TR TGA im Überblick – Anforderungen nach Anhang 14 der MVV TB (TR TGA) (Seminar | Online)

Webcode: TRTGA1

Ziel

Seit der im Januar 2020 veröffentlichten Novellierung der MVV TB gibt es mit dem Anhang 14 eine „Technische Regel Technische Gebäudeausrüstung – TR TGA“. In dieser technischen Regel werden konkrete Anforderungen für Planung, Ausschreibung und Ausführung der Anlagen der Technischen Gebäudeausrüstung beschrieben.

Erstmalig wurde auch festgelegt, welche harmonisierten Anforderungen aus den europäischen Bauproduktnormen in welcher Ausprägung in der Planung anzugeben sind und anhand welcher Stufen- und Klassenmöglichkeiten der Planer Festlegungen für das konkrete Vorhaben treffen muss.

In den Seminaren werden die nationalen Anforderungen an die jeweilige prüfpflichtige sicherheitstechnische Anlage sowie die Feuerungsanlagen kompakt vorgestellt und erläutert. Konkret wird dabei an Beispielen aufgezeigt, welche Leistungsangaben notwendig sind, um diese Anlagen ordnungsgemäß zu planen und auszuführen. Einen Schwerpunkt bildet dabei auch das Thema der Ver- und Anwendung von Bauprodukten und Bauarten einschl. der damit verbundenen Nachweisverfahren.

Dozent

Dipl.-Ing. Knut Czepuck, Ministerialrat
Obmann Arbeitskreis Technische Gebäudeausrüstung der Fachkommission Bauaufsicht der Bauministerkonferenz

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Freitag, 09. Oktober 2026 15:54 – 15:54

Eventort: Online

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

EIPOS – Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
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Brandsimulationsmodell FDS – Einführung und Anwenderschulung (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS108

Ziel

Im Seminar werden Grundlagen des Feld-/CFD-Modells FDS (Fire Dynamics Simulator) dargelegt und anhand eines Praxisbeispiels erläutert. Teilnehmer gewinnen einen Einblick in die Anwendung dieses Brandsimulationsprogrammes im Rahmen der Erstellung des Brandschutzkonzeptes, lernen die Randbedingungen zu definieren und die Berechnungsergebnisse richtig zu interpretieren und zu bewerten.
Die Teilnehmer sollen befähigt werden, mit dem Programm FDS Temperaturbeanspruchungen und Rauchausbreitungen für einfache Gebäudestrukturen zu ermitteln sowie die erforderlichen Maßnahmen für die Entrauchung mit diesem Programm zu berechnen.

Aus dem Inhalt

Grundlagen der CFD-/Feldmodelle

  • Rechnerische Modellierung von Bränden
  • Abgrenzung des Anwendungsspektrums, typische Anwendungsfälle
  • Vor- und Nachteile gegenüber Zonenmodellen

Durchführung und Auswertung von Simulationsberechnungen

  • Definition der Rand- und Anfangsbedingungen
  • Eingangsgrößen, benutzerdefinierte Basisdaten
  • Datensätze, Erstellung Eingabedatei
  • Auswertung und Darstellung der Ergebnisse, Dokumentation der Simulation und der Ergebnisse

Validierung und Verifikation

Anwenderschulung – Durchführung und Ausübung an Beispielen

  • Erarbeiten eines FDS Modells einschl. Festlegung der Randbedingungen/Brandszenarien zum Nachweis der Entrauchung einer kleinen eingeschossigen Halle, anschließend an einem komplexe- ren Modell mit zwei Räumen einer Wohnung, sowie der Modellierung des Abbrandes

Dozent

Dipl.-Ing. Thomas Kolb
Brandschutzsachverständiger und Geschäftsführer der Brandschutzconsult GmbH & Co. KG in Ettenheim, Lehrbeauftragter für Brandschutz an der Universität Stuttgart

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Für die Einführung in das Rechenprogramm ist ein eigener Laptop mitzubringen, der mindestens folgende Systemvoraussetzungen erfüllt:

  • Windowsbasiertes Betriebssystem ab Windows XP und Administratorenrechte
  • freier Festplattenspeicher mind. 2 GB
  • Microsoft Excel ab Version 2002 (oder vergleichbare Tabellenkalkulation)

Die entsprechenden Programmversionen können dann vor Ort direkt auf Ihrem Laptop installiert werden. Der Benutzer muss für die Installation der Programme Schreib- und Installationsrechte (Administrationsrechte) besitzen. Die Installationsdateien werden mit der Einladung zum Seminar zur Verfügung gestellt. Außerdem sollte ein normaler Taschenrechner (am besten mit den gängigen wissenschaftlichen Funktionen) mitgebracht werden.

Eventdatum: 03.11.26 – 04.11.26

Eventort: Dresden

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Fit im Umgang mit Bauprodukten und Bauarten im Brandschutzalltag – Modul 3.3 (Seminar | Online)

Fit im Umgang mit Bauprodukten und Bauarten im Brandschutzalltag – Modul 3.3: Der Weg zum richtigen bauaufsichtlichen Nachweis – Lüftungsanlagen, Brandschutzklappen, Lüftungsleitungen

Webcode: BBB33

Ziel

Mit der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen ist das komplexe Thema der Verwendung von Bauprodukten und der Anwendung von Bauarten noch stärker in den Fokus der am Bau Beteiligten gerückt. Auch wenn die in der MVV TB dargelegten Regelungen nicht gänzlich neu sind – tun sich viele Fachplaner, Sachverständige und ausführende Unternehmen schwer, wenn es um die Nachweise der eingebauten Produkte, die bestehenden Dokumentationspflichten und Anwendungsregeln geht. 

Die Online-Seminarreihe vermittelt in kompakten Einheiten umfassend und detailliert Fachwissen im Umgang mit Bauprodukten und Bauarten in der Praxis. Sie erhalten eine solide Basis für den Umgang mit den formalen Anforderungen und wertvolle Hinweise für Ihre tägliche Arbeit. 

Die Module bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln gebucht werden.

Aus dem Inhalt

  • Der Weg der Konkretiserung – Anforderungen aus MBO und MVV TB 
  • Anforderungen aus der M-LüAR – Schachtlösung vs. Schottlösung sowie Brandverhalten und Feuerwiderstand
  • Brandschutzklappen mit CE-Kennzeichnung oder Ü-Zeichen
  • Unterschied Brandschutzklappe und Überströmklappe
  • Lüftungsleitungen mit Feuerwiderstand; Bauarten vs. Bausätze
  • Bauaufsichtliche Nachweise und Dokumentation

Dozent

Dipl.-Ing. Thomas Krause-Czeranka
Ingenieurbüro Krause-Czeranka, Unna und Mitarbeiter Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen, Erwitte

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Vertiefung

Weitere Module:

Hinweis: Sie erhalten 10% Rabatt bei Buchung von allen Modulen! Dafür können Sie sich hier anmelden.

Eventdatum: Freitag, 30. Oktober 2026 09:00 – 11:00

Eventort: Online

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Das Explosionsschutzdokument (Seminar | Online)

Webcode: EPX

Ziel

Betreiber von Anlagen mit explosionsgefährdeten Bereichen müssen die erforderlichen Schutzmaßnahmen und Verhaltensregeln sowie die Maßnahmen bei Betriebsstörungen und Notfällen in einem Explosionsschutzdokument dokumentieren. Grundlage für die Erstellung eines Explosionsschutzdokumentes ist eine Gefährdungsbeurteilung nach Gefahrstoffverordnung. Die so ermittelten explosionsgefährdeten
Bereiche werden dann nach Häufigkeit und Auftreten der gefährlichen explosionsfähigen Atmosphäre in Zonen eingeteilt. Aus dieser Zoneneinteilung leiten sich die erforderlichen Schutzmaßnahmen ab.

Im Seminar werden die einzelnen Arbeitsschritte für die Erstellung eines Explosionsschutzdokumentes erläutert. Ausgehend von den Anforderungen an das Dokument werden die Zoneneinteilung und Bewertung der Explosionsgefahren behandelt und an Praxisbeispielen trainiert.

Aus dem Inhalt

Grundlagen, Inhalt, Aufbau

  • Erfordernis, Verantwortlichkeiten
  • Rechtsgrundlagen (staatl. Vorschriften, techn. Regeln, berufsgenossenschaftliche Regeln, Normen)
  • Grundsatzanforderungen, Aufbau, Aktualisierungen

Gefährdungsbeurteilung

  • Methoden, Vorgehen
  • Hilfsmittel (Arbeitsblätter, Checklisten, Leitfäden)
  • Ermittlung der Explosionsfähigkeit (Stoffeigenschaften, Einflussgrößen etc.)

Bewertung und Ableitung von Maßnahmen

  • Einteilung explosionsgefährdeter Bereiche in Zonen (mit Fallbeispielen)
  • Bewertung von Zündgefahren, Ermittlung wirksamer Zündquellen
  • Festlegung von Explosionsschutzmaßnahmen (technische, konstruktive, organisatorische)

Erstellung

  • Arbeitsschritte, Handlungshilfen
  • Beispielvarianten
  • Erstellung von Explosionsschutzdokumenten für Beispielanlagen

Dozent

PD Dr.-Ing. Marcus Marx
Staatlich anerkannter Sicherheitsingenieur, Paderborn

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: 02.11.26 – 03.11.26

Eventort: Online

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Fit im Umgang mit Bauprodukten und Bauarten im Brandschutzalltag – Modul 3.2 (Seminar | Online)

Fit im Umgang mit Bauprodukten und Bauarten im Brandschutzalltag – Modul 3.2: Der Weg zum richtigen bauaufsichtlichen Nachweis – Leitungsanlagen und Abschottungssysteme

Webcode: BBB32

Ziel

Mit der Muster-Verwaltungsvorschrift Technische Baubestimmungen ist das komplexe Thema der Verwendung von Bauprodukten und der Anwendung von Bauarten noch stärker in den Fokus der am Bau Beteiligten gerückt. Auch wenn die in der MVV TB dargelegten Regelungen nicht gänzlich neu sind – tun sich viele Fachplaner, Sachverständige und ausführende Unternehmen schwer, wenn es um die Nachweise der eingebauten Produkte, die bestehenden Dokumentationspflichten und Anwendungsregeln geht. 

Die Online-Seminarreihe vermittelt in kompakten Einheiten umfassend und detailliert Fachwissen im Umgang mit Bauprodukten und Bauarten in der Praxis. Sie erhalten eine solide Basis für den Umgang mit den formalen Anforderungen und wertvolle Hinweise für Ihre tägliche Arbeit. 

Die Module bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln gebucht werden.

Aus dem Inhalt

  • Der Weg der Konkretisierung – Anforderungen aus MBO und MVV TB
  • Anforderungen aus der MLAR – Schachtlösung vs. Schottlösung
  • Kabel-, Rohr- und Kombiabschottungen
  • Funktionserhalt in der MVVTB 
  • Bauaufsichtliche Nachweise und Dokumentation

Dozent

Dipl.-Ing. Thomas Krause-Czeranka
Ingenieurbüro Krause-Czeranka, Unna und Mitarbeiter Materialprüfungsamt Nordrhein-Westfalen, Erwitte

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Vertiefung

Weitere Module:

Hinweis: Sie erhalten 10% Rabatt bei Buchung von allen Modulen! Dafür können Sie sich hier anmelden.

Eventdatum: Mittwoch, 28. Oktober 2026 09:00 – 11:00

Eventort: Online

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Erstellung von Flucht- und Rettungsplänen (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS340

Ziel

Flucht- und Rettungspläne sind ein wichtiger Bestandteil der betrieblichen und organisatorischen Gefahrenabwehr in öffentlichen und gewerblichen Gebäuden. Mit verständlichen Informationen und farblichen Visualisierungen dienen die Grundrisspläne allen Personen vor Ort als Orientierungshilfe über vorhandene Flucht- und Rettungswege sowie Sammelplätze und geben eine Übersicht über die Stand-
orte von Löschmitteln zur Erstbekämpfung von Bränden sowie von Notfall- und Rettungsausrüstung. Um im Gefahrenfall ein schnelles und sicheres Verlassen des Gebäudes zu gewährleisten, müssen die Pläne fachgerecht erstellt und regelmäßig geprüft und aktualisiert werden.

Ziel des Seminares ist es, Fachplaner und Sachverständige sowie Brandschutzbeauftragte zu befähigen, die Pläne sachkundig zu erstellen und zu prüfen. Die Teilnehmer erhalten einen Überblick über die relevanten Vorschriften und Regelwerke sowie deren Anwendung. An Praxisbeispielen wird die vorgabenkonforme Umsetzung der Anforderungen aufgezeigt.

Aus dem Inhalt

Pläne im organisatorischen/betrieblichen Brandschutz – Allgemeine Einführung

  • Notwendigkeit, Zuständigkeiten/Verantwortlichkeiten,
  • Gesetzliche Regelungen (ArbStättVO, ASR A1.3 und A2.3)
  • DIN ISO 23601, DIN EN ISO 7010 / DIN TR 4844-4
  • Historie
  • Überblick Software

Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601

  • Inhalt und Aufbau
  • Methodik der Planerstellung, Informationsbeschaffung, graphische Umsetzung
  • Analyse und Aktualisierung ausgewählter Praxisbeispiele/Übung

Dozent

Uwe Tschirner
Geschäftsführer der F-Plan GmbH, Mitglied im Normenausschuss NA 095-01-06 GA „Sicherheitskennzeichnung“, Berlin

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Mittwoch, 28. Oktober 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Dresden

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Brandschutz für Lithium-Batterien – VdS 3103 (Seminar | Online)

Webcode: OBTS5

Ziel

Neben den Bauordnungsrecht kommen viele brandschutzrelevante Anforderungen aus dem Arbeitsstättenrecht. Soll ein Gebäude als Arbeitsstätte genutzt werden, was ausgenommen bei Wohngebäuden bei allen anderen Gebäudetypen der Fall sein wird, müssen auch diese Anforderungen berücksichtigt werden. 

Grundsätzlich sollte es der Anspruch sein, dass im Rahmen des Planungsprozesses von Arbeitsstätten alle Anforderungen bzgl. des Brandschutzes, unabhängig des Rechtsgebietes, berücksichtigt werden. Nur dadurch kann vermieden werden, dass nach Fertigstellung aufwendige Nachrüstungen oder Anpassungen erforderlich sind. Der Brandschutzplaner kann bei entsprechender Fachkunde den Arbeitgeber und die Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der frühzeitigen Erstellung der Gefährdungsbeurteilung im Planungsprozess unterstützen. Dies stellt zwar keine Grundleistung für den Brandschutznachweis im Genehmigungsverfahren dar, ist aber im Sinne einer optimalen Beratung des Bauherren und einer guten Planung wünschenswert. 

Aus dem Inhalt

Gefahrenpotential durch Lithium-Batterien

  • Risiken bei Bränden von Lithium-Batterien
  • Auswirkungen durch mechanische und thermische Belastung
  • Reaktionen und Folgen beim „thermischen Durchgehen“ der Batterie
  • Repräsentative Schadensfälle und Auswirkungen

Konzepte und Lösungsansätze zur Schadensverhütung

  • Bauliche, Technische und organisatorische Brandschutzmaßnahmen für Lagerung und Laden von Batterien unterschiedlicher Leistung
  • Minimierung des Schadensausmaßes bei einem Brandereignis
  • Entsorgung beschädigter Batterien

Dozent

Lars-Oliver Laschinsky
Fachlehrer im technischen Ausbildungsdienst, Fachgebiet Brand- und Explosionsschutz; Lehrbeauftragter der HFU Hochschule Furtwangen, 1. Vorsitzender des Vorstands im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V. (VBBD), Mitglied Referat 9 – Betriebliches Gefahrenabwehr- und Krisenmanagement – vfdb

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Vertiefung

Weitere Seminare zur Schnittstelle Brandschutz – Arbeitsschutz:

Ausstattung mit Feuerlöschern – ASR A 2.2
Fluchtwege und Notausgänge – ASR A 2.3
Brandschutz im Gefahrstofflager – TRGS 510
Brandschutz für IT-Räume – BSI-Grundschutz
Brandschutz im Tanklager TRGS 509
Brandschutz auf Baustellen: Schutzkonzept nach VDS 2021
Sicherheitskennzeichnung in Fluchtwegen – ASR A 1.3

Zusätzliche Informationen

Sie erhalten 10% Rabatt bei Buchung von allen Modulen!
>> Module 1-7

Eventdatum: Freitag, 09. Oktober 2026 13:00 – 16:15

Eventort: Online

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Brandschutz für IT-Räume – BSI-Grundschutz (Seminar | Online)

Webcode: OBTS4

Ziel

Neben den Bauordnungsrecht kommen viele brandschutzrelevante Anforderungen aus dem Arbeitsstättenrecht. Soll ein Gebäude als Arbeitsstätte genutzt werden, was ausgenommen bei Wohngebäuden bei allen anderen Gebäudetypen der Fall sein wird, müssen auch diese Anforderungen berücksichtigt werden. 

Grundsätzlich sollte es der Anspruch sein, dass im Rahmen des Planungsprozesses von Arbeitsstätten alle Anforderungen bzgl. des Brandschutzes, unabhängig des Rechtsgebietes, berücksichtigt werden. Nur dadurch kann vermieden werden, dass nach Fertigstellung aufwendige Nachrüstungen oder Anpassungen erforderlich sind. Der Brandschutzplaner kann bei entsprechender Fachkunde den Arbeitgeber und die Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der frühzeitigen Erstellung der Gefährdungsbeurteilung im Planungsprozess unterstützen. Dies stellt zwar keine Grundleistung für den Brandschutznachweis im Genehmigungsverfahren dar, ist aber im Sinne einer optimalen Beratung des Bauherren und einer guten Planung wünschenswert.

Aus dem Inhalt

Gesetzliche Grundlagen

  • Schutzziele aus DSGVO und BDSG

Brandschutzanforderungen an IT-Systeme

  • Zuverlässiger Betrieb und technische Sicherheit zur Absicherung von Daten, Systeme und Informationen

BSI-Grundschutz

  • Bauliche, technische und organisatorische Brandschutzmaßnahmen für IT-Gebäude, Serverräume und EDV-Anlagen am Praxisbeispiel

Besondere Brandschutzanforderungen

  • Kritische Infrastrukturen, Vernetzung und Industrie 4.0

Dozent

Lars-Oliver Laschinsky
Fachlehrer im technischen Ausbildungsdienst, Fachgebiet Brand- und Explosionsschutz; Lehrbeauftragter der HFU Hochschule Furtwangen, 1. Vorsitzender des Vorstands im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V. (VBBD), Mitglied Referat 9 – Betriebliches Gefahrenabwehr- und Krisenmanagement – vfdb

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Vertiefung

Weitere Seminare zur Schnittstelle Brandschutz – Arbeitsschutz:

Ausstattung mit Feuerlöschern – ASR A 2.2
Fluchtwege und Notausgänge – ASR A 2.3
Brandschutz im Gefahrstofflager – TRGS 510
Brandschutz für Lithium-Batterien  – VdS 3103
Brandschutz im Tanklager TRGS 509
Brandschutz auf Baustellen: Schutzkonzept nach VDS 2021
Sicherheitskennzeichnung in Fluchtwegen – ASR A 1.3

Eventdatum: Freitag, 09. Oktober 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Missverständnisse im Brandschutz: Klassische Fehler, Ursachen und wie man sie vermeidet (Seminar | Dresden)

Webcode: UDS318

Ziel

Die heutigen Landesbauordnungen haben eine lange Entwicklungsgeschichte und beruhen auf umfangreichem weitergegebenem Brandschutz-Wissen. Brandschutzplaner und -prüfer müssen diese historisch gewachsenen und in der Bauordnung konkret formulierten Brandschutzanforderungen hinsichtlich des zu erreichenden Schutzzieles präzise verstehen. Viel zu häufig werden in der Praxis die spezifischen Formulierungen der Bauordnung missverstanden oder falsch ausgelegt. Diesen klassischen Irrtümern widmet sich das Seminar.

An Praxisbeispielen werden häufige Fehlinterpretationen vorgestellt und aufgeklärt. Schwerpunktmäßig werden folgende Sachverhalte betrachtet:

  • Verfahrenssteuernde Bestimmungen und Schutzziele
  • Materielle Brandschutzanforderung der §§ 26 – 42 MBO
  • Wesentliche und nicht wesentliche Abweichungen
  • Erfordernis von und richtiger Umgang mit Abweichungen und Erleichterungen

Aus dem Inhalt

Verfahrenssteuernde Bestimmungen und Schutzziele

  • Freistehend, Gebäudeklasse, mögliche Aufenthaltshöhe, Sonderbau, Nutzungseinheit

Materielle Brandschutzanforderungen (Auswahl)

  • Löschwasserbedarf, Brandschutzabstände, rettungsraten, Rettungswege, Rauchableitung

Wesentliche und nicht wesentliche Abweichungen, Umgang mit Erleichterungen

  • Einstufung wesentlich/nicht wesentlich, Status von gutachterlichen Stellungnahmen, Zulässigkeit von Abweichungen, Umgang mit Erleichterungen, abweichende Tatbestände

Viel hilft viel – auch beim Brandschutz?

Dozent

Prof. Dr.-Ing. habil. Architekt Gerd Geburtig
Freischaffender Architekt und Inhaber der Planungsgruppe Geburtig, Architekten und Ingenieure in Ribnitz-Damgarten und Weimar, Prüfingenieur für Brandschutz, Mitglied im DIN-Normungsausschuss Brandschutzingenieurverfahren, Referatsleiter Brandschutz in der WTA

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Donnerstag, 08. Oktober 2026 09:00 – 16:30

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Sachkunde Innendämmung (mit Prüfung) (Seminar | Dresden)

Webcode: SID

Ziel

Die Innendämmung wird vielfach mit Bauschäden in Verbindung gebracht. Ursache ist nicht die Dämmmaßnahme selbst, sondern i.d.R. deren unsachgemäße Planung und / oder Ausführung, einschließlich der entsprechenden Details.

In dem 3-tägigen-Seminar wird das notwendige Know-how zum Themenbereich Innendämmung anhand zahlreicher Praxisbeispiele sowie Vor- und Nachteile der im Markt bekannten Hersteller-Systeme vermittelt. Grundlage dazu bildet das Praxishandbuch Innendämmung, welches alle Teilnehmer erhalten.

Zielgruppe

  • Architekten, Planer, Ingenieure, Sachverständige und Energieberater
  • Fachleute aus öffentlichen Verwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Baustoffgroß- und -fachhandel, Immo-bilienbewerter und Verkehrswertermittler
  • Verarbeiter/Fachkräfte/Handwerker von Fachunternehmen aus den Bereichen Maler, Tapezierer, Innenausbau,
  • Zimmerer, Schreiner, Maurer, Stuckateure, Putzer und Trockenbau

Nutzen

Als Abschluss wird die anerkannte Qualifizierung „Sachkunde Innendämmung“ (FVID e.V.) bescheinigt.

Gleichzeitig ist es für Verarbeiter/Fachkraft/Handwerker mit einer zusätzlichen Prüfung möglich, die Qualifizierung zum Einbau RAL-zertifizierter Innendämmungen zu erlangen und in die offizielle Liste der Vergabestelle für das RAL-Gütezeichen (GG-Cert, Köln) aufgenommen zu werden und damit RAL-zertifizierte Baustellen durchzuführen.

Zugangsvoraussetzungen

Praktische Erfahrungen auf dem Bau und/oder im Umgang mit Bauprodukten für die energetische Sanierung werden erwartet!

Aus dem Inhalt

Grundlegendes zur Innendämmung
Rechtliche Hintergründe und Anforderungen
Bauphysikalische Grundlagen und Randbedingungen

  • Wärmeschutz
  • Feuchteschutz
  • Schlagregenschutz
  • Wichtige Hinweise zum Brand- und Schallschutz

Wärmedämmstoffe

  • Allgemeine Anforderungen
  • Innendämmsysteme im Vergleich

Innendämmsysteme im Detail

  • Konstruktive Innendämmsysteme
  • Beispiel

Planung und Bemessung

  • Anforderungen
  • Technische Regelwerke
  • Bestandsanalyse
  • Detailanschlüsse
  • Balkenköpfe
  • Berechnungsbeispiele

Ausführung

  • Grundlagen
  • Besonderheiten beim Denkmalschutz
  • Verarbeitung
  • Nutzung, Wartung und Pflege

Nachhaltigkeit/PEV/VOC/Amortisation/EPD usw.

Dozent

Mitglieder des Fachverbandes Innendämmung e. V. :
Dipl.-Ing. Frank Eßmann
Dipl.-Ing. Dr.techn. Tobias Steiner
Dr. Anatol Worch

Prüfung

Optional: 20 Multiple-Choice-Fragen in 45 min
Verantwortlich für die Prüfung ist der FVID e.V.

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Das Seminar wird zur Verlängerung von Listungen anerkannt:

  • „Koordinierungsstelle Energieberatende für Baudenkmale“ für Wohngebäude und Nichtwohngebäude
  • dena für Wohngebäude / Nichtwohngebäude / Energieberatung im Mittelstand

mit jeweils 22 Unterrichtseinheiten

Eventdatum: 15.06.26 – 17.06.26

Eventort: Dresden

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