Messkonzepte für Prosumer – Strom richtig messen und abrechnen (Webinar | Online)

Messkonzepte für Prosumer – Strom richtig messen und abrechnen (Webinar | Online)

Die Welt der Stromversorgung wird nicht nur immer grüner, sie wird auch deutlich komplexer. Personen verwenden nicht nur den Strom sondern produzieren diesen auch dezentral mittels PV-Anlagen und/oder Blockheizkraftwerken (BHKW). Durch Stromspeicher wird die Produktion und der Verbrauch zeitlich entkoppelt. Wärmepumpen und Elektroladesäulen sollen in den Genuss von abschaltbaren Sondertarifen kommen.

Das macht auch die Strommessung und Stromabrechnung komplex und führt zu Konfliktpotential zwischen Gebäudeeigentümer und Stromnetzbetreiber – zumindest für diejenigen, die dieses Seminar nicht besucht haben.

Das neu konzipierte Seminar „Messkonzepte für Prosumer – Strom richtig messen und abrechnen“ vermittelt neben den messtechnischen Grundlagen und den gesetzlichen Rahmenbedingungen strukturiert die derzeitigen Einspeisemodelle bei Anlagen, die nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) oder nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) vergütet werden.
Hierzu zählen insbesondere PV-Anlagen und BHKW-Anlagen. Besonders wird auf Mieterstromkonzepte eingegangen, da in diesem Bereich erfahrungsgemäß zahlreiche Fragestellungen existieren.

In Abhängigkeit verschiedener Auswahlparameter werden die unterschiedlichen Einspeisevarianten bezüglich des Messaufbaus und der Abrechnungsvorschriften in der Nieder- und Mittelspannung erläutert. Dabei werden insbesondere auch die neuen Bestimmungen und Vorgaben des Messstellenbetriebsgesetzes praxisnah erläutert.

Im Rahmen des Seminars werden anhand von zahlreichen Beispielen die Unterschiede zwischen den Vergütungen nach dem EEG und dem neuen KWKG herausgearbeitet und die Eigennutzungsmöglichkeiten aufgezeigt. Kombinationen von unterschiedlichen Erzeugungsanlagen runden das Thema ab. Weiterhin wird intensiv auf die Besonderheiten bei der Abrechnung von Mieterstrom-Konzepten eingegangen. Das Seminar versetzt die Teilnehmer in die Lage, einen korrekten und abrechnungstechnisch sinnvollen Messaufbau zu erarbeiten bzw. zu bewerten.

Ein besonderer Augenmerk wird auf typische Prosumer-Themen gelegt. Hierzu zählt insbesondere die messtechnische Abrechnung bei Nutzung von Stromspeichern, Elektroladesäulen sowie die gesonderte Abrechnung von Wärmepumpen- und Heizstrom. Dabei werden die Prosumer-Konzepte beginnend von einfachen Konstrukten bis zur Kombination aus mehreren Stromerzeugern (PV und BHKW) und getrennt abzurechnenden Stromverbrauchern (Stromspeicher, Elektroladesäule, Wärmepumpe) strukturiert und mit Praxisbeispielen dargelegt.
Auch die messtechnischen Vorgaben nach § 14a EnWG für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpe, Ladestation, Klimagerät und Speicher, die Strom aus dem Netz ziehen, werden in dem Seminar erläutert.

Dieses neu konzipierte Seminar löst das Seminar „Messkonzepte für EEG- und KWKG-Anlagen“ ab, welches seit 2015 rund 25 mal realisiert wurde und von den mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit durchschnittlich 9,2 von 10 Punkten bewertet wurde. Der größte Themenblock bestand bis Anfang 2022 in der messtechnischen Abrechnung der EEG-Umlage. Diese ist nun innerhalb von Kundenanlagen entfallen. Nahezu zeitgleich traten aber viele Probleme im Rahmen der Prosumer-Thematik in den Fokus. Daher wurde diese erfolgreiche Seminarreihe im September 2022 neu konzipiert und auf die aktuellen Themenfelder angepasst.

Um eine individuelle und praxisnahe Veranstaltung gewährleisten zu können, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.

Eventdatum: Montag, 19. Oktober 2026 09:00 – 17:00

Eventort: Online

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Digitalisierung der Energiewende 2026 – MsbG, GNDEW und EnWG (Webinar | Online)

Digitalisierung der Energiewende 2026 – MsbG, GNDEW und EnWG (Webinar | Online)

Neustart der Digitalisierung der Energiewende durch das GNDEW, das Messstellenbetriebsgesetz (MsbG) und das EnWG

Neue Regelungen für Messung von Strom und die Kommunikation zwischen Erzeuger und Verbraucher seit Februar 2025

Die Energiewende führt zu neuen Herausforderungen für Strom-Netze und die Informationstechnik zwischen Netzbetreibern, Verbrauchern und Betreibern von Stromerzeugungsanlagen. Politisch und rechtlich wird dieser Umbau mit dem „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ forciert. Obwohl bereits 2016 das Messstellenbetriebsgesetz in Kraft trat, blieb der Rollout intelligenter Messysteme aufgrund unterschiedlicher Ursachen aus.

In den letzten beiden Jahren wurden nun einige Gesetzespakete, wie zum Beispiel das „Gesetz zum Neustart der Digitalisierung der Energiewende“ (GNDEW), geschnürt, um die Digitalisierung der Energiewende zu forcieren. Im Februar 2025 wurde „Gesetz zur Digitalisierung der Energiewende“ nochmals maßgeblich verändert. Dafür wurden in den letzten Monaten zahlreiche Veränderungen im Messstellenbetriebsgesetz (MsbG), im Energiewirtschaftsgesetz (EnWG), im EEG sowie in der Ladesäulenverordnung vorgenommen.

Zentrales Ziel des neuen Gesetzes ist es, den Rollout zu ermöglichen und beschleunigt zu realisieren, Verfahren rund um den Rollout intelligenter Messsysteme zu entbürokratisieren und die Rechtssicherheit zu stärken. Gleichzeitig sollen Kosten zukunftsfest und gerechter verteilt, Markt und Wettbewerb angereizt, Kompetenzen zielgerichtet gebündelt und die Nachhaltigkeit gestärkt werden. Außerdem steht nicht mehr nur das intelligente Messen, sondern das Steuerungssystem zur Begrenzung der Einspeisespitzen im Zentrum des Rollouts.
Außerdem hat das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) im Dezember 2024 das aktualisierte Schutzprofil PP-0073 sowie die Technischen Richtlinien TR-03109-1 und TR-03116-3 für das Smart-Meter-Gateway (SMGW) veröffentlicht.

SmartMeter werden zukünftig auch eine große Rolle bei der Wärme-, der Gasabrechnung und der Abrechnung von Wasser haben. Außerdem nehmen moderne und intelligente Messeinrichtung eine wichtige Funktion bei der Umsetzung dynamischer Stromtarife ein, die ab 2025 angeboten werden müssen.

Das neue „Grundgesetz“ für das Messwesen regelt die Vorgaben für intelligente Messsysteme und die neuen Anforderungen an eine schnelle Umsetzung des Rollouts. Auch die Kostenaufteilung hat sich deutlich verändert.

Im Rahmen des Intensivseminars werden die neuen Regelungen des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG) sowie die Auswirkungen des GNDEW ausführlich erläutert und auf die praxisrelevanten Fragestellungen bei der Umsetzung der gesetzlichen Vorgaben eingegangen.

Insbesondere Fragestellungen nach den rechtlichen Voraussetzungen, den regulatorischen sowie bilanziellen Vorgaben werden behandelt. Weiterhin wird es um die rechtssichere Gestaltung von Messstellenverträge gehen. Auch die Vorgaben nach § 14a EnWG für steuerbare Verbrauchseinrichtungen wie Wärmepumpe, Ladestation, Klimagerät und Speicher, die Strom aus dem Netz ziehen, werden in dem Seminar erläutert.

Im Rahmen des Webinars werden den Teilnehmerinnen und Teilnehmern Hilfestellungen gegeben, um alle Änderungen praxistauglich umsetzen können. Neben den technischen und den gesetzlichen Regeln werden auch die möglichen Wirkungen, für die damit verbundenen Geschäftsmodelle (wie z.B. bidirektionales Laden oder dynamische Tarife) besprochen.

Das Intensivseminar wird von Dr. Michael Weise von der Sozietät Becker Büttner Held (BBH) gehalten.

Um eine individuelle und praxisnahe Veranstaltung gewährleisten zu können, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.

Lernziele

  • Hintergrund und Inhalte des MsbG und des GNDEW
  • EEG 2025, EnWG 2025 und Ladesäulenverordnung – was ändert sich?
  • Aktuelle Brennpunkte
  • Rechte und Pflichten beim Einbau intelligenter und modernen Messsysteme
  • Wärmewende, Mobilitätswende, dezentrale Erzeugung, Speicherung und Gateways
  • Welche Vorgaben existieren in §14a EnWG für steuerbare Verbrauchseinrichtungen?
  • Anforderungen durch bidirektionales Laden oder dynamische Tarife
  • Veränderungen der Preisobergrenzen (u.a. Aufteilung Messstellenbetreiber/Netzbetreiber)
  • Neue „Sichere Lieferkette“
  • Umstellung von Stundenwerten auf Viertelstundenwerte
  • Geänderte Marktkommunikation und Neuregelungen bei der Bilanzierung
  • Welche Vorgaben existieren für die nächsten Jahre?

Teilnahmevoraussetzung / Lernniveau: Vorkenntnisse

Zielgruppe:

Das Seminar eignet sich für Netzbetreiber, Stadtwerke, Stromhändler und Direktvermarkter, Contractoren, Planer und Betreiber von Stromerzeugungsanlagen mit Direktvermarktung.

Eventdatum: Mittwoch, 14. Oktober 2026 09:00 – 15:00

Eventort: Online

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Kalte Nahwärme – Rechtssicher planen, umsetzen und betreiben (Webinar | Online)

Kalte Nahwärme – Rechtssicher planen, umsetzen und betreiben (Webinar | Online)

Rechtliche Besonderheiten bei Planung, Umsetzung und Betrieb kalter Nahwärmenetze erkennen und erfolgreich anwenden

Kalte Wärmenetze sind eine innovative Technologie der Wärmeversorgung. Sie werden im Rahmen der Wärmetransformation zunehmend als Wärmeversorgungslösung sowohl in Neubau- als auch in Bestandsgebieten betrachtet, geplant und umgesetzt.

Aufgrund der Netzinfrastruktur und der zentralen Wärmequellen einerseits und dem Einsatz dezentraler Wärmepumpen andererseits bewegen sich kalte Wärmenetze zwischen den herkömmlichen Kategorien der zentralen Wärmeversorgung auf der einen und der dezentralen auf der anderen Seite. Damit stellen sich sowohl verschiedene bekannte rechtliche Fragen aus diesen beiden Welten als auch neuartige Fragen, die spezifisch aus der Kombination der zentralen und dezentralen Elemente herrühren.

Das Webinar bietet praxisorientierte Einblicke in die rechtlichen Besonderheiten bei Planung, Umsetzung und Betrieb kalter Nahwärme.

Das Webinar wird von Barbara von Gayling-Westphal, Alisa Obert und Ulf Jacobshagen (Becker Büttner Held | PartGmbB) durchgeführt.

Im ersten Teil werden die Pflichten sowie die Interessen der relevanten Akteure (Netzbetreiber, Kommune und Gebäudeeigentümer) betrachtet. Dabei werden auch die jüngsten Novellen des Wärmeplanungsgesetzes (WPG) und des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) berücksichtigt. Als Einstieg in die Projektumsetzung werden zudem die rechtlichen Besonderheiten beleuchtet, die bei der Nutzung der unterschiedlichen Wärmequellen zu beachten sind.

Im zweiten Teil des Webinars liegt der Fokus auf den Finanzierungs- und insbesondere Fördermöglichkeiten für kalte Wärmenetzprojekte. Dabei werden sowohl die gängigen Fördermöglichkeiten aus Sicht von Wärmenetzbetreibern (BEW) als auch von Gebäudenetzbetreibern und Gebäudeeigentümern (BEG) betrachtet.

Im dritten Teil wird eine Auswahl der gängigen Vertriebsmodelle sowie die damit einhergehenden rechtlichen Fragestellungen rund um VertragsgestaltungPreisgestaltung sowie Abrechnung dargestellt.

Lernziele

  • Einordnung kalter Wärmenetze in die Wärmewende
  • Rechtliche Rahmenbedingungen (WPG, GModG) verstehen
  • Rollen, Rechte und Pflichten zentraler Akteure
  • Rechtliche Anforderungen bei verschiedenen Wärmequellen
  • Fördermöglichkeiten (BEW, BEG) anwenden
  • Preisgestaltung und Preisregelungen
  • Anforderungen an Messkonzepte und Abrechnung
  • 14a EnWG: steuerbare Verbrauchseinrichtungen (z. B. Wärmepumpen)

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Architekten, Unternehmens- und Energieberater, Planer, Contractoren, Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Energieagenturen, wissenschaftliche Institute, Banken und Versicherungen und Behörden.

Eventdatum: Dienstag, 12. Januar 2027 09:00 – 12:45

Eventort: Online

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Gebäudemodernisierungsgesetz 2026 – so werden Ihre Gebäude klimaneutral (Webinar | Online)

Gebäudemodernisierungsgesetz 2026 – so werden Ihre Gebäude klimaneutral (Webinar | Online)

Mitte Mai soll der im Bundeskabinett abgestimmte Referentenentwurf des Gebäudemodernisierungsgesetz veröffentlicht werden, Der unabgestimmte Referentenentwurf ist seit Anfang Mai 2026 online.

Es hat sich doch vieles mehr als gedacht geändert im Zuge der Novelle des GEG zum GModG. Im Rahmen dieses Ganztagesseminar werden wir ausführlich auf alle wichtigen Regerlungen eingehen – und dabei die Neuerungen des GModG explizit herausstellen.

Als Referenten konnte hierfür Herr Brieden-Segler von der e&u energiebüro GmbH in Bielefeld gewonnen werden.
Der Referent erläutert Ihnen die wesentlichen Inhalte des neuen Gesetzes sowie die Bezüge zur kommunalen Wärmeplanung. Er veranschaulicht die Änderungen und Neuerungen gegenüber den bisherigen Regelungen und geht insbesondere auf die kommunalen Besonderheiten ein.
Sie erhalten praxistaugliche Tipps und Hinweise.

Informieren Sie sich praxisnah und bringen Sie Ihr Wissen auf den aktuellen Stand.

Um eine individuelle und praxisnahe Veranstaltung gewährleisten zu können, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt.

Lernziele

  • Veränderte Anforderungen bei Neubauten und Sanierungen sowie bei der Erweiterung und Änderung von Gebäuden
  • Anforderungen an Heizungsanlagen bei Neubau und Bestandssanierung
  • Anforderungen an Wärmenetze
  • Kommunale Wärmeplanung und GMG
  • Energiebilanzierung und Bewertung von Energieträgern
  • Berechnung von Anlagen erneuerbarer Energien und KWK-Anlagen
  • Drohende Ordnungswidrigkeiten
  • Ausblick auf die weitere Entwicklung bis 2030 vor dem Hintergrund schärferer EU-Vorgaben und der Planungen der Bundesregierung
  • Fördermöglichkeiten

Eventdatum: Dienstag, 06. Oktober 2026 09:00 – 15:30

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Gebäudeautomation – Pflichten und Chancen nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (Webinar | Online)

Gebäudeautomation – Pflichten und Chancen nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz (Webinar | Online)

Der Gesetzentwurf für das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG) wurde Anfang Mai 2026 veröffentlicht und wird wohl spätestens Ende 2026 das aktuelle Gebäudeenergiegesetz (GEG) ersetzen. Dabei ergeben sich sehr deutliche Änderungen im Umfeld von Monitoring und Gebäudeautomation.

Zum einen betrifft das die geänderten Anforderungen im neuen §56 („Gebäudeautomatisierung und -steuerung“) und zum anderen wird auf die elementar überarbeitete DIN/TS 18599-11:2025 als Grundlage für die Automationsgrade verwiesen.

Dabei sollte auch ohne gesetzliche Leitplanken ein Mindestumfang an Gebäudeautomation umgesetzt werden. Gebäude benötigen in Deutschland rund 36 % des gesamten Endenergiebedarfs. Daher stellt die Verbesserung der Energieeffizienz von Gebäuden einen zentralen Aspekt der Energiewende dar. Dabei reicht es im Rahmen einer Integralen Energieeffizienz nicht aus, sich nur auf die Technik und die Bauphysik zu fokussieren. Vielmehr bedarf es auch eines bedarfsgeführten Anlagenbetriebs mittels geeigneter Automatisierungsstrategien und eines Energiemonitorings.

Eine Gebäudeautomation, welche die Belange der Nutzerinnen und Nutzer berücksichtigt, ermöglicht eine Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden. Gleichzeitig können der Komfort und die Sicherheit verbessert werden. Ein intelligentes Gebäude ist eine Immobilie, die mit Hilfe automatisierter Prozesse wie Heizung, Lüftung, Klimatisierung, Beleuchtung, Sicherheit und andere Umweltsysteme als Reaktion auf die Belegung des Gebäudes oder äußere Bedingungen steuert. Es reagiert auf sich verändernde Gegebenheiten, und zwar autonom und im Interesse des Benutzers.

Zahlreiche europäische und nationale Vorgaben aus Richtlinien, Gesetzen und Normen geben Leitplanken vor, die vom Planer und Betreiber beachtet werden müssen. Dies umfasst auch das eingangs erwähnte Gebäudemodernisierungsgesetz und dessen Mindestanforderungen an die Gebäudeautomation im Nichtwohngebäude. Wichtig ist u. a. die Änderung, dass als Basis für die Klassifizierung nun die „Automationsgrade gemäß DIN/TS 18599-11“ und nicht mehr die „Automatisierungsgrade gemäß DIN V 18599-11“ verwendet werden. Hier gibt es sehr deutliche Unterschiede und somit gibt es hier erheblichen Informationsbedarf.

Was bedeuten diese Vorschriften konkret und wie können diese umgesetzt werden? Was ist bei Ausschreibungen zu beachten? Wann lohnt sich eine Gebäudeautomation finanziell und welche Förderungen gibt es, um eine zukunftsfähige Gebäudeautomation zu implementieren?

Das neu konzipierte Intensivseminar „Gebäudeautomation – Pflichten und Chancen nach dem Gebäudemodernisierungsgesetz“ vermittelt eine Übersicht über die gesetzlichen Anforderungen und beschäftigt sich mit den konkreten Anforderungen auf europäischer Ebene und des aktuellen Gebäudeenergiegesetzes und des zukünftigen Gebäudemodernisierungsgesetzes. Anhand von Checklisten werden geeignete Automatisierungs-Optionen dargelegt. Fördermöglichkeiten werden aufgezeigt. Außerdem erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Tipps und Vorlagen zur Umsetzung in der Praxis

 

Lernziele

  • Nutzerin und Nutzer im Fokus – sinnvolle Auslegung einer Gebäudeautomation
  • Checklisten zur Auswahl einer optimalen Gebäudeautomation
  • Integrale Energieeffizienz – warum die Gebäudetechnik und die Bauphysik allein nicht ausreichen
  • Überblick über die gesetzlichen Anforderungen (inkl. EPBD, DIN/TS 18599, EN 15232/ISO 52120)
  • Konkrete Anforderungen aufgrund des aktuellen GEG (Gebäudeenergiegesetz) und des zukünftigen GModG (Gebäudemodernisierungsgesetzes) und den jeweiligen Normen
  • Klare Ansagen bei der Ausschreibung – worauf es ankommt

Eventdatum: Freitag, 31. Juli 2026 09:00 – 13:15

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Planung von Wärmepumpen – Sachverständigenschulung nach VDI 4645 (PE) (Webinar | Online)

Planung von Wärmepumpen – Sachverständigenschulung nach VDI 4645 (PE) (Webinar | Online)

Die Richtlinie VDI 4645 behandelt die für die Planung von Wärmepumpenanlagen in Ein- und Mehrfamilienhäusern erforderlichen Schritte. Dabei werden die einzelnen Schritte von der Voruntersuchung und Konzepterstellung bis zur Detailplanung strukturiert dargelegt. Sie gibt Hinweise zu empfohlenen hydraulischen Schaltungen, zur Dimensionierung von Anlagenkomponenten, zur Dokumentation, zur Inbetriebnahme der Anlage und Unterweisung des Betreibers und auch zu Kostenbetrachtungen.

Hitz-Köpfe und BHKW-Consult bieten eine VDI-zertifizierte Schulung zur VDI 4645 (PE) an – mit einem zusätzlichen Special „KWK und Wärmepumpen im kleinen Leistungsbereich“ und zwei Online-Vorseminaren.

Schulung Kategorie PE (Planung und Errichtung)

Die angebotene Schulung der Kategorie PE (800 Minuten) qualifiziert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Tätigkeiten im Bereich der Planung, Beratung, Errichtung und den Betrieb von Warmwasser-Heizungsanlagen mit Wärmepumpen. Außerdem werden Durchführung von Arbeiten, wie sie im Rahmen von Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten von Elektro-Wärmepumpen anfallen, thematisiert.

Die PE-Variante entspricht dem größten Weiterbildungsumfang der Sachkundigen-Schulung nach VDI 4645 – und wird hier noch durch zwei Specials (+ 100 Minuten) über den kombinierten BHKW-Wärmepumpen-Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern ergänzt.

Die Schulung erfolgt komplett als Online-Veranstaltung. Aufgrund spezieller, vom VDI zertifizierte Videos, wird der sonst übliche in Präsenz erforderliche Praxisteil ersetzt. Das spart Reisezeit und Reisekosten – ohne Einbußen bei der Qualität.

Beginn und Ende der Veranstaltung

  1. Tag: 09 – 17 Uhr (3 kurze Kaffeepausen, 1 längere Mittagspause)
  2. Tag: 09 – 17 Uhr (3 kurze Kaffeepausen, 1 längere Mittagspause)

Sie haben eine Förderung erhalten?

Nach der Förderzusage des BAW-Programms haben Sie ein Jahr Zeit, um ein Seminar zu besuchen.

Lernziele

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen in der Lage sein, Wärmepumpen sachkundig zu planen, zu installieren und in Betrieb zu nehmen. Dabei sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auch lernen, die Anlage im Sinne eines optimierten Gesamt-Systems zu optimieren.
Durch die Vermittlung des notwendigen Fachwissens und praktischer Anwendungen sollen typische Planungs- und Installationsfehler vermieden werden, um einen effizienten Wärmepumpen-Betrieb zu erreichen.

Die Schulung bereitet auch auf die Online-Prüfung gemäß VDI-MT 4645 Blatt 1 vor.

  • OVO – Begrifflichkeiten und wichtige Grundlagen zu Wärmepumpen
  • OVO – Wissenswertes zum gemeinsamen Betrieb von BHKW-Anlagen und Wärmepumpenanlagen
  • Voruntersuchung und Bestandsaufnahme
  • Anlagenkonzept und Detailplanung
  • Hydraulische Schaltungen und Dimensionierung
  • Kostenbetrachtungen
  • Aufbau und Funktionsweise von Wärmepumpen
  • Wärmequellen (Luft, Erdreich, Wasser)
  • Inbetriebnahme der Anlage
  • Unterweisung des Betreibers
  • Trinkwassererwärmung und Pufferspeicher
  • Schnittstellen der Wärmepumpentechnik
  • Angebotserstellung und Projektmanagement
  • Hygiene- und Sicherheitsaspekte
  • Special – BHKW und Wärmepumpe

Teilnahmevoraussetzung / Lernniveau

Mindestens eine Ausbildung als Techniker/Technikerin, Meister/Meisterin oder Ingenieur/Ingenieurin in der Wärme-, Kälte-, Raumluft-, Sanitär- oder Elektrotechnik.

Alternativ wird eine mehrjährige verantwortliche Tätigkeit im Bereich der Beratung, der Planung, der Errichtung und der Instandhaltung von mit Elektro-Wärmepumpen zu betreibenden oder betriebenen Warmwasser-Heizungsanlagen und Anlagen der dazugehörigen Wärmequelle(n) anerkannt.

Zielgruppe

Die angebotene Schulung der Kategorie PE (800 Minuten) qualifiziert die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Tätigkeiten im Bereich der Planung, Beratung, Errichtung und den Betrieb von Warmwasser-Heizungsanlagen mit Wärmepumpen.

Außerdem werden Durchführung von Arbeiten, wie sie im Rahmen von Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten von Elektro-Wärmepumpen anfallen, thematisiert.

Die PE-Variante entspricht dem größten Weiterbildungsumfang der Sachkundigen-Schulung nach VDI 4645 – und wird hier noch durch zwei Specials (+ 100 Minuten) über den kombinierten BHKW-Wärmepumpen-Einsatz in Ein- und Mehrfamilienhäusern ergänzt.

Die Schulung erfolgt komplett als Online-Veranstaltung. Aufgrund spezieller, vom VDI zertifizierte Videos, wird der sonst übliche in Präsenz erforderliche Praxisteil ersetzt. Das spart Reisezeit und Reisekosten – ohne Einbußen bei der Qualität.

Eventdatum: 14.09.26 – 15.09.26

Eventort: Online

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Kalte Nahwärme 3.0 (Webinar | Online)

Kalte Nahwärme 3.0 (Webinar | Online)

Im dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Kalte Nahwärme“ widmen wir uns der Nutzung der unterschiedlichen Wärmequellen für Kalte Nahwärmenetze und Wärmepumpen.
Hierzu gehört die Nutzung der Umweltwärme inkl. Flüssen und Seen, die Einspeisung der Wärme aus PVT-Anlagen und die Nutzungsmöglichkeiten aus Abwärme aus dem gewerblichem und industriellen Bereich. Außerdem werden weitere technische Aspekte aus der Praxis im Seminar vorgestellt.


Neukonzeption der Veranstaltungsreihe „Kalte Nahwärme“ 

Im Dezember 2024 bis November 2025 wurde die Veranstaltungsreihe „Kalte Nahwärme“ neu konzipiert.
Das erste Seminar befasst sich mit den Grundlagen, der Planung und der Wirtschaftlichkeit.
Der zweite Teil „Kalte Nahwärme 2.0“ thematisiert die Bereiche Umsetzung und Betreibermodelle. Dabei werden aus Projekten Umsetzung technischer Lösungen praxisnah vorgestellt. Im Fokus stehen aber Betreiber- und Contractingmodelle. Außerdem werden Betriebs- und Wartungskonzepte vorgestellt.
Der dritte Teil „Kalte Nahwärme 3.0“ widmet sich ergänzend der Nutzung besonderer Wärmequellen wie Umweltwärme, PVT und Abwärme aus dem gewerblichem und industriellen Bereich.

 

Download-Bereich mit zahlreichen Zusatzdokumenten für Teilnehmende

Besonders herauszustellen ist der umfangreiche Downloadbereich mit vorgefertigten Ausschreibungstexten und Excel-Programmen zur Auslegung kalter Nahwärmesysteme. Direkt nach dem Online-Seminar erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Zugriff auf diesen umfangreichen Downloadbereich.
Einige Tools und Zusatzdokumente werden bereits zum Seminartermin bereitgestellt und im Rahmen des Seminars vorgestellt.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an Architekten, Unternehmens- und Energieberater, Planer, Contractoren, Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Energieagenturen, wissenschaftliche Institute, Banken und Versicherungen und Behörden.

Eventdatum: Donnerstag, 07. Mai 2026 09:00 – 13:00

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Bauabwicklung Grundlagen III – Abnahme, Abrechnung und Rechnungsprüfung (Webinar | Online)

Bauabwicklung Grundlagen III – Abnahme, Abrechnung und Rechnungsprüfung (Webinar | Online)

Im abschließenden Teil der dreiteiligen Online-Seminarreihe zu den Grundlagen der Bauabwicklung stehen Abnahme, Abrechnung und Rechnungsprüfung im Fokus.

Welche Arten der Abnahme einer Bauleistung existieren und was ist dabei zu beachten? Welche formalen und inhaltlichen Vorgaben existieren hinsichtlich der Rechnungen? Wann sind Rechnungen prüffähig?

Die Prüfung und Bewertung der Rechnungen stellen einen wichtigen Abschluss der Bauabwicklung dar. Im Online-Seminar wird auch auf Nachtrags-Positionen, Zahlungsmodalitäten und Fristen eingegangen – und selbstverständlich auf das Thema der Stundenlohnarbeiten.

Um eine individuelle und praxisnahe Veranstaltung gewährleisten zu können, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Dieses Seminar wird zwei- bis dreimal pro Jahr angeboten.

Lernziele

  • Arten der Abnahme
  • Prüffähigkeit von Rechnungen
  • Richtigkeit der Rechnungen
  • Nachträge
  • Zahlungsmodalitäten, Fristen und Stundenlohnarbeiten

Zielgruppe

Architekten, Ingenieurbüros, Unternehmens- und Energieberater, BHKW-/KWK-Betreiber, BHKW-Anbieter, BHKW-Betreiber, Contractoren, Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Energieagenturen, Wissenschaftliche Institute, Banken und Versicherungen, Behörden und alle KWK-Interessierte mit Vorkenntnissen.

Eventdatum: Montag, 22. Juni 2026 09:00 – 13:30

Eventort: Online

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

BHKW-Infozentrum GbR
Rauentaler Straße 22/1
76437 Rastatt
Telefon: +49 (7222) 96867310
Telefax: +49 (7222) 96867319
https://www.bhkw-infozentrum.de

Für das oben stehende Event ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmenkontakt oben)
verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Eventbeschreibung, sowie der angehängten
Bild-, Ton-, Video-, Medien- und Informationsmaterialien. Die United News Network GmbH
übernimmt keine Haftung für die Korrektheit oder Vollständigkeit des dargestellten Events. Auch bei
Übertragungsfehlern oder anderen Störungen haftet sie nur im Fall von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.
Die Nutzung von hier archivierten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung
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Bauabwicklung Grundlagen II – Bauüberwachung (Webinar | Online)

Bauabwicklung Grundlagen II – Bauüberwachung (Webinar | Online)

Im zweiten Teil der dreiteiligen Online-Seminarreihe zu den Grundlagen der Bauabwicklung steht die Bauüberwachung im Fokus. Dabei werden zuerst die Ziele einer Bauabwicklung herausgearbeitet. Anschließend werden Notwendigkeit und Häufigkeit der Kontrollen thematisiert. Wie häufig muss die Planerin bzw. der Planer auf die Baustelle?

Unmittelbar mit den Haftungsfragen in Verbindung steht die zu erstellende Dokumentation des Bauablaufs und der Kontrollen.

Praxisnah wird insbesondere auf die Regelungen der VOB und des BGB eingegangen.

Um eine individuelle und praxisnahe Veranstaltung gewährleisten zu können, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Dieses Seminar wird zwei- bis dreimal pro Jahr angeboten.

Lernziele

  • Ziele der Bauabwicklung
  • Notwendigkeit und Häufigkeit der Kontrollen
  • Dokumentation des Bauablaufs
  • Gesamtschuldnerische Haftung des Auftragnehmers

Zielgruppe

Architekten, Ingenieurbüros, Unternehmens- und Energieberater, BHKW-/KWK-Betreiber, BHKW-Anbieter, BHKW-Betreiber, Contractoren, Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Energieagenturen, Wissenschaftliche Institute, Banken und Versicherungen, Behörden und alle KWK-Interessierte mit Vorkenntnissen.

Eventdatum: Freitag, 19. Juni 2026 09:00 – 13:30

Eventort: Online

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Bauabwicklung Grundlagen I – LV-Erstellung, Ausschreibung, Vergabe und Bauvertrag (Webinar | Online)

Bauabwicklung Grundlagen I – LV-Erstellung, Ausschreibung, Vergabe und Bauvertrag (Webinar | Online)

Die Online-Seminarreihe „Bauabwicklung Grundlagen“ vermittelt in drei Einzelveranstaltung die relevanten rechtlichen Aspekte von der Erstellung des Leistungsverzeichnisses über die Bauüberwachung bis zur Rechnungsprüfung.

Im ersten Teil der Online-Seminarreihe steht die rechtlich einwandfreie Erstellung der Leistungsverzeichnisse im Fokus. Welche grundsätzlichen Regelungen sind bei der Erstellung eines Leistungsverzeichnisses zu beachten? Welche Rolle spielen Vorbemerkungen, Normen und technische Regelwerke in einem Leistungsverzeichnis?
Außerdem wird die Ausschreibung nach VOB, die Vergabe sowie der Abschluss des Bauvertrages thematisiert. Praxisnah wird insbesondere auf die Regelungen der VOB und des BGB eingegangen.

Um eine individuelle und praxisnahe Veranstaltung gewährleisten zu können, ist die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer begrenzt. Dieses Seminar wird zwei- bis dreimal pro Jahr angeboten.

Lernziele

  • Grundsätzliche Regelungen einer Leistungsverzeichniserstellung (LV)
  • Der richtige Platz – Vorbemerkung und Einzelpositionen
  • Bedeutung von DIN-Normen und technischen Regelwerken
  • Möglichkeiten der Realisierung einer Vergabe
  • Beachtenswertes beim Abschluss eines Bauvertrages

Zielgruppe

Architekten, Ingenieurbüros, Unternehmens- und Energieberater, BHKW-/KWK-Betreiber, BHKW-Anbieter, BHKW-Betreiber, Contractoren, Energieversorgungsunternehmen, Stadtwerke, Energieagenturen, Wissenschaftliche Institute, Banken und Versicherungen, Behörden und alle KWK-Interessierte mit Vorkenntnissen.

Eventdatum: Donnerstag, 18. Juni 2026 09:00 – 13:30

Eventort: Online

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Rauentaler Straße 22/1
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