruszinski, Dipl.-Ing. (FH) Philip Renninger, M.Eng., Dipl.-Ing. (BA) Jörg Ullrich, Dipl.-Ing. (FH) Franziska Vogt, Dipl.-Ing. (FH) Architektur Doreen Weidenthal, MEng.

Prüfung

schriftliche Prüfung (online), Belegarbeit (Brandschutzkonzept nach vorgegebener Aufgabenstellung), mündliche Prüfung (online)

Abschluss

Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (EIPOS)

Vertiefung

Nach erfolgreichem Abschluss (Prädikat mindestens „befriedigend“) besteht die Möglichkeit der Vertiefung in den berufsbegleitenden Fachfortbildungen

– Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz 

– Sachverständiger für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung

Eventdatum: 25.08.26 – 19.01.27

Eventort: Dresden

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

EIPOS – Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 40470-4210
Telefax: +49 (351) 40470-490
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Online-Seminar-Reihe: Entrauchung von Sonderbauten (Modul 1-3) (Seminar | Online)

Webcode: ETRC

Ziel

In den Landesbauordnungen finden sich grundsätzliche Regelungen für die Entrauchung von Gebäuden. Schutzziel ist die Unterstützung der Brandbekämpfung durch die Feuerwehr, d.h. wirksame Löscharbeiten sollen ermöglicht werden.

Die Rauchableitung wird, in Abhängigkeit der Größe des Nutzungsbereichs, unterteilt in eine Rauchableitung über Fenster, Rauchableitung über nach Größe und Anordnung definierte Öffnungen zzgl. Zuluftflächen sowie in Rauchabzugsanlagen. Was, wann, wieviel gefordert ist – dass beschreiben recht detailliert die diversen Sonderbauvorschriften.

In den Online-Seminaren werden die Anforderungen an die Rauchableitung, die sich aus den Sonderbauvorschriften ergeben, systematisch herausgearbeitet und detailliert aufgezeigt. Die Seminare sind einzeln buchbar und natürlich ist auch im virtuellen Raum Platz für Ihre Fragen und Diskussionen.

Als Ergänzung – insbesondere in Hinblick auf die technischen Anforderungen – ist das Seminar „Rauchabzugsanlagen und -geräte“ innerhalb des Themenkomplexes „Technische Regel Technische Gebäudeausrüstung – TR TGA“  zu sehen. In diesem wird dann auf die im Anhang 14 der MVV TB benannten konkreten Anforderungen für Planung, Ausschreibung und Ausführung der Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung eingegangen.

Aus dem Inhalt

Modul 1 – Versammlungsstätten/Verkaufsstätten
Anforderungen aus den Sonderbauvorschriften im Detail

Modul 2 – Industriebau
Anforderungen aus der Muster-Industriebau-Richtlinie im Detail

Modul 3 – Garagen
Anforderungen aus der Muster-Garagen- und Stellplatzverordnung M-GarStVO

(gesamt oder modulweise buchbar)

Dozent

Dipl.-Ing. Peter Vogelsang, MEng.
staatlich anerkannter Sachverständiger für Lüftungsanlagen, RWA-Anlagen und CO-Warnanlagen

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Bei Buchung von allen Modulen erhalten Sie 10% Rabatt!
Jedes Modul ist auch einzeln buchbar:

Modul 1: Versammlungsstätten/Verkaufsstätten
Modul 2: Industriebau
Modul 3: Garagen

Eventdatum: 25.08.26 – 04.09.26

Eventort: Online

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Holzgebäude aus Sicht der Feuerwehr (Seminar | Online)

Webcode: UDS373

Ziel

Holz als Baumaterial findet in der modernen Architektur immer größeren Zuspruch und prägt zunehmend das Bild von Innenstädten und Gebäuden. Die verstärkte Nutzung von Holz als Baumaterial bei Massivbauteilen für alle Gebäudeklassen führt aber auch zu neuen Herausforderungen, insbesondere für die Feuerwehr.

Bei einem Brandereignis liegt der Fokus der Feuerwehr vorrangig auf der Personenrettung und der Begrenzung der Brandausbreitung. Insofern sind die Brandausbreitung über die Fassade sowie die Rauchausbreitung innerhalb der Gebäude entscheidend. Eine sichtbare Holzkonstruktion vergrößert bspw. die Brandfläche und wirkt aktiv am Brandgeschehen mit. Damit Hohlraumbrände und eine Rauchausbreitung verhindert werden können, ist es notwendig, die Belange der Feuerwehr aktiv in das Konzept einzubringen.

Das Seminar bietet eine ganzheitliche, risikoorientierte Betrachtung von Holzgebäuden aus der Perspektive der Feuerwehr. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für die besonderen Herausforderungen bei Holzgebäuden zu vermitteln und praxisnahe Lösungsansätze für die Feuerwehr bei der Planung zu berücksichtigen.

Aus dem Inhalt

Holzbauwerke aus Sicht der Feuerwehr

  • brennbare Oberflächen und deren Mitwirkung beim Brandgeschehen
  • Ausbreitung von Rauch und Feuer durch brennbare Dämmstoffe in Hohlräumen 
  • Bewertung der Brandweiterleitung innerhalb von Holzkonstruktionen durch Glimmbrände

Bauliche und anlagentechnische Maßnahmen zur Unterstützung der Löscharbeiten

  • Vermeidung der Brandausbreitung innerhalb der tragenden und raumabschließenden Bauteile
  • Brandsperren bei (hinterlüfteten) Fassaden, glimmende Fassadendämmstoffe
  • Anlagentechnische Maßnahmen 

Praxisbeispiele von umgesetzten Maßnahmen

Dozent

Jonas Schwering, M.Eng.
Leiter der Abteilung Vorbeugender Brandschutz, Feuerwehr Frankfurt am Main

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Dienstag, 22. September 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Lehmbau – aktuelles Planungswissen kompakt (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS374

Ziel

Lehm hat viele Vorteile: er gilt als nachhaltiger Baustoff, ist diffusionsoffen, hat hohe Wärmespeicherkapazität, lange Lebensdauer und verleiht den Räumen ein gesundes Klima. Seit kurzem ist Lehm auch DIN-genormt. Weitere Regularien müssen bei der Verarbeitung und den Einsatzbereichen beachtet werden.

Das Seminar vermittelt aktuelles Planungswissen für den Lehmbau in Sanierung und Neubau. Es soll dazu beitragen, diesen traditionellen Baustoff besser zu verstehen und anzuwenden und damit Schäden zu vermeiden.

Zielgruppe

  • Bauingenieure und Architekten
  • Sachverständige für Holzschutz, Schäden an Gebäuden, Bautenschutz und Bausanierung, Holz- und Bautenschutz, Energieeffizienz
  • Mitarbeiter in Bauplanungsbüros, Denkmalschutzbehörden, ausführende Unternehmen
  • und weitere Interessierte

Aus dem Inhalt

  • Baustoffliche Grundlagen
  • Bauphysikalische und raumklimatische Belange
  • Regelwerke und Genehmigungsverfahren
  • Lehmputze
  • Lehmtrockenbau
  • Lehm im Holzbau – traditionell und modern
  • Tragendes Lehmsteinmauerwerk bis GK 4
  • Stampflehmbau
  • Innendämmung mit Lehmbaustoffen

Dozent

Prof. Dr.-Ing. Christof Ziegert
Geschäftsführer ZRS Ingenieure GmbH, Obmann Normenausschuss Lehmbau am DIN, Honorarprofessur Lehmbau an der FH Potsdam, Öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Schäden im Lehmbau (IHK Berlin)

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung als Energieberatende/r Baudenkmale anerkannt mit:

4 UE für Wohngebäude
4 UE für Nichtwohngebäude

in der Energieeffizienz-Expertenliste anerkannt mit:

8 UE für Wohngebäude
8 UE für Nichtwohngebäude
8 UE für Energieaudit DIN 16247/Contracting

Eventdatum: Donnerstag, 17. September 2026 09:00 – 16:15

Eventort: Dresden

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Energieeffizienz-Experte Wohngebäude (Vertiefungsmodul) (Seminar | Dresden)

Fachfortbildung

Webcode: EEW

Ziel

Diese berufsbegleitende Fachfortbildung richtet sich an Fachleute, die als Energieeffizienz-Experten tätig werden möchten, um Bauherren bei der Planung und Umsetzung von energieeffizienten Gebäuden zu beraten. Ziel ist es, Kenntnisse zu vermitteln, die eine ganzheitliche energetische Beurteilung von Wohngebäuden ermöglichen, basierend auf aktuellen Vorgaben wie dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und der DIN V 18599.

In der Weiterbildung werden Verfahren und Instrumente vorgestellt, um energieeffiziente Systeme zu planen und regenerative Energien sinnvoll zu integrieren. Dabei wird auch die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen im Zusammenhang mit Bundesförderprogrammen berücksichtigt. Ein zentraler Bestandteil ist die Beratung vor Ort: Energieeffizienz-Experten unterstützen Bauherren bei der Erstellung individueller Sanierungsfahrpläne, begleiten die Maßnahmen und sichern die Qualität der Sanierungen.

Für die Beantragung von Fördermitteln ist es notwendig, in der Expertenliste registriert zu sein. Die Weiterbildung stärkt die Rolle der Fachleute als qualifizierte Berater, verbindet technisches Wissen mit Fördermöglichkeiten und bereitet auf die Begleitung nachhaltiger Bau- und Sanierungsvorhaben vor.

Zielgruppe

Architekten, Bauingenieure, Fachingenieure der Technischen Gebäudeausrüstung sowie Absolventen von Hochschulen mit Abschlüssen in den Fachrichtungen Physik, Bauphysik, Maschinenbau, Elektrotechnik sowie Techniker und Meister mit Zusatzqualifikation

Abschluss

Energieeffizienz-Experte Wohngebäude (EIPOS)

Zusätzliche Informationen

Die Teilnahme an sämtlichen Themen als Einzelseminare ist möglich für:

1. Re-Listung Expertenliste

– Zur Verlängerung der Eintragung als Energieeffizienz-Experte Wohngebäude sind aller drei Jahre 24 UE Fortbildung + Praxisnachweis in Abhängigkeit von den gewählten Förderprogrammen notwendig.

– Alternativ für den Praxisnachweis kann ein erhöhter Fortbildungsumfang in Höhe von 32 UE einmalig eingereicht werden.

2. Zur Erweiterung des Wissens im Bereich Energieeffizienz, das Gewinnen von Einblicken in neue Themen, Auffrischen von Kenntnissen oder der Vorbereitung auf Prüfungen.

Der Nachweis der Teilnahme erfolgt über eine Teilnahmebescheinigung.

Eventdatum: 18.05.26 – 25.08.26

Eventort: Dresden

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Brandschutz in denkmalgeschützten Gebäuden (Seminar | Online)

Webcode: UDS254

Ziel

In denkmalgeschützten Gebäuden ist die Vereinbarkeit der Brandschutz- und Denkmalschutzanforderungen oft eine große Herausforderung. Die Möglichkeiten, die die erhaltenswerte Bausubstanz mit ihrer Gebäudestruktur und Konstruktion vorgibt, müssen mit den brandschutztechnischen Anforderungen der beabsichtigten Nutzung in Einklang gebracht werden. Hier sind alle am Bau Beteiligten gefragt, um mit Fachkenntnis ganzheitliche Planungs- und Konzeptansätze für den Einzelfall zu entwickeln. Im Seminar werden die Möglichkeiten und Notwendigkeiten des Brandschutzes unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes und der Denkmalpflege erörtert. Anhand zahlreicher Beispiele werden verschiedene Lösungsansätze vorgestellt und im Teilnehmerkreis diskutiert.

Aus dem Inhalt

Einführung in Brandschutz und Denkmalschutz/ -pflege

  • Brandschutz und Denkmalschutz: Grundsätze, Besonderheiten
  • Grundsätze für die Planung von Eingriffen an Denkmalen
  • Nutzungsänderungen, Konsequenzen
  • Leistungsfähigkeit historischer Gebäude und Bauteile

Gebäudeertüchtigungen

  • Rechtliche und materielle Betrachtungsweisen
  • Ergänzende Maßnahmen durch Gebäudetechnik

Zusammenarbeit mit den Denkmalschutzbehörden

  • Zuständigkeiten und Genehmigungsverfahren
  • Ablauf einer konfliktfreien Brandschutzplanung

Sonstige Möglichkeiten

  • Grenzen der Nutzung – Aufgaben der Nutzer
  • Temporäre und organisatorische Brandschutzmaßnahmen

Praxisbeispiele

  • Krämerbrücke (Erfurt), Panoramamuseum (Bad Frankenhausen)
  • Georgenkirche (Eisenach), Wohnkomplex Sternecker Brauerei (Berlin)

Dozent

Prof. Dr.-Ing. André Spindler
Architekt, Prüfingenieur für Brandschutz, Erfurt

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Donnerstag, 17. September 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz (Seminar | Online)

Fachfortbildung

Webcode: GTB1

Ziel

Aufgabe des Fachplaners für gebäudetechnischen Brandschutz ist es, im Rahmen eines ganzheitlichen Brandschutzkonzeptes technische Brandschutzmaßnahmen sinnvoll mit baulichen Maßnahmen zu koppeln und Problemen bei der baulichen Durchdringung vorzubeugen.

Im Rahmen der Fachfortbildung werden in anwendungsorientierten Seminaren Fachwissen im vorbeugenden Brandschutz und Fähigkeiten in der brandschutztechnischen Planung der Haus- und Sicherheitstechnik vermittelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Planung und Ausführung von Leitungs- und Lüftungsanlagen.

Zielgruppe

Ingenieure für Ver- und Entsorgungstechnik aus der Planung, Ausführung, Überwachung und Industrie oder dem Gebäudemanagement mit Berufserfahrung in der Bauwirtschaft, Bauingenieure, Architekten sowie technische Berater für Brandschutzprodukte und -systeme

Dozent

Erfahrene Fachingenieure, Sachverständige, leitende Mitarbeiter von Fachbehörden und Berufsfeuerwehren, u.a. Dipl.-Ing. Jens Drengner, M.Eng., Dipl.-Ing. (FH) Andreas Koch, Dipl.-Ing. Manfred Lippe, Frank Möller, Dipl.-Ing. (FH) Hanno Werning

Prüfung

schriftliche Prüfung, Belegarbeit, mündliche Prüfung

Abschluss

Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOS)

Vertiefung

Nach erfolgreichem Abschluss (Prädikat mindestens „befriedigend“) besteht die Möglichkeit der Vertiefung in den berufsbegleitenden Fachfortbildungen

– Sachverständiger für gebäudetechnischen Brandschutz

– Sachverständiger für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung

Eventdatum: 18.05.26 – 07.10.26

Eventort: Online

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Erfahrungsbericht aus der Praxis: Holz, Mut und Visionen – Collegium Academicum (Seminar | Online)

Webcode: UDS428

Ziel

Das Collegium Academicum ist Wohnheim und Begegnungsstätte für Studierende und junge Berufstätige.  Die Bauherrschaft aus ehemaligen Studierenden hat in Eigeninitiative Fördermittel und Unterstützer organisiert, um bezahlbaren, selbstverwalteten und ökologisch vertretbaren Wohnraum zu bauen. Im Mittelpunkt der Konstruktion stehen Nachhaltigkeit und Innovation. Das einzigartige Tragwerk ist eine rückbaubare Holzkonstruktion, welche durch form- und kraftschlüssige “Nur-Holz-Verbindungen” gefügt wird. Hier wurden alte, traditionelle Zimmermannsverbindungen neu gedacht und wirksam eingesetzt.

Aus dem Inhalt

Hintergrund und Entstehung des Projekts
Bauherren, Architektur und Konstruktion

  • Studenten bauen & wohnen – engagiert, selbstbestimmt, gemeinschaftlich, visionär
  • innovatives Wohnkonzept – suffiziente, flexible und ressourceneffiziente Architektur
  • Vorstellung des Tragwerks: rückbaubare Holzkonstruktion
  • Form- und kraftschlüssige “Nur-Holz-Verbindungen”
  • Beispiele für die Weiterentwicklung traditioneller Zimmermannsverbindungen

Praxis und Innovation

  • Einblick in den Bauprozess: Planung, Materialwahl, Umsetzung
  • Herausforderungen und Lösungen beim Holzbau
  • Ökologische Vorteile und Rückbaufähigkeit

Dozent

Jonas Langbehn
Bereichsleiter Bauphysik, PIRMIN JUNG Deutschland GmbH, Remagen

Eventdatum: Mittwoch, 15. April 2026 10:00 – 12:30

Eventort: Online

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Aktuelle Muster-Leitungs- und Lüftungsanlagenrichtlinie (Seminar | Dresden)

 Baurechtliche Anforderungen und Sachverständigenpraxis

Webcode: UDS292

Ziel

Im April 2021 sind durch die Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz die überarbeiteten MLAR und M-LüAR veröffentlicht worden. Neben redaktionellen Änderungen wurden insbesondere die Praxiserfahrungen der vergangenen Jahre eingebracht sowie Anforderungen aus der MVV TB übernommen. Welche konkreten Auswirkungen dies für die Planungs- und Ausführungspraxis hat – ist Gegenstand des Seminars.

Die Autoren der Kommentare zu den Richtlinien, Knut Czepuck und Manfred Lippe, geben Antworten auf Fragen wie: Welche grundsätzlichen Lösungen, aber auch welche vereinfachten Nachweisführungen für die Erfüllung der Schutzziele gibt es? Wie können Problemsituationen in der Praxis gelöst werden? Welche Verwendung von Bauprodukten in Leitungs- und Lüftungsanlagen muss erfolgen und wie wird das dokumentiert?

Aus dem Inhalt

Muster-Lüftungsanlagen-Richtlinie

  • Baurechtliche Hintergründe der Aktualisierung
  • Änderungen / Neuerungen
  • Europäische Verwendbarkeitsnachweise
  • Empfehlungen zur Wartung und Prüfung sowie zum Betrieb von Brandschutzklappen
  • Interpretations- und Praxishinweise zur M-LüAR aus Sicht der Autoren des Kommentars
  • Verwendbarkeitsnachweise und Dokumentation für Bauprodukte und Bauarten unter Beachtung der neuen MBO und Musterverwaltungsvorschrift (MVV TB)

Muster-Leitungsanlagen-Richtlinie

  • Baurechtliche Hintergründe der Aktualisierung
  • Änderungen / Neuerungen
  • Interpretations- und Praxishinweise aus Sicht der Autoren des Kommentars
  • Verwendbarkeitsnachweise und Dokumentation für Bauprodukte und Bauarten unter Beachtung der MBO und Musterverwaltungsvorschrift (MVV TB)

Praxis-Workshop und Diskussion

Dozent

Dipl.-Ing. Knut Czepuck, Ministerialrat
Obmann Arbeitskreis Technische Gebäudeausrüstung der Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz

Dipl.-Ing. Manfred Lippe
öbuv Sachverständiger für den baulichen und anlagentechnischen Brandschutz der IHK Mittlerer Niederrhein, zertifizierter Sachverständiger für den gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOSCERT), ML Sachverständigengesellschaft mbH, Krefeld

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Donnerstag, 05. März 2026 09:00 – 16:30

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Abweichungen in der sicherheitstechnischen Gebäudeausrüstung – Fokus Brandmelde- und Alarmierungsanl (Seminar | Online)

Webcode: UDS407

Ziel

Baurechtliche Abweichungen sind in der Regel projektspezifisch, bedingt durch besondere Rahmenbedingungen, abweichende Ausführungen oder die individuelle Nutzung eines Gebäudes. Im Bereich des anlagentechnischen Brandschutzes können zahlreiche Abweichungstatbestände auftreten, oft sogar in Kombination. Das korrekte formale Vorgehen bei Abweichungen – vom Antrag bis zur Dokumentation – ist entscheidend. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, sich mit dem richtigen Verfahren und Lösungsansätzen vertraut zu machen.
Ziel des Seminars ist es, aktuelles Fachwissen zum Umgang mit baurechtlichen Abweichungen bei sicherheitstechnischen Anlagen zu vermitteln. Die Teilnehmer lernen, typische Abweichungen in diesem Bereich zu erkennen, den formalen Weg zur Genehmigung solcher Abweichungen korrekt einzuhalten und durch geeignete Kompensationsmaßnahmen die Gleichwertigkeit der Schutzzielerfüllung nachzuweisen. Anhand von Praxisbeispielen werden häufige Fehler aufgezeigt und Lösungswege diskutiert.

Aus dem Inhalt

Grundlagen und Verfahren

  • Einordnung und Unterscheidung von Regelwerken
  • Arten von Abweichungen

Häufige Abweichungen bei Brandmelde- und Alarmierungsanlagen

Erläuterung anhand von Praxisbeispielen

  • Planungsbedingte Abweichungen – Umgang mit TR TGA
  • Abweichungen in der Bauausführung (Bauprodukte)
  • Formale Lösungsmöglichkeiten

Hinweise und Empfehlungen für Planung und Ausführung

Dozent

Patrick Schröder, B.Sc.
Prüfsachverständiger für die Prüfung sicherheitstechnischer Anlagen (Brandmeldeanlagen, Alarmierungsanlagen, Starkstromanlagen), Großenrade

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Mittwoch, 04. März 2026 09:00 – 12:15

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