Maschinelle Rauchabzugsanlagen – Planung, Bemessung und Prüfung (Seminar | Online)

Webcode: UDS246

Ziel

Bei maschinellen Rauchabzugsanlagen (MRA) werden Brandgase und Rauch mittels Entrauchungsventilatoren abtransportiert. Die Auslösung erfolgt in der Regel durch die Brandmeldeanlage. MSR-Technik (Mess- Steuerungs- und Regelungstechnik) steuert und regelt die einzelnen Komponenten des Systems. Aufgrund ihrer Sicherheitsrelevanz sind MRA-Anlagen prüfpflichtig im Sinne der Muster-Verordnung über die Prüfungen von technischen Anlagen und wiederkehrend instand zuhalten.

Das Seminar vermittelt Fachwissen zur Planung und Dimensionierung von MRA-Anlagen gemäß DIN 18232-5 bzw. DIN EN 12101-3. Planungsgrundsätze und Einbauregeln sowie Ansteuerung, Regulierung und Energieversorgung werden anschaulich und nachvollziehbar erläutert. Zur Auslegung der Anlagenkomponenten werden Handrechenverfahren vorgestellt und an Praxisbeispielen demonstriert.
Notwendige Unterlagen und Dokumentationen bei Abnahmen und Prüfungen sowie wiederkehrenden Instandhaltungen werden besprochen.

Aus dem Inhalt

Gesetzliche Grundlagen für Entrauchungsanlagen

  • Entrauchung von Sonderbauten, Betriebsräumen für elektrische Anlagen, notwendigen Treppenräumen

Anwendungsbereiche und Einbausituationen

  • Planungsgrundsätze, Entrauchungsprinzipien, Wechselwirkungen mit anderen Anlagen
  • Einbauregeln, Dokumentation, Verwendbarkeitsnachweise, notwendige Angaben im Brandschutzkonzept

Ansteuerung und Energieversorgung

  • Meldeeinrichtung, Steuerung über MSR-Technik
  • Sicherheitsstromversorgung, Funktionserhalt

Dimensionierung und Prüfung von MRA-Anlagen

  • Berechnungsbeispiele aus der Praxis
  • Funktionsprüfung, Wirk-Prinzip-Prüfung

Dozent

Dipl.-Ing. Heinrich Fischer
sichtl. anerkannter Sachverständiger für Lüftungs- und RWA- Anlagen, Ingenieur- und Sachverständigenbüro Quenzel, Berlin

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Dieses Seminar ist auch als Fortbildung für Brandschutzbeauftragte im Sinne der Richtlinie ‚Brandschutzbeauftragte‘ vfdb 12-09/01:2020-12 geeignet.

Eventdatum: Dienstag, 06. Oktober 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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Sachkunde Innendämmung (ohne Prüfung) (Seminar | Dresden)

Webcode: SID

Ziel

Die Innendämmung wird vielfach mit Bauschäden in Verbindung gebracht. Ursache ist nicht die Dämmmaßnahme selbst, sondern i.d.R. deren unsachgemäße Planung und / oder Ausführung, einschließlich der entsprechenden Details.

In dem 3-tägigen-Seminar wird das notwendige Know-how zum Themenbereich Innendämmung anhand zahlreicher Praxisbeispiele sowie Vor- und Nachteile der im Markt bekannten Hersteller-Systeme vermittelt. Grundlage dazu bildet das Praxishandbuch Innendämmung, welches alle Teilnehmer erhalten.

Zielgruppe

  • Architekten, Planer, Ingenieure, Sachverständige und Energieberater
  • Fachleute aus öffentlichen Verwaltungen, Wohnungsbaugesellschaften, Baustoffgroß- und -fachhandel, Immo-bilienbewerter und Verkehrswertermittler
  • Verarbeiter/Fachkräfte/Handwerker von Fachunternehmen aus den Bereichen Maler, Tapezierer, Innenausbau,
  • Zimmerer, Schreiner, Maurer, Stuckateure, Putzer und Trockenbau

Nutzen

Als Abschluss wird die anerkannte Qualifizierung „Sachkunde Innendämmung“ (FVID e.V.) bescheinigt.

Gleichzeitig ist es für Verarbeiter/Fachkraft/Handwerker mit einer zusätzlichen Prüfung möglich, die Qualifizierung zum Einbau RAL-zertifizierter Innendämmungen zu erlangen und in die offizielle Liste der Vergabestelle für das RAL-Gütezeichen (GG-Cert, Köln) aufgenommen zu werden und damit RAL-zertifizierte Baustellen durchzuführen.

Zugangsvoraussetzungen

Praktische Erfahrungen auf dem Bau und/oder im Umgang mit Bauprodukten für die energetische Sanierung werden erwartet!

Aus dem Inhalt

Grundlegendes zur Innendämmung
Rechtliche Hintergründe und Anforderungen
Bauphysikalische Grundlagen und Randbedingungen

  • Wärmeschutz
  • Feuchteschutz
  • Schlagregenschutz
  • Wichtige Hinweise zum Brand- und Schallschutz

Wärmedämmstoffe

  • Allgemeine Anforderungen
  • Innendämmsysteme im Vergleich

Innendämmsysteme im Detail

  • Konstruktive Innendämmsysteme
  • Beispiel

Planung und Bemessung

  • Anforderungen
  • Technische Regelwerke
  • Bestandsanalyse
  • Detailanschlüsse
  • Balkenköpfe
  • Berechnungsbeispiele

Ausführung

  • Grundlagen
  • Besonderheiten beim Denkmalschutz
  • Verarbeitung
  • Nutzung, Wartung und Pflege

Nachhaltigkeit/PEV/VOC/Amortisation/EPD usw.

Dozent

Mitglieder des Fachverbandes Innendämmung e. V. :
Dipl.-Ing. Frank Eßmann
Dipl.-Ing. Dr.techn. Tobias Steiner
Dr. Anatol Worch

Prüfung

Optional: 20 Multiple-Choice-Fragen in 45 min
Verantwortlich für die Prüfung ist der FVID e.V.

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Das Seminar wird zur Verlängerung von Listungen anerkannt:

  • „Koordinierungsstelle Energieberatende für Baudenkmale“ für Wohngebäude und Nichtwohngebäude
  • dena für Wohngebäude / Nichtwohngebäude / Energieberatung im Mittelstand

mit jeweils 22 Unterrichtseinheiten

Eventdatum: 15.06.26 – 17.06.26

Eventort: Dresden

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Photovoltaik auf (großflächigen) Dächern – brandschutzrelevante Anforderungen (Seminar | Online)

Webcode: UDS367

Ziel

Die stetig wachsende Bedeutung erneuerbarer Energien hat in den letzten Jahren die Nutzung von Photovoltaikanlagen deutlich vorangetrieben. Dabei bergen diese, wie jede elektrische Installation, ein gewisses Gefahrenpotential hinsichtlich der Entstehung eines Brandes. Dennoch ist es unzweifelhaft, dass zusätzliche PV-Flächen benötigt werden. Dafür bieten sich die vielen – ungenutzten – Dächer an.
Gegenstand des Seminars ist eine fundierte und praxisorientierte Auseinandersetzung mit bautechnischen und bauordnungsrechtlichen Anforderungen, die bei der Installation von PV-Anlagen auf Dächern zu beachten sind. Der Fokus liegt auf kritischen brandschutzrelevanten Punkten und zeigt Lösungsmöglichkeiten für die Planung und Ausführung auf.

Aus dem Inhalt

Photovoltaikanlagen – Grundlagen

  • Arten, Aufbau (Unterkonstruktion, Befestigung), Planung
  • Risiko/Gefährdungspotential
  • Brandschutzrelevante Vorschriften und Normen

Anforderungen an Dächer

  • Beeinflussung von NRW/RWA
  • Blitzschutz
  • Leitungsverlegung und -durchführungen
  • Dächer mit brennbaren Baustoffen (VdS 6023)
  • PV-Anlagen, die in die Dachfläche integriert sind

Weitere bauliche, technische, organisatorische Maßnahmen zur Risikominimierung

  • Brandwände, Gebäudetrennwände, Komplextrennwände (VdS 2234)
  • Zulässige Installation von Wechselrichtern
  • Kennzeichnung, Pläne für die Feuerwehr, Personenschutz für Einsatzkräfte
  • Inbetriebnahmeprüfungen
  • Instandhaltung

Exkurs: Solarthermieanlagen

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Stephan Appel, M.Eng.
Architekt und Sachverständiger für Brandschutz und Schäden an Gebäuden, Volkach

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Möchten Sie sich intensiver und umfassender mit der Planung von Photovoltaik-Anlagen auseinandersetzen, empfehlen wir Ihnen unsere berufsbegleitende Fachfortbildung zum „Fachplaner für Photovoltaik-Anlagen“ in Dresden (Webcode PVA) sowie das Seminar „Brandschutzlösungen für Photovoltaik-Fassaden“ (Webcode UDS381).

Eventdatum: Dienstag, 06. Oktober 2026 09:00 – 16:30

Eventort: Online

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Brandschutzmanagement (Seminar | Dresden)

Webcode: BRSM

Ziel

Als Teil des Risikomanagements nach ISO 31000:2018 minimiert ein strukturiertes und einheitliches Brandschutzmanagement die Betreiberrisiken im Brandschutz. Grundlage dafür sind eine qualitative und quantitative Risikobewertung, einheitliche Anforderungen an eine praxisgerechte Dokumentation sowie eine strukturierte betriebliche Organisation von Verantwortungen und Zuständigkeiten.

Aufgabe und Verantwortung des Brandschutzmanagers ist es, die gesetzlichen, berufsgenossenschaftlichen und versicherungsrechtlichen Pflichten im Brandschutz zu erfassen und deren rechtssichere Wahrnehmung zu organisieren. Der Brandschutzmanager entwickelt Prozessbeschreibungen, steuert die regelmäßige Kontrolle und Fristenverfolgung und lenkt die Brandschutzdokumentation im Unternehmen.

In der Qualifizierung zum Brandschutzmanager erlernen die Teilnehmer die Anforderungen an eine rechtssichere Brandschutzorganisation, üben anhand von Praxisbeispielen die Abbildung von Brandschutzaufgaben in Prozessen und erhalten wertvolle Hinweise zur Einführung und Umsetzung eines Brandschutzmanagements im Unternehmen. Der Fokus liegt dabei auf der Integration von Abläufen, Prozessen und Entscheidungen im betrieblichen Brandschutz in bestehende Managementsysteme.

Zielgruppe

Das Intensivseminar wendet sich an Brandschutzverantwortliche der Gebäudeeigentümer und -betreiber, Unternehmer und Führungskräfte aus der Industrie, Sicherheits-, Brandschutz- und Risikoingenieure, Berater und Beauftragte im Arbeits-, Umweltschutz-, Qualitäts- und Sicherheitsmanagement, interne und externe Brandschutzbeauftragte sowie interne und externe Auditoren von Managementsystemen und Zertifizierungen.

Aus dem Inhalt

Complience im Brandschutz

  • Gesetzliche, berufsgenossenschaftliche und versicherungsrechtliche Anforderungen
  • Betreiber-, Unterweisungs-, Überwachungs-, Kontroll- und Dokumentationspflichten
  • Verantwortung und Haftung durch Organisationsverschulden im Brandschutz
  • Rechtssicherheit in der Brandschutzorganisation
  • Übung: Erstellung eines Rechtskatasters im Brandschutz

Brandschutz im Risikomanagement

  • Risikomanagement nach ISO 31000:2018
  • Top-Down-Analyse
  • Systematik des Brandschutzmanagements (PDCA-Zyklus)
  • Analyse und Bewertung des Brandrisikos
  • Risikooptimierung/-minimierung
  • Übung: Erstellung einer Risikobewertung im Brandschutz

Brandschutz als Managementprozess

  • Zuordnung und Delegation von Verantwortungen und Aufgaben durch konkrete Fest-legung von Führungs- und Entscheidungsprozessen
  • Steuerung und Organisation von brandschutzrelevanten Tätigkeiten durch konkrete Festlegung von Ablauf- und Arbeitsprozessen
  • Sicherstellung von begleitenden Informations- und Kommunikationsprozessen
  • Überwachung und Mängelbeseitigung durch konkrete Festlegung von technischen Prüfungen, organisatorischer Überwachung und Verfolgung der Mängelbeseitigung
  • Erstellung eines Managementhandbuches im Brandschutz
  • Übungen: Erfassung und Beschreibung von Abläufen und Prozessen, z.B.  
    – Einführung neuer Vorschriften und techn. Regeln
    – Gefährdungsbeurteilung im Brandschutz
    – Beschaffungsvorgang von (brennbaren) Gefahrstoffen nach GefStoffV
    – Nachrüstungen (z.B. Durchführungen in Brandwänden)
    – Umgang mit Nutzungsänderungen und nachträglicher Gefahrenerhöhung
    – Feststellung, Beseitigung und Fristenverfolgung von Brandschutzmängeln

Brandschutzmanagement in der Praxis

  • Einführung und Umsetzung eines Brandschutzmanagements
  • Regelmäßige Überprüfung von Brandschutzmaßnahmen
  • Stetiger Verbesserungsprozess
  • Erfassung und Bewertung von Abweichungen und Änderungen
  • Audits und Statistik
  • Integriertes Sicherheits-/Risikomanagement
  • Übung: Erarbeitung eines Projektplanes zur Einführung eines Brandschutzmanagementsystems

Dozent

Lars Oliver Laschinsky
Fachlehrer im technischen Ausbildungsdienst, Fachgebiet Brand- und Explosionsschutz, Lehrbeauftragter der HFU Hochschule Furtwangen, 1. Vorsitzender des Vorstands im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V. (VBBD), Mitglied Referat 9 – Betriebliches Gefahrenabwehr- und Krisenmanagement – vfdb

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Als Lehrform wird das diskussionsoffene Seminar gewählt. Die Vermittlung erfolgt praxisorientiert. Beispiele aus dem beruflichen Alltag der Teilnehmer können so in die Diskussion einbezogen werden. Eine besondere Praxisnähe soll durch Übungen gewährleistet werden.

Eventdatum: 11.06.26 – 12.06.26

Eventort: Dresden

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Brandschutzlösungen für Holzfassaden (Seminar | Online)

Webcode: UDS369

Ziel

Das Seminar ist Teil der Holzbauinitiative des Freistaats Sachsen mit der klimabewusstes Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz forciert werden soll. Zu ausgewählten Themen veranstaltet die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH gemeinsam mit EIPOS verschiedene Einzelseminare rund um den Holzbau.

Fassaden aus Holz erfreuen sich – wie der Holzbau an sich – großer Beliebtheit in der modernen Architektur. Allerdings ist die unkontrollierte Brandausbreitung über die Fassade eines der Hauptrisiken. 

Das Seminar behandelt die brandschutzrelevanten Anforderungen an Holzfassaden. Erläutert werden die konstruktive Ausbildung, Details wie Anschlüsse und die erforderlichen Maßnahmen zur Verminderung der Brandausbreitung. An Praxisbeispielen werden die Anforderungen verdeutlicht und Hinweise für die Planungs- und Ausführungspraxis gegeben.

Aus dem Inhalt

Arten, Bekleidungen, Brandsperren bei Holzfassaden

Konstruktive Planung und Details nach MHolzBauRL

  • Einführung in die Grundlagen zu Fassadenbränden
  • Abschluss Außenwand hinter der Holzfassade
  • Fassadenbekleidung, Hinterlüftungsspalt
  • Brandsperren (Material, Befestigung etc.)

Praxishinweise für Planung und Ausführung

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Holzingenieurwesen Felix Schrader
Brandschutzsachverständiger, Niederlassungsleiter, Anwander GmbH & Co. KG, Augsburg

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Zusätzliche Informationen

Weitere Informationen zum Themenbereich Holzbau finden Sie hier.

Eventdatum: Mittwoch, 10. Juni 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Qualitätssicherung im technischen Brandschutz – Anforderungen, Schnittstellen, Umsetzung (Seminar | Online)

Webcode: UDS427

Ziel

Der technische Brandschutz ist zentraler Bestandteil moderner Sicherheitskonzepte in Gebäuden. Während der bauliche Brandschutz noch immer dominierend in bauordnungsrechtlichen Vorgaben verankert ist, gewinnt der gebäudetechnische Brandschutz mit seinen vielfältigen Komponenten an Bedeutung. Die Komplexität moderner Bauvorhaben sowie die zunehmende Interaktion zwischen verschiedenen technischen Gewerken stellen dabei hohe Anforderungen an Planung, Ausführung und Überwachung. Mangelhafte Schnittstellenkoordination und Planungsfehler können zu erheblichen funktionalen Mängeln oder kostenintensiven Nachbesserungen führen.

Das Seminar vermittelt praxisorientierte Grundlagen zur Qualitätssicherung im gebäudetechnischen Brandschutz und zeigt typische Fehlerquellen in Planung und Ausführung sowie erprobte Lösungsansätze auf. Die Teilnehmer erkennen und lernen Methoden zur strukturierten Prüfung, Überwachung und Koordination mit baulichem Brandschutz kennen.

Aus dem Inhalt

Grundlagen, Anforderungen & Fehlerquellen

  • Abgrenzung: baulicher vs. technischer Brandschutz, Schnittstellen
  • Bedeutung Qualitätssicherung (Verantwortung im Planungs- und Bauprozess, Gebäudetechnik im Brandschutz, Funktionssicherheit als Ziel)

Qualitätssicherung in der Planung:

  • Typische Planungsfehler, fehlerhafte/fehlende Angaben im BRS-Konzept, Versäumte Abstimmung
  • Verbesserungsvorschläge, Praxisbeispiele 

Qualitätssicherung in der Ausführung/Bauüberwachung

  • Mangelhafte Schnittstellenkoordination zwischen Gewerken – wie vorbeugen
  • Einbaufehler, fehlende Dokumentation
  • Fallbeispiele mit Ursachenanalyse 

Strategien/Methoden der Qualitätssicherung

  • Frühzeitige Planungsabstimmung & integrale Planung
  • Prüflisten, Qualitätssicherungspläne, Abnahmeprozesse
  • Rolle der brandschutztechnischen Bauüberwachung

Dozent

Teysir Demiray
Sachverständiger für gebäudetechnischen Brandschutz (EIPOS), TGA-Brandschutzplanung und Consulting Mönchengladbach 

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Donnerstag, 01. Oktober 2026 08:00 – 13:00

Eventort: Online

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Fachbauleitung Brandschutz im Holzbau (Seminar | Online)

Webcode: UDS419

Ziel

Das Seminar ist Teil der Holzbauinitiative des Freistaats Sachsen mit der klimabewusstes Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz forciert werden soll. Zu ausgewählten Themen veranstaltet die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH gemeinsam mit EIPOS verschiedene Einzelseminare rund um den Holzbau.

Die Errichtung eines Bauteils mit tragenden und aussteifenden Teilen aus Holz ist komplex, vielschichtig und bestimmt durch eine Vielfalt an Regelungen, Errichtungsmöglichkeiten und einzuhaltenden Rahmenparametern. Bei der Errichtung von Holzbauteilen sind Details in der Ausführung und Formulierungsfeinheiten der MHolzBauRL ausschlaggebend für die Überwachung der Bauausführung. Insofern kommt neben der Planung auch im Holzbau einer kompetenten und kundigen Fachbauleitung Brandschutz eine besondere Rolle zu. Die Praxiserfahrung zeigt aber, dass insbesondere hinsichtlich der Holzbaurichtlinie (MHolzBauRL) bei den am Bau Beteiligten Erfahrungswerte und Fachwissen fehlt, was zur Errichtung von Bauwerken entgegen den öffentlich-rechtlichen Anforderungen führt. 

Im Fokus des Seminars stehen daher die Aufgaben und Herausforderungen der Fachbauleitung Brandschutz bei der Überwachung von Holzbauteilen.

Aus dem Inhalt

Aufgaben der Fachbauleitung Brandschutz im Holzbau

Möglichkeiten zur fachgerechten Errichtung

  • Bauteile
  • Fugen und Anschlüsse
  • Öffnungen in Bauteilen
  • Feuer- und Rauchschutzabschlüsse

Abweichung von Nachweisen

  • Praxisbeispiele

Kontrolle der Ausführung von Holzbauteilen gemäß MHolzBauRL

  • Häufige Fehlerquellen und Lösungsansätze
  • Dokumentation und Nachweise
  • Ablaufschemen und Handlungsempfehlungen 

Dozent

Dipl.-Ing. (FH) Thomas Eisenhut, M.Eng.
Holzbauingenieur, M.Eng. Vorbeugender Brandschutz, Senior-Projektleiter Brandschutz, umt Umweltingenieure GmbH, Ulm

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Dienstag, 09. Juni 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Löschwasser-Rückhaltung – Bemessung und technische Umsetzung (Seminar | Online)

Webcode: UDS300

Ziel

Nach mehreren Umweltunfällen durch kontaminiertes Löschwasser wurde 1992 die Löschwasser-Rückhalte-Richtlinie (LöRüRl) konzipiert. Sie regelt die Berechnung und Ausführung der Löschwasser-Rückhaltung für Lageranlagen mit wassergefährdenden Stoffen. Inzwischen wurde die Muster-LöRüRl außer Kraft gesetzt und ist derzeit nur formal in den verschiedenen Bundesländern über die jeweiligen Landes-LöRüRl noch anwendbar. Die entsprechenden Regelungen zur Löschwasser-Rückhaltung werden in eine überarbeitete Fassung der „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV)“ überführt und werden für alle Anlagen – auch für die Produktion – anwendbar sein.

Im Online-Seminar werden die spezifischen Anforderungen und Neuerungen der geänderten AwSV vorgestellt und die Berechnungsmöglichkeiten der Löschwasser-Rückhaltung erläutert. Es wird gezeigt, wie Löschwasser-Rückhalte-Anlagen in der Praxis umgesetzt und welche Mängel bei Sachverständigenprüfungen häufig festgestellt werden.

Aus dem Inhalt

  • Regelungen der AwSV, Anzeige- und Dokumentationspflichten
  • Berechnungsmöglichkeiten der Löschwasser-Rückhaltung (inkl. Beispielrechnung)
  • Technische Einrichtungen zum Ableiten und zur Rückhaltung von Löschwasser
  • Nachrüstung bestehender Anlagen
  • Prüfumfang und häufige Mängel bei der Sachverständigenprüfung gem. §46 AwSV

Dozent

Dipl.-Biologe Christoph Franken
Sachverständiger nach AwSV, Immissionsschutz, Arbeitssicherheit, Brandschutz, BfU Dr. Poppe AG, Kassel

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

Eventdatum: Dienstag, 09. Juni 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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Brandschutzbeauftragte/r (für EIPOS-Fachplaner) (Seminar | Dresden)

Webcode: ABSB

Ziel

Das Seminar „Brandschutzbeauftragter“ ist eine Ergänzung der EIPOS-Fachfortbildungen im Brandschutz und orientiert sich inhaltlich an der Richtlinie ´Brandschutzbeauftragte´ vfdb 12- 09/01:2021-12.

Zugangsvoraussetzung ist der erfolgreiche Abschluss als EIPOS-Fachplaner und/oder Sachverständiger im Bereich des Brandschutzes.

Den Teilnehmern werden vertiefende Kenntnisse zu organisatorischen Brandschutzmaßnahmen und zum Brandschutzmanagement vermittelt sowie Übungen mit handbetätigten Feuerlöschgeräten durchgeführt.

  • Brandschutzorganisation
  • Betrieblicher Brandschutz
  • Brandschutzmanagement
  • Brandschutzordnung und Pläne im betrieblichen Brandschutz
  • Gefährdungsbeurteilung, Brandrisiken im Betrieb
  • Praxisübung: Handhabung/Übung mit Feuerlöschern zur Brandbekämpfung

Zugangsvoraussetzungen

Mindestens erfolgreicher Abschluss der EIPOS-Fachfortbildung „Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz“ oder „Fachplaner für gebäudetechnischen Brandschutz“ oder „Fachbauleitung Brandschutz“.

Aus dem Inhalt

Rechtliche Grundlagen – Rechtsstruktur

  • EU-Richtlinien und -Verordnungen
  • Bundesgesetze und Verordnungen (ArbSchG, GefStoffV, ArbStättV …)
  • Ländergesetze (z.B. Baurecht)
  • Autonomes Satzungsrecht der BG
  • Technische Richtlinien und Normen (z.B. TRBS, TRGS, DIN, ISO …)
  • VdS-Richtlinien der Sachversicherer (Obliegenheitspflichten, Versicherungsauflagen, ASF …)

Brandschutzorganisation

  • Erfordernis, Ziele, Maßnahmen
  • Führungsstruktur und Verantwortung, Pflichtenübertragung, Koordination von Fremdfirmen und
    gefährlichen Tätigkeiten, Brandschutz- und Evakuierungshelfer
  • Brandschutzbeauftragter
  • Nutzen für das Unternehmen, Bestellung, Aufgaben und Pflichten, Leistungen, Verantwortlichkeiten, Stellung und Einbindung des Brandschutzbeauftragten

Betrieblicher Brandschutz

  • Betriebliche Maßnahmen
  • Alamierungskonzept, Betriebsanweisungen, Sicherheitskennzeichnungen
  • Zusammenarbeit mit Behörden, Feuerwehren und Versicherern
  • Kontrolle der Brandschutzmaßnahmen Wirksamkeitsnachweis, Begehungen, Übungen, Ernstfall

Brandschutzmanagement

  • Aufgaben und Ziele des Brandschutzmanagements
  • Begriffe und Struktur, Verantwortlichkeiten, Handlungsfelder und Schnittstellen, Prioritäten und Fristenverfolgung , Dokumentation
  • Integration in Arbeitsschutz-, Umweltschutz und Qualitätsmanagementsysteme
  • Umsetzung in der Praxis am Beispiel

Brandschutzordnung und Pläne im betrieblichen Brandschutz

  • Brandschutzordnung nach DIN 14096, Teil A, B, C
  • Zweck, Aufbau und Inhalt, Muster
  • Flucht- und Rettungspläne nach DIN ISO 23601
  • Inhalt und Darstellung, mögliche Praxis- oder Formfehler, Angabe von Verhaltensregeln, Aktualität, Hinweise zur Erstellung
  • Feuerwehrplan nach DIN 14095
  • Erfordernis, Inhalte, Erstellung , Abstimmungen mit BRS-Dienststelle

Gefährdungsbeurteilung

  • Schnittstelle Brandschutz – Arbeitsschutz
  • Gefährdungsbeurteilung im Brandschutz
  • Brand- und Explosionsgefahren, Gefahrstoffe bei Tätigkeiten, Prozessen und Betriebszuständen, Gefährdungsbeurteilung von Gefahrstoffen nach TRGS 400, Gefährdungsbeurteilung von Brandgefahren nach TRGS 800

Brandrisiken im Betrieb

  • Risiken von Brandereignissen
  • Brand- und Explosionsgefahren
  • Brandentstehung, Menschliches Fehlverhalten , Betriebliche Nutzung (Verwaltung, Produktion,
    Werkstätten), Brandstiftung
  • Brand- und Explosionsgefahren durch besondere Betriebszustände
  • Einrichtung, Anlauf, Probebetrieb, Instandhaltung (feuergefährliche Arbeiten), Ausfall oder Außerbetriebnahme von Brandschutzeinrichtungen
  • Risikobeurteilung
  • Betriebliches Brandschutzkonzept

Löschgeräte für den Soforteinsatz am Brandort

  • Tragbare Feuerlöscher
  • Technische Regeln, Brandklassen und Löschmittel , Aufbau und Wirkungsweise, Ausrüstung von Arbeitsstätten nach ASR A 2.2, Handhabung/Übung)
  • Löschdecken und Fettbrandlöscher
  • Wandhydranten und Steigleitungen
  • Unterweisungspflichten im Brandschutz und Schulung der Mitarbeiter

Praxisübung: Handhabung/Übung von Feuerlöschern zur Brandbekämpfung

Dozent

Dipl.-Ing. Uwe Wiemann
BG prevent, zweiter Vorsitzender des Vereins der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V., Köln

Lars Oliver Laschinsky
Fachlehrer im technischen Ausbildungsdienst, Fachgebiet Brand- und Explosionsschutz; Lehrbeauftragter der HFU Hochschule Furtwangen im BSc Security & Safety Engineering, 1. Vorsitzender des Vorstands im Verein der Brandschutzbeauftragten in Deutschland e. V. (VBBD), Mitglied des Referates 9 – Betriebliches Gefahrenabwehr- und Krisenmanagement – der Vereinigung zur Förderung des deutschen Brandschutzes (vfdb)

Prüfung

Abschlusstest

Abschluss

Brandschutzbeauftragter (EIPOS)

Eventdatum: 08.06.26 – 10.06.26

Eventort: Dresden

Firmenkontakt und Herausgeber der Eventbeschreibung:

EIPOS – Europäisches Institut für postgraduale Bildung GmbH
Freiberger Straße 37
01067 Dresden
Telefon: +49 (351) 40470-4210
Telefax: +49 (351) 40470-490
http://www.eipos.de

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Brandschutzlösungen für begrünte Fassaden (Seminar | Online)

Webcode: UDS383

Ziel

Das Seminar gehört zur Seminarreihe „Alles Holz“ und ist Teil der Holzbauinitiative des Freistaats Sachsen, mit der klimabewusstes Bauen mit dem nachwachsenden Rohstoff Holz forciert werden soll. Zu ausgewählten Themen veranstaltet die Holzbau Kompetenz Sachsen GmbH gemeinsam mit EIPOS verschiedene Einzelseminare rund um den Holzbau.

Fassadenbegrünungen liegen im Trend. Neben dem Holzbau sollen sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, sondern sie schaffen wie Dachbegrünungen auch ein günstiges Mikroklima gegen die sogenannten städtischen Hitzeinseln.

Die Etablierung von Fassadenbegrünungen hat jedoch zur Folge, dass neben Themen wie Ökologie, Ästhetik und Pflanzenpflege auch die Standsicherheit der Begrünungssysteme und damit auch brandschutztechnische Aspekte berücksichtigt werden müssen

Im Seminar werden ausgehend von den Arten der verschiedenen Typen der Fassadenbegrünung die brandschutzrelevanten Anforderungen einer Fassadenkonstruktion mit Fokus auf die Fassadenbegrünungen erläutert.

Dozent

Dr. (Univ Rom) Architekt Ansgar R. Gietmann
Prüfsachverständiger für Brandschutz, hhpberlin – Ingenieure für Brandschutz GmbH

Abschluss

EIPOS-Teilnahmebescheinigung

 

Eventdatum: Mittwoch, 20. Mai 2026 09:00 – 12:15

Eventort: Online

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