Der Einbaum – DAS Boot der Urzeit (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Der Einbaum – DAS Boot der Urzeit (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Ein hochgewachsener, breiter Baumstamm, ein paar Beile aus Stein oder Bronze und ein starkes Team, mehr war für die Herstellung eines Bootes der Pfahlbauzeit nicht nötig! Derartige Holzboote, ihrem Ausgangsmaterial wegen auch als „Einbäume“ bezeichnet, zählen zu den ältesten Wasserfahrzeugen der Menschheit. Sie lassen sich ab spätestens 10.000 Jahren vor unserer Zeit, in der sogenannten Mittelsteinzeit, sicher nachweisen. Mit ihnen war es möglich, die Flüsse und Seen Europas zu befahren, Fische zu fangen und Handelsgüter sicher über weite Strecken zu transportieren. Kein Wunder also, dass Einbäume auch in der nachfolgenden Jungsteinzeit und der Bronzezeit bis 850 v. Chr. von großer Bedeutung waren. Zahlreiche Funde in Pfahlbausiedlungen im und um den Bodensee herum belegen dies. Der fantastischen Holzerhaltung in den prähistorischen Pfahlbaudörfern ist es zu verdanken, dass Experimentalarchäologen wie Wolfgang Lobisser und Erik Häußler noch heute Einbäume wie vor über 3.000 Jahren herstellen können. Seien Sie Zeuge, wie in den Pfahlbauten Unteruhldingen ein über 10 m langes Holzboot der Vorzeit entsteht!

Tipp: Im ENTDECKER PARCOURS können die für den Bau eines Einbaums benötigten Werkzeuge ausprobiert werden.

Wann?

Montag den 10. August bis Sonntag den 16. August 2026

Wo?

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Eventdatum: 10.08.26 – 16.08.26

Eventort: Uhldingen-Mühlhofen

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen Bodensee
Strandpromenade 6
88690 Unteruhldingen
Telefon: +49 (7556) 928900
Telefax: +49 (7556) 9289010
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STEINZEIT – als der Mensch wurde… (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

STEINZEIT – als der Mensch wurde… (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Die „Steinzeit“, die älteste und mit über 2,5 Millionen Jahren zugleich längste Epoche der Menschheit, wird bisweilen als die angeblich „primitivste“ Kulturstufe des modernen Menschen geringgeschätzt. So werden Steinwerkzeuge als „einfach“ und „grob“ abgetan, während das Bild der Steinzeitmänner und -frauen von affenartigen, in Tierfelle gehüllten Höhlenbewohnern geprägt ist. Tatsächlich erlaubt es die archäologische Forschung, dieses antiquierte und durch und durch falsche Bild unserer Ururururgroßeltern zu revidieren! Weder ist die Herstellung einer Feuersteinpfeilspitze ein banales oder gar simples Unterfangen, noch kauerten die ersten Menschen frierend in muffigen Höhlen: sie waren Entdeckerinnen und Revolutionäre, die es mit den widrigsten Umweltbedingungen aufnahmen, den gesamten Planeten besiedelten und mit dem Beginn der Jungsteinzeit Ackerbau und Viehzucht erlernten. Kleidung wurde gewebt und genäht, Werkzeuge und Waffen wurden aus Holz, Knochen und Geweih hergestellt, man tätowierte sich, braute Bier und wusste um die heilende Wirkung zahlreicher Pflanzen. Der Archäologe Jean-Loup Ringot zeigt Ihnen die Steinzeit, wie Sie sie noch nie gesehen haben!

Tipp: Am Stand von Herrn Ringot darf die Steinzeit mit all ihren Facetten hautnah miterlebt werden.

Wann?

Montag den 03. August bis Sonntag den 09. August 2026

Wo?

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Eventdatum: 03.08.26 – 09.08.26

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Pflanzen und Pflanzenfasern – die Grundlagen der „Pfahlbau-Mode“ (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Pflanzen und Pflanzenfasern – die Grundlagen der „Pfahlbau-Mode“ (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Wer glaubt, dass die Mode der Jungsteinzeit vor knapp 6.000 Jahren vornehmlich aus Tierfellen oder Ledertrachten bestand, der irrt gewaltig: Tatsächlich war ein Großteil der in Europa und dem Vorderen Orient verfügbaren Gewänder zu 100 % vegan! So verwendete man lange, stabile Grashalme, um daraus Regenjacken zu flechten oder Flachs, das man mit der Hand und aus Ton hergestellten Spinnwirteln zu Fäden spann, die man dann wiederum zu Röcken, Hüten und Hemden verarbeitete. Aber auch weitaus ausgefallenere Pflanzenbestandteile und -fasern, wie etwa Brennnesseln und Rinde wurden für die steinzeitliche Textilherstellung herangezogen. Warum das so war, welche faszinierenden Kleidungsstücke die moderne Wissenschaft in den Pfahlbauten bislang nachweisen konnte und wie man diese noch heute herstellen kann, das erklärt die Archäologin und ausgewiesene Steinzeit-Fashionista Dorothee Olthof.

Tipp: Am Stand von Frau Olthof kann die uralte Technik des Flechtens erlernt werden.

Wann?

Montag den 27. Juli bis Sonntag den 02. August 2026

Wo?

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Eventdatum: 27.07.26 – 02.08.26

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Der Bronzeguss – wie eine Technik die Welt veränderte (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Der Bronzeguss – wie eine Technik die Welt veränderte (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Bronze, eine Legierung aus den Metallen Kupfer und Zinn, besitzt eine Vielzahl positiver Eigenschaften: sie ist in geschmolzenem Zustand leicht zu gießen, widerstandsfähig, durch Einschmelzen recycelbar, von einer schönen, goldgelben Färbung – und dabei so hart wie Stahl! Die frühsten Funde von gezielt hergestellten Bronzeobjekten stammen aus dem heutigen Iran und Afghanistan des 4. Jahrtausends v. Chr., von wo sich das Wissen um die Legierung nach Süden, Osten und Westen, in die europäischen Regionen, ausbreitete. Auch hier verstand man schnell, dass die Bronze den Werkzeugen aus Stein überlegen war. Im Zuge dessen begangen sich die Gesellschaften Europas grundlegend zu verändern. Ein den Kontinent umspannender Handel um das kostbare, da vielerorts sehr seltene Zinn erblühte. Die Verwendung der Bronze ermöglichte neue Techniken und Wirtschaftsweisen. Die Bevölkerung wuchs, Konflikte schwelten, Institutionen wurden gegründet… Vieles, was uns aus heutiger Sicht vertraut erscheint, nahm zu dieser Zeit, der sogenannten „Bronzezeit“, an Fahrt auf. Der Experimentalarchäologe und Bronzeschmied Erik Häußler vermittelt in seiner Schmiede das Wissen um diese wichtige Epoche und demonstriert zugleich, wie und mit welchen Werkzeugen Bronze verarbeitet wurde.

Tipp: In der Schmiede von Herrn Häußler besteht für Gäste die Möglichkeit, ein persönliches Amulett aus Metall herzustellen.

Wann?

Samstag den 30. Mai bis Freitag den 05. Juni 2026

Wo?

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Eventdatum: 30.05.26 – 05.06.26

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Der Webstuhl – eine geniale Erfindung der Jungsteinzeit (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Der Webstuhl – eine geniale Erfindung der Jungsteinzeit (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Manche Meisterleistungen des menschlichen Geistes erscheinen geradezu banal oder sind so alltäglich beziehungsweise altertümlich geworden, dass sie aus dem kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft entrückt sind. Während die gezielte Herstellung von Feuer, das Rad, der Buchdruck oder die ersten Dampfmaschinen, feste Bestandteile einer jeden Zusammenfassung globaler Technikgeschichte sind, finden andere „Wunderwerke“ kaum bis gar keine Erwähnung – obgleich ein (Über-)Leben ohne sie für die menschliche Zivilisation bisweilen nicht möglich gewesen wäre. Eine dieser Errungenschaften ist der hölzerne Gewichtswebstuhl, dessen Ursprünge sich bis an den Beginn der Jungsteinzeit vor über 8.000 Jahre zurückverfolgen lassen. Es war diese Erfindung, die es der Menschheit über Jahrtausende hinweg erlaubte, anspruchsvolle Webarbeiten wie Teppiche, Röcke, Hemden und andere Textilien in vergleichsweiser kurzer Zeit herzustellen. Lassen Sie sich von der Experimentalarchäologin Gisela Michel in das Wunderwerk des steinzeitlichen Webstuhls, wie ihn auch die Pfahlbauer am Bodensee kannten, einführen!

Tipp: Am Stand von Frau Michel können Gäste das Zwirnen mit Lindenbast ausprobieren.

Wann?

Freitag den 22. bis Freitag den 29. Mai 2026

Wo?

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Eventdatum: 22.05.26 – 29.05.26

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Der Honig der Steinzeit – uralt, gesund, lecker! (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Der Honig der Steinzeit – uralt, gesund, lecker! (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Was haben der Bodensee und eine Höhle im Osten Spaniens gemeinsam? Beide legen Zeugnis vom Verlangen steinzeitlicher Kulturen nach der wohl süßesten Versuchung ab, die sich in freier Natur finden lässt: Honig. Ganz ohne Maschinen, mit 0 % Industrie-Zucker und garantiert 100 % Bio, war das „flüssige Gold“ schon damals ein Schatz, für den kaum eine Anstrengung zu groß war. Während man sich vor rund 10.000 Jahren noch mit der Suche nach wilden Bienen und ihrer zähflüssigen Reserven begnügte – so durch eine Höhlenmalerei in den Cuevas de la Araña in Ostspanien dargestellt – waren die Pfahlbauer am Bodensee spätestens um 3.000 v. Chr. dazu in der Lage, den fleißigen Insekten mittels sogenannter „Klotzbeuten“ attraktive Behausungen zur Verfügung zu stellen. So konnte der frische Honig wesentlich einfacher geerntet werden. Der Heimatforscher und Bio-Imker Herbert Gieß, selbst stolzer Besitzer von nach steinzeitlichen Vorbildern hergestellten Klotzbeuten, erklärt, was bei dieser frühen Form der Imkerei alles zu beachten war.

Tipp: Am Stand von Herrn Gieß darf echter „Steinzeithonig“ probiert werden.

Wann?

Donnerstag den 14. und Freitag den 15. Mai 2026

Wo?

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Eventdatum: 14.05.26 – 15.05.26

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Strandpromenade 6
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Zinn – Fundament der Bronzezeit, begehrt für Waffen, Werkzeuge und Schmuck (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Zinn – Fundament der Bronzezeit, begehrt für Waffen, Werkzeuge und Schmuck (Unterhaltung / Freizeit | Uhldingen-Mühlhofen)

Heutzutage wird Zinn meist nur noch für gelegentliche Spielereien, wie Zinnfiguren oder das traditionelle Zinngießen zum Neujahrsfest, verwendet. Anders sah es vor über 3.000 Jahren aus: zu dieser Zeit war Zinn buchstäblich das Lot, welches die Gesellschaften aus Orient und Okzident zusammenhielt. Denn ohne Zinn keine Bronze, die Legierung, der die „Bronzezeit“ ihren Namen verdankt. Wie man Zinn verarbeitete, wo man es herbekam und wie man sich den Zinnguss der Bronzezeit vorzustellen hat, das erklärt Erik Häußler, Experimentalarchäologe in den Pfahlbauten Unteruhldingen.

Tipp: Am Stand von Herrn Häußler besteht für Gäste die Möglichkeit, ein persönliches Amulett aus Zinn herzustellen.

Wann?

Freitag den 10. April 2026, von 10-13 und von 16-17 Uhr

Wo?

Pfahlbaumuseum Unteruhldingen

Eventdatum: Freitag, 10. April 2026 10:00 – 17:00

Eventort: Uhldingen-Mühlhofen

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