Lithium-Ionen-Batterien aus Sicht der Feuerwehr (Seminar | Online)

Webcode: UDS372

Ziel

Lithium-Ionen-Batterien finden sich in vielen Bereichen des täglichen Lebens und ihre Verbreitung nimmt stetig zu. Die Feuerwehren sehen sich dadurch mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Wie Brandschutzplaner dazu beitragen können, durch geeignete Maßnahmen wirksame Löscharbeiten zu unterstützen, ist Gegenstand des Seminars.

Das Verständnis der chemischen Prozesse innerhalb von Lithium-Ionen-Batterien während eines Brandes und der damit verbundenen Herausforderungen für die Feuerwehr ist entscheidend für eine zielführende Gefährdungsbewertung. Besondere Aufmerksamkeit liegt dabei auf den Gefahren im Zusammenhang mit der Verwendung von Batterien als Energiespeicher und der Berücksichtigung von elektrisch betriebenen Fahrzeugen in Tiefgaragen. Aber auch die elektrische Gefahr selbst, die Brandbekämpfung in geschlossenen Räumen, die Rauchausbreitung giftiger Gase und die notwendige Entsorgung sowie Nachlöscharbeiten müssen betrachtet werden.

Ziel des Seminars ist es, das potenzielle Gefahrenpotenzial durch Lithium-Ionen-Batterien aus Sicht der Feuerwehr abzuschätzen und notwendige Maßnahmen in die Brandschutzkonzepte zu integrieren, um wirksame Löscharbeiten zu unterstützen.

Aus dem Inhalt

Risikobewertung Lithium-Ionen-Batterien

  • Grundlagen: Aufbau, Reaktionsverhalten, gefährliche Gase, Brandgeschehen
  • Bewertung von Großspeichersystemen gem. der Empfehlung des BVES und der AGBF Bund
  • Besonderheiten bei Bränden von elektrisch angetrieben Fahrzeugen in Tiefgaragen
  • Risiken beim Lagern in geschlossenen Räumen 

Maßnahmen zur Ermöglichung von Löscharbeiten

  • Berücksichtigung und Kennzeichnung der Batterien in Brandschutzkonzepten
  • Bauliche Abschottung zur Eindämmung des Brandes
  • Unterstützung der Löscharbeiten mit anlagentechnischen Brandschutzmaßnahmen
  • Praxisbeispiele von umgesetzten Maßnahmen

Dozent

Jamie Cachola, B.Eng
Fachplaner und Berater erneuerbarer Energien, Leiter der Feuerwehr Lahnstein

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Donnerstag, 26. März 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Spezialräumungskonzepte für Funktionsbereiche und Alarmierung im Krankenhaus (Seminar | Online)

Webcode: UDS401

Ziel

Krankenhäuser sind eine Herausforderung für Brandschutzplaner und -beauftragte. Das Schutzziel Personenrettung muss die Nutzung und die organisatorischen sowie baulichen Besonderheiten berücksichtigen. Bereits in bettenführenden Bereichen ist dies herausfordernd. In Funktionsbereichen kommen weitere Herausforderungen hinzu. Kritische und lebensbedrohliche Patientenzustände stehen in Konkurrenz zur Personenrettung und der weiterführenden Patientenversorgung. Narkosen und bauliche Situationen verkomplizieren die Räumungsplanung.
Das Seminar vermittelt, welche besonderen medizinischen Zustände in den verschiedenen Funktionsbereichen eines Krankenhauses auftreten können und wie Fachplaner diese richtig einordnen. Ziel ist es, ein besseres Verständnis für typische Anforderungen zu schaffen und mögliche Lösungsansätze – auch individuelle – für die jeweiligen Bereiche aufzuzeigen. 

Ein besonderer Fokus liegt auf den verschiedenen Alarmierungsarten im Brandfall, die sich je nach Patientenzustand unterscheiden können. Dabei werden die Schnittstellen zu anderen Bereichen erläutert und abgegrenzt. Zusätzlich werden die speziellen Herausforderungen und Möglichkeiten der Personalalarmierung im Brandfall erläutert.

Aus dem Inhalt

Grundlagen Räumungskonzepte

Aufbau und Abläufe von Funktionsbereichen

  • Zentrale Notaufnahme
  • Intensivpflegestation
  • Überwachungsstation (Inter-Mediate-Care IMC, Chest-Pain-Unit CPU, Stroke-Unit)
  • Herzkatheterlabor und Interventionelle Radiologie
  • Geschlossene Psychiatrie
  • OP-Bereiche und Aufwachräume
  • Endoskopie

Rechtliche Grundlagen, übliche bauliche Herausforderungen und Grenzen des organisatorischen Brandschutzes

Besondere Bedürfnisse der nicht selbstrettungsfähigen Patienten und Herangehensweise gegliedert nach Funktionsbereich

Alarmierung im Krankenhaus

  • Risikogerechte Branderkennung
  • Stille und laute Alarmierung
  • Brandszenarien, Alarmierungsumfang und Alarmierungswege

Schnittstellen und Harmonisierung mit dem Räumungskonzept

Dozent

Jörg Dieter Wetzelsberger, M.Eng.
Leiter Stabsstelle Gesundheitswesen

Dipl.-Ing. Dirk Ranft
Leiter Stabsstelle Feuerlöschanlagen, Prüfsachverständiger für Feuerlöschanlagen, Brandmelde- und Alarmierungsanlagen, Endreß Ingenieurgesellschaft mbH Brandschutzsachverständige, Gelnhausen

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

EIPOS bietet weitere Seminare im Themenbereich Brandschutz im Gesundheitswesen:

  • Brandschutzplanung in Krankenhäusern (Webcode UDS398
  • Brandschutz im Bestand – Herausforderungen in Krankenhäusern (Webcode UDS399)
  • Organisatorischer Brandschutz im Krankenhaus (Webcode UDS400)
  • Brandschutz in Pflegeeinrichtungen und betreuten Wohnformen (Webcode UDS253)
  • Erstellung eines Räumungskonzeptes für ein Krankenhaus (Webcode UDS388)
  • Räumungskonzepte für Pflegeeinrichtungen und betreute Wohnformen (Webcode UDS402)

Eventdatum: Dienstag, 05. Mai 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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Luft im System! Die Luftdichte Gebäudehülle und was das mit WDVS zu tun hat (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS425

Ziel

Luft- und Feuchtigkeitsschutz auf dem neuesten Stand – das Seminar zur luftdichten Bauweise bietet praxisnahe Inhalte mit Fokus auf die neu überabeitete gewerkeübergreifende und 2026 erscheinende Richtlinie „Ausführung luftdichter Konstruktionen und Anschlüsse“ (gemeinsame Veröffentlichung von Fachverbänden aus Baden-Württemberg – Elektro, Stuckateure, Zimmerer), die Standards für die Herstellung luftdichter Gebäudehüllen vorgibt und die Koordination der Gewerke verbessern soll. 

In der Richtlinie werden Lösungen für verschiedene Anschlusssituationen im Holz- und Massivbau zeichnerisch dargestellt, Anforderungen an Luftdichtheit, Winddichtheit, Diffusion und Konvektion beschrieben und geltende Normen wie die DIN 4108-7 berücksichtigt.

Der Zusammenhang zu Wärmedämmverbundsystemen wird aufgezeigt und näher beleuchtet. Mit Blick auf die luftdichte Gebäudehülle steht Luftkonvektion hinter Dämmplatten und Kondensatbildung durch Leckagen, fachgerechten Fenstereinbau sowie Durchdringungen und Leitungsführung im Mittelpunkt.

Im Fokus des Tagesseminars stehen bewährte Praxislösungen zur effektiven Vermeidung von Bauwerksschäden – nachvollziehbar erklärt und mit praktischen Beispielen untersetzt.

Zielgruppe

Architekten, Ingenieure, Sachverständige, Planer, Fachleute von Baubehörden, Bauunternehmen sowie Bauträgern, Mitarbeiter von Wohnungsbaugesellschaften und weitere Interessierte

Aus dem Inhalt

Ausführung luftdichter Konstruktionen und Anschlüsse – die neue gewerkeübergreifende Richtlinie 2026

  • Anforderungen Luftdichtheit – Winddichtheit – Diffusion – Konvektion
  • Differenzdruckmessung: Sinn, Zweck und Grenzen
  • Materialien der luftdichten Ebene, Verbindungen und Formteile
  • Konstruktionsprinzipien und Beispieldetails im Holz- und Massivbau

Feuchteschäden an Wärmedämmverbundsystemen

  • WDVS und der Anspruch an die luftdichte Gebäudehülle.
  • Luftkonvektion hinter Dämmplatten und Schäden durch Kondensat infolge von Leckagen
  • Fachgerechter Fenstereinbau, luftdichte Anschlüsse.
  • Das WDVS als Installationsebene? Zulässigkeit und Probleme mit Durchdringungen und Leitungsführung

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Architekt Harry Luik
Stuckateurmeister, Mediator, Gebäudeenergieberater, ö.b.u.v. Sachverständiger (HWK-Reutlingen), Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (IFBAU), Internationaler Sachverständigenkreis D-A-CH-FL-I (ISK)          

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: 04.05.26 – 08.05.26

Eventort: Dresden

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Sachverständiger für Schäden an Gebäuden – Stufe I (Schulung | Dresden)

Webcode: BS1

Ziel

Die Anfertigung von bautechnischen Gutachten und Bauzustandsanalysen gewinnt als Architekten- und Ingenieurleistung zunehmend an Bedeutung. Die Sachverständigentätigkeit erfordert neben der persönlichen Eignung, einerseits überdurchschnittliche baukonstruktive, baustoffliche, bauphysikalische und technologische Kenntnisse und anderseits auch die Fähigkeit, das Fachwissen in Gutachtenform nachvollziehbar darzustellen.

Die Fachfortbildung vermittelt Ingenieurwissen, Rechtskenntnisse und methodische Aspekte sowie Handlungsalgorithmen zum sicheren Umgang mit Bauschäden.­

Zielgruppe

Architekten und Bauingenieure aus Planung, Überwachung und Bauausführung.

Nutzen

Die erfolgreiche Absolvierung der Fachfortbildung bietet die Chance, als Sachverständiger tätig werden zu können.

Zugangsvoraussetzungen

  • akademischer Abschluss in einem baufachlichen Bereich oder
  • akademischer Abschluss in einer anderen Ingenieurdisziplin und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Bauwirtschaft 

Die Zulassung von Teilnehmern mit einem einschlägigen Berufsabschluss (Techniker / Meister) und einer mindestens dreijährigen Berufserfahrung in der Bauwirtschaft oder anderweitig abweichenden Voraussetzungen ist auf Anfrage möglich. 

Aus dem Inhalt

Rechtliche Grundlagen

  • Bau- und Architektenrecht (Vertragsrecht)

Bauphysik und Baustoffkunde

  • Wärme- und Feuchteschutz
  • Schallschutz
  • Schimmelpilze
  • Korrosionsverhalten von Werkstoffen
  • Korrosionsschäden an Stahlbetonbauwerken

Bauzustandserfassung

  • Ortsbesichtigung
  • Schadensdiagnose an Holz und Holzwerkstoffen
  • Beurteilung von Maßtoleranzen bei Bauteilen mit Mehrgewerkeeinsatz
  • Feuchte- und Salzanalyse

Schäden an Baustoffen und Bauteilen

  • Baugrund und Gründung
  • Stahlbau
  • Bauen mit Holz
  • Beton- und Stahlbetonbau
  • Mauerwerksbau
  • Putze und Fugen
  • Bauwerksabdichtung
  • Trockenbau
  • Estriche
  • Fenster und Fensterelemente
  • Wärmedämmverbundsysteme

Baubegleitung

  • Baubegleitende Qualitätskontrolle
  • Gestörter Bauablauf als Ursache für Schäden an Gebäuden

Sachverständigenwesen

  • Erarbeitung von Gutachten
  • Der Sachverständige vor Gericht

Prüfung

  • Schriftliche Prüfung
  • Belegarbeit
  • Mündliche Prüfung

Abschluss

Sachverständiger für Schäden an Gebäuden (EIPOS)

Vertiefung

Nach erfolgreichem Abschluss der Stufe I besteht die Möglichkeit der Vertiefung in der berufsbegleitenden Fachfortbildung

– Sachverständiger für Schäden an Gebäuden – Stufe II

Zusätzliche Informationen

dena:
Die Fortbildung wird für die Verlängerung der Eintragung in der Energieeffizienz-Expertenliste für Förderprogramme des Bundes anerkannt mit:

  • 79 UE für Wohngebäude
  • 69 UE für Nichtwohngebäude
  • 69 UE für Energieaudit DIN 16247/Contracting

Die Fachfortbildung wird außerdem mit einem Umfang von 10 ECTS für den Master-Studiengang „Nachhaltiges Ertüchtigen und Bauen im Bestand“ an der HTW Dresden anerkannt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Eventdatum: 26.03.26 – 13.11.26

Eventort: Dresden

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Workshop: Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung Abdichtungen (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS380

Ziel

Ein Nachweis über Ihre Kompetenz als Sachverständiger gegenüber Ihren Auftraggebern wird immer bedeutsamer. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024 ist für Ihre Auftraggeber ein wichtiger Wegweiser bei der Suche und Auswahl von qualifizierten Sachverständigen geworden. „Zertifizierte Sachverständige für Abdichtungen (EIPOSCERT)“ verfügen über eine umfassende spezielle Berufserfahrung und sind besonders für die Feststellung von Umfang und Ursache unterschiedlicher Baufehler/-mängel und Bauschäden im Zusammenhang mit Abdichtungen sowie den hierfür verwendeten Baustoffen qualifiziert und beraten bei der Festlegung von Sanierungsmaßnahmen. Sie unterliegen während der Zeit ihrer Zertifizierung einer regelmäßigen Überwachung durch die Zertifizierungsstelle und unterscheiden sich dadurch von vielen freien Sachverständigen. Im Seminar werden Sie systematisch auf die mündliche und schriftliche Zertifizierungsprüfung bei EIPOSCERT vorbereitet. Sie trainieren die schriftliche Prüfungssituation anhand von Musteraufgaben und können gern Fragen zum Zertifizierungsgebiet stellen.

Sie haben die Möglichkeit, dem Dozenten vorab ein selbsterstelltes Gutachten in digitaler Form zur Einschätzung und Bewertung zuzusenden. Die gemeinsame Auswertung und Diskussion gibt Ihnen Gelegenheit, fachliche Schwächen zu erkennen und sich zielgerichtet auf die Zertifizierungsprüfung vorzubereiten.

Der Workshop ersetzt nicht das Selbststudium zur Vorbereitung der Zertifizierungsprüfung.

Zielgruppe

Der Workshop wendet sich an berufserfahrene Sachverständige mit langjähriger Erfahrung im Gebiet Abdichtungen, die eine Zertifizierungsprüfung bei EIPOSCERT anstreben.

Nutzen

Systematische Vorbereitung auf die Zertifizierungsprüfung bei EIPOSCERT.

Aus dem Inhalt

Frageteil

  • Bearbeitung ausgewählter Musterfragen inkl. Auswertung und Diskussion der Antworten
  • Gutachtenerstellung / -analyse zu vorgegebenen Bauschadenssachverhalten mit dem Thema Abdichtung
  • Erstellen eines Gutachtens für einen Bauschadensfall im Zusammenhang mit Abdichtungen und Diskussion

Praxisworkshop

  • Besprechung von Fachfragen der Teilnehmer, die zum Workshop mitgebracht werden

Dozent

Dipl. Ing. Franz-Josef Hölzen

Sachverständiger für Baustofftechnik mit Schwerpunkt Objektbearbeitung und Gebäudeinstandsetzung, Löningen

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Mittwoch, 15. April 2026 09:00 – 16:15

Eventort: Dresden

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Haftungsrisiken und Überwachungspflichten im Brandschutz – aktuelle Rechtsprechung (Seminar | Online)

Webcode: UDS406

Ziel

Planungs- und Überwachungsfehler in der brandschutztechnischen Bau- und Objektüberwachung können schwerwiegende rechtliche und finanzielle Konsequenzen nach sich ziehen. Architekten, Planer und Fachbauleiter stehen bei der Einhaltung ihrer Sorgfaltspflichten zunehmend unter Druck, insbesondere wenn es um die vorschriftsgemäße Ausführung im Rohbau oder den fachgerechten Einbau von Installationen geht. Somit ist es notwendig, den Umfang und die Grenzen der Überwachungspflichten bei der Planung und Bauüberwachung zu kennen.

Anhand von typischen Fehlerquellen im Ausschreibung- und Überwachungsprozess wird dargestellt, wann und in welchem Umfang eine mögliche Haftung des Planers/ Fachbauleiters droht.

Das Seminar sensibilisiert für typische Haftungsrisiken während anhand von Praxisfällen. Es wird dargelegt, wie die Ausschreibung rechtssicher gestaltet und bei Planungsabweichungen reagiert werden sollte, um möglichen Schaden frühzeitig vorzubeugen.

Aus dem Inhalt

Haftbarkeit des Planers bei Planungsfehler

Mögliche Haftbarkeit des Fachbauleiters bei Überwachungsfehler

Aktuelle Rechtsprechung bei Planungs- und Bauüberwachungsfehler

Vergütungsfragen für Architekten und Ingenieure

Dozent

RA, FA Dipl.-Ing. (FH) Andreas Fligg
Rechtsanwalt für Bau- und Architektenrecht, von Appen Rechtsanwälte, Oldenburg

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Mittwoch, 15. April 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Holzbau GK 4 und 5 – Entwurf, Konstruktion, Umsetzung (Seminar | Online)

Webcode: HKS15

Ziel

Das Seminar gehört zur Seminarreihe „Alles Holz“ und ist Teil der Holzbauinitiative des Freistaats Sachsen, mit der klimabewusstes Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz forciert werden soll. Zu ausgewählten Themen veranstaltet die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH gemeinsam mit EIPOS verschiedene Einzelseminare rund um den Holzbau.

Im Seminar werden zentrale Grundlagen für den Einsatz des Baustoffs Holz im mehrgeschossigen Gebäudebau der Gebäudeklassen 4 und 5 vermittelt. Dabei stehen wichtige Planungskriterien ebenso im Fokus wie die spezifischen Anforderungen an holzbaugerechte Entwürfe in der Architektur.

Es wird aufgezeigt, wie Planungsprozesse im Holzbau funktionieren und worin sie sich von konventionellen Methoden der Massivbauweise unterscheiden. Zudem werden bewährte, teils seit Langem etablierte Kon-struktionsweisen und Detaillösungen vorgestellt, ergänzt durch Hinweise auf die Besonderheiten integraler Planungsansätze im Holzbau.

Darüber hinaus werden gängige und seit langen etablierten Konstruktionen und Details dargestellt und erläu-tert, worauf es bei einer integralen Planung von Objekten in Holzbauweise ankommt. 

Es werden moderne Konstruktionslösungen vorgestellt und – unter Beachtung des Feuchte-, Brand- und Schallschutzes – Wege und Möglichkeiten für mehr Nachhaltigkeit, Energie- und Kosteneffizienz aufgezeigt.

Die vorgesehenen Themen bilden aus meiner Sicht eine wichtige Grundlage für Tragwerksplanerinnen und Tragwerksplaner, die sich intensiver mit dem Holzbau beschäftigen möchten.

Aus dem Inhalt

  • Mehrgeschossiger Holzbau – Planung der Planung
  • Mehrgeschossiger Holzbau – Bauteile / Konstruktion / Fassaden in Holzbauweise

Dozent

Sebastian Dienst M.Eng. Vorbeugender Brandschutz / B.Eng. Holzingenieurwesen
Geschäftsführer PIRMIN JUNG Deutschland GmbH, Remagen

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Mittwoch, 25. März 2026 09:00 – 12:30

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Internationale Bewertungsverfahren nach Red Book (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS315

Ziel

Sie möchten im Bereich Immobilienbewertung Ihr Wissen erweitern, einen Einblick in neue Themen gewinnen, Ihre Kenntnisse auffrischen, sich auf Prüfungen vorbereiten oder der im Anschluss an eine absolvierte Fachfortbildung einzelne Themen wiederholen?

Dieses Seminar ist Bestandteil der EIPOS-Fachfortbildung „Sachverständiger für Immobilienbewertung – Stufe II“ und einzeln buchbar.

Aus dem Inhalt

  • Überblick internationaler Bewertungsverfahren und Begrifflichkeiten
  • DCF-Verfahren
  • Investment Method
  • Yields/Renditen

Dozent

Dipl.-Ing. Carla Seidel, FRICS

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Mittwoch, 25. März 2026 08:00 – 15:00

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Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (Schulung | Berlin)

Webcode: BRS1

Ziel

Das Erarbeiten eines schlüssigen Brandschutznachweises verlangt vom Fachplaner besondere Sachkunde und Erfahrung sowie umfangreiche Kenntnisse der gesetzlichen und normativen Regelungen. Als Teilentwurfsverfasser Brandschutz ist er für die Vollständigkeit und Brauchbarkeit seines Entwurfes verantwortlich.

Die berufsbegleitende Fachfortbildung vermittelt Fachwissen im vorbeugenden Brandschutz und befähigt zur Erarbeitung ganzheitlicher Brandschutznachweise im Bauantragsverfahren. Wer im Rahmen des Baugenehmigungsverfahrens einen Brandschutznachweis, ein Brandschutzkonzept als Bauvorlage einreichen darf, ist in der Landesbauordnung geregelt. Hier sollten Sie Ihre persönlichen Voraussetzungen prüfen.

Zielgruppe

Architekten und Ingenieure aus der Bauplanung, Bauausführung oder dem Gebäudemanagement sowie aus Baubehörden, Brandschutzdienststellen und der Industrie mit Berufserfahrung in der Bauwirtschaft oder im Brandschutz

Zugangsvoraussetzungen

  • akademischer Abschluss in einem baufachlichen Bereich oder in einer anderen Ingenieurdisziplin oder
  • mindestens Ausbildung im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im Brandschutz oder
  • einschlägiger Berufsabschluss und eine mindestens zweijährige Berufserfahrung in der Bauwirtschaft

Die Zulassung von Teilnehmern mit abweichenden Voraussetzungen ist auf Anfrage möglich.

Aus dem Inhalt

Grundlagen und Vorschriften des Brandschutzes

  • Ziele und Maßnahmen
  • Vorschriften und Regelwerke
  • Grundlagen zur Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Brandverhalten von Baustoffen und Bauteilen

Abwehrender Brandschutz

  • Brand- und Löschlehre
  • Brandbekämpfung
  • Funktion und Einbindung des abwehrenden Brandschutzes in Brandschutzkonzepte

Baulicher Brandschutz

  • Tragwerk, nichttragende Wände, Außenwände und Fassaden, Dächer
  • Bauliche und räumliche Trennung, Abschottungsprinzipien
  • Rettungswege: System, notwendige Flure, notwendige Treppen und Treppenräume, Übung
  • Brandschutz bei der haustechnischen Abschottung von Leitungs- und Lüftungsanlagen

Technischer, betrieblicher und organisatorischer Brandschutz

  • Brandmeldeanlagen und Alarmierung
  • Anlagen zur Rauch- und Wärmeableitung, Rauchfreihaltung

Brandschutzfachplanung und -umsetzung

  • Vorgehensweise bei der Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Übung zur Erstellung von Brandschutzkonzepten
  • Brandschutz im Bestand
  • Brandschutz in der Bauausführung

Ihr Nutzen

  • Akademisch fundiert und praxisorientiert
  • Networking und Austausch
  • EIPOS-Lernplattform – selbstbestimmt zu Hause lernen
  • Umfangreiche Seminarunterlagen und Nachschlagewerke

Dozent

Erfahrene Prüfingenieure für Brandschutz, Sachverständige, leitende Mitarbeiter von Fachbehörden und Berufsfeuerwehren, u. a.: Dipl.-Ing. Bernd Dunger, Dipl.-Ing. (FH) Vinzent Fliegner, Dipl.-Bauing. (FH) Thomas Kruszinski, Dipl.-Ing. (FH) Philip Renninger, M.Eng., Dipl.-Ing. (BA) Jörg Ullrich, Dipl.-Ing. (FH) Franziska Vogt, Dipl.-Ing. (FH) Architektur Doreen Weidenthal, MEng.

Prüfung

schriftliche Prüfung (online), Belegarbeit (Brandschutzkonzept nach vorgegebener Aufgabenstellung), mündliche Prüfung (online)

Abschluss

Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz (EIPOS)

Vertiefung

Nach erfolgreichem Abschluss (Prädikat mindestens „befriedigend“) besteht die Möglichkeit der Vertiefung in den berufsbegleitenden Fachfortbildungen

– Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz 

– Sachverständiger für brandschutztechnische Bau- und Objektüberwachung
 

Eventdatum: 17.03.26 – 01.09.26

Eventort: Berlin

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Gebäudeschadstoffe erkennen und bewerten (Seminar | Online)

Webcode: UDS339

Ziel

Bei der Planung und Ausführung von Umbau-, Sanierungs- und Abbrucharbeiten sowie beim Kauf von Bestandsgebäuden müssen Schadstoffe erkannt und ihr Gefährdungspotential richtig eingeschätzt werden, um mögliche Gefahren für Gesundheit und Umwelt sowie Haftungs- und Kostenrisiken zu vermeiden.

Der Eigentümer ist verantwortlich, das von seinem Gebäude keinerlei Gefährdungen für Nutzer oder für Mitarbeiter, welche Arbeiten in dem Gebäude ausführen, ausgehen. So ist insbesondere der Planer verpflichtet, vorhanden Gebäudeschadstoffe in der Planung zu berücksichtigen. Tut er dies nicht, läuft er Gefahr, für die Folgen haften zu müssen. Eine Schadstofferkundung vor der Planung ist somit zwingend erforderlich. 

Dieses 2tägige Seminar vermittelt in kompakter und praxisorientierter Form die erforderlichen Kenntnisse für das sichere Erkennen von Gebäudeschadstoffen, die fachgerechte Entnahme von Proben und die korrekte Bewertung der Ergebnisse. Anhand von Fallbeispielen werden die Möglichkeiten der praktischen Umsetzung der geforderten Arbeitsschutzmaßnahmen im Rahmen von Schadstoffsanierungen aufgezeigt.

Zielgruppe

Architekten, Planer, Ingenieure, Baubiologen, Bausachverständige, Mitarbeiter von Bau-und Sanierungsfirmen, von Bauabteilungen und Behörden.

Aus dem Inhalt

TAG 1

Gebäudeschadstoffe und Richtwerte

  • Typische Quellen einzelner Gebäudeschadstoffe
  • Überblick über aktuelle Regelwerke und Vorschriften
  • Richtlinien zum Arbeitsschutz
  • Grundlagen zur Entsorgung 

Spezialfall Asbest

  • Anwendungen von Asbest in Spachtelmassen, Putzen und Fliesenklebern
  • Pflichten des Auftraggebers, risikobezogene Schutzmaßnahmen und neue Qualifikationsanforderungen
  • Probenahmestrategie am Beispiel Asbest nach VDI6202-3

TAG 2

Möglichkeiten und Grenzen der Laboranalytik

Überblick über die Regelwerke von VDI und DIN

Erarbeitung einer Probenahmestrategie

  • Grundlagen einer jeden Probenahme

Durchführung von Materialproben auf

  • Holzschutzmittelwirkstoffe, PAK, PCB

Durchführung von Raumluftuntersuchungen auf

  • Formaldehyd, VOC
  • Holzschutzmittel, Weichmacher, PCB und Flammschutzmittel
  • Asbest und KMF

Grundsätze der Sanierung und der Bewertung typischen Gebäudeschadstoffe

  • Gesetzliche Anforderungen und der verblebende Spielraum

Dozent

Dr. Dominik Obeloer
Geschäftsführer GBA, Gesellschaft für Bioanalytik mbh – Gutachter und Planer für Gebäudeschadstoffe

Uwe Münzenberg
zertifizierter Sachverständiger für Baubiologie, Sachverständigenbüro Münzenberg 

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: 16.03.26 – 17.03.26

Eventort: Online

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

EIPOS – Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 40470-4210
Telefax: +49 (351) 40470-490
http://www.eipos.de

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